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Der ePerso kommt ins Rollen – ohne Fingerabdruck

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Groß wie eine EC-Karte wird er sein und Millarden Euros kosten: der elektronische Personalausweis. Doch er soll kommen, darauf hat sich gestern das Kabinett geeinigt und einen entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet. Ab November 2010 soll der „ePerso“ die bisherige Identitätskarte ersetzen. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Handy-TV, BKA-Gesetz, Schutzfristen

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+++ „Happy Slapping“: Medien-Mobbing unter Schülern

+++ Allergrößter Lauschangriff startet in Schweden

+++ Kritik an WAZ/WDR-Kooperation

+++ Handy-TV vor dem Aus

+++ Wikipedia mit stabilen Versionen

+++ VG Wort wird 50

+++ Erste Lesung zum BKA-Gesetz

+++ Streit um Urheberrechts-Schutzfristen

+++ Zweistellige Domain für VW

+++ UWG-Reform im Regierungsentwurf Artikel vollständig lesen

Reales Recht für Virtuelle Welten – ein Konferenzbericht

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Und wieder flogen die Penisse – das bekannte Beispiel von Anshe Chung, jenem Avatar, der auf einer virtuellen Pressekonferenz das Ziel einer Phallus-Attacke wurde, durfte natürlich nicht fehlen. Doch das Thema der von der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Hans-Bredow-Institut veranstalteten Konferenz mit dem Titel „Reales Recht für virtuelle Welten“ (PDF) war grundsätzlicher Natur: Ist das Recht Hemmschuh oder Entwicklungsvoraussetzung für virtuelle Welten? Ein kursorischer Rückblick. Artikel vollständig lesen

RBB: Rundfunkgebührenverteilung ungerecht

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Änderung des Gebührenverteilungsschlüssels gefordert

Aufgrund massiver Sparzwänge hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) die Einstellung des Fernsehmagazins Polylux sowie des Integrationsprogramm Radiomultikulti angekündigt. Der RBB klagt bereits seit längerem über finanzielle Probleme. In der kommenden Gebührenperiode fehlen dem Sender nach eigenen Angaben voraussichtlich 54 Millionen Euro. Ursache hierfür sind hohe Gebührenausfälle, bedingt durch die hohe Arbeitslosigkeit im Sendegebiet: So sind 14,5 Prozent der Haushalte von der Zahlung der Rundfunkgebühr befreit, der ARD-Durchschnitt liegt lediglich bei 9 %. Hinzu kommen die starke Abwanderung aus der Region sowie die mangelnde Zahlungsmoral der Gebührenzahler.
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Bundestag diskutiert zum neuen TMG

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Die Internetgesetze sind – man möchte sagen, endlich – auch zum Politikum geworden. Fast alle Parteien haben sich von der Vorstellung verabschiedet, das Internet könne als „rechtsfreier Raum“ sich selbst überlassen bleiben. In der Diskussion dominieren Sachfragen: Die Internetrecht-Experten der Fraktionen stellen konkrete Forderungen, z.B. nach einem Haftungsprivileg für Suchmaschinen oder einre rechtlichen Verankerung des „Notice and Take Down“-Verfahrens.

Vergangenen Donnerstag hat der Bundestag verschiedene Beschlussvorschläge diskutiert, die die Oppositionsparteien zu einer TMG-Revision eingebracht hatten. Im Folgenden dokumentieren wir (verkürzt und unter Hervorhebung der wichtigsten Punkte) die Anträge der Parteien. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: BKA-Gesetz, Gravenreuth, Springer

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+++ Einigung zum BKA-Gesetz

+++ Gravenreuth: 11 Monate auf Bewährung

+++ Springer-Erbstreit geht zum BGH

+++ OLG Hamm: Impressumspflichten sind wettbewerbsrelevant

+++ Streit um den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag

+++ Arcor muss Youporn nicht mehr sperren

+++ Contergan-Film siegt auch in der Hauptsache

+++ Spickmich auch beim LG Duisburg erfolgreich Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: BVerfG-Urteile, Datentransfer, unerlaubte Werbung

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+++ Kennzeichenerfassung in Hessen und Schleswig-Holstein verfassungswidrig

+++ Medienbeteiligungsverbot für Parteien ist verfassungswidrig

+++ Neue Muster-Widerrufsbelehrung ab dem 1. April

+++ Presserat: Kein Missbrauch durch Bildblog

+++ Neues Sicherheitsabkommen zwischen Washington und Berlin

+++ WAZ und WDR kooperieren miteinander

+++ Gesetz gegen unerlaubte Telefonanrufe in Aussicht Artikel vollständig lesen

Medienbeteiligungsverbot für Parteien ist verfassungswidrig

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Heute hat das BVerfG den § 6 Abs. 2 Nr. 4 des Hessischen Privatrundfunkgesetzes (HPRG) für verfassungswidrig erklärt. Die Norm verbot Parteien jede direkte und indirekte Beteiligung an privaten Rundfunkunternehmen. Dieses absolute Verbot ist nach Ansicht des Gerichts mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht zu vereinbaren. Damit gibt es den 232 Bundestagsabgeordneten Recht, die den Antrag auf eine Normenkontrolle gestellt hatten.

Auslöser der Klage war die Aufforderung der „Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk“ an die „Deutsche Druckerei und Verlagsgesellschaft“ (DDVG), ihre Beteiligung von 2, 3444 % an dem Radiosender FFH aufzugeben. Die DDVG befindet sich über ein Treuhandverhältnis faktisch im Eigentum der SPD. Bis zum 30. Juni 2009 muss der Landesgesetzgeber nun eine neue Regelung erlassen. Artikel vollständig lesen

Reaktionen zum IT-Grundrecht

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Deutschlandradio-Hörer (und Telemedicus-Leser) wussten schon seit November, was der erste Senat unter Präsident Papier und Berichterstatter Hoffmann-Riem vorhatte. Dennoch war es am Ende überraschend: Das Bundesverfassungsgericht hat ein neues Grundrecht kreiert. Die Richter machten Nägel mit Köpfen: Unter dem Hinweis, es bestünden sonst „Schutzlücken“, schufen sie ein völlig neues Grundrecht, komplett mit Schutzbereich, Schranken und Schranken-Schranken.

Im Wesentlichen handelt es sich um ein Auffanggrundrecht, dessen Schutzbereich erst da relevant wird, wo andere Grundrechte nicht mehr wirken: außerhalb der Wohnung, außerhalb der Intimsphäre, außerhalb geschlossener Kommunikationsvorgänge. Dazu gesellt sich eine Art Zwei-Stufen-Lehre: „Normale“ Eingriffe in das Grundrecht stehen unter einem allgemeinen Gesetzesvorbehalt; erfolgen die Zugriffe heimlich, sind sie nur zum Schutz hochrangiger Rechtsgüter und nach richterlicher Kontrolle zulässig. So ähnlich kennen wir das auch schon von der Berufsfreiheit und vom Allgemeinen Persönlichkeitsrecht.

Über einen Namen für das neue Grundrecht wird noch diskutiert. Bislang votieren zwei etwa gleich große Gruppen für die Namen „IT-Grundrecht“ und „Computer-Grundrecht“. Welche Bezeichnung sich nun durchsetzt, bleibt abzuwarten. Auch sonst verläuft die Entwicklung um das neue Grundrecht bisher rasant. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Bayerisches Bier, Esra, StudiVZ

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+++ 50.000 Euro Schadensersatz für ‚Esra‘

+++ Bayern bringt eigenes Gesetz zur Online-Durchsuchung auf den Weg

+++ EuGH muss über Schutzfähigkeit der Marke „Bayerisches Bier“ entscheiden

+++ Abmahnung gegen StudiVZ

+++ Kommission will Leistungsschutzrecht für ausübende Künstler auf 95 Jahre verlängern

+++ Grünen-Fraktion geht gegen die Vorratsdatenspeicherung vor

+++ Supernature-Forum nimmt Berufung zurück Artikel vollständig lesen