Es ist mittlerweile mehr als vier Jahre her, dass Telemedicus 2006 als studentisches Projekt gestartet ist. Seitdem hat sich viel getan, sowohl vor als auch hinter den Kulissen. Begonnen hat Telemedicus als reines Weblog, als Teil der damals noch relativ jungen Blogosphäre. Mittlerweile publizieren wir auf ganz verschiedenen Kanälen, allein im Blog sind weit über 1000 Einträge erschienen. Zusätzlich unterhält Telemedicus eine Urteilsdatenbank, eine Sammlung von Links und etablierte Formate wie den Wochenrückblick. Telemedicus wird sowohl von Praktikern als auch in der Wissenschaft gelesen – mit einer Reichweite, die die von gedruckten Fachzeitschriften teilweise sogar übersteigt.
Telemedicus wird – auch wenn wir bisher kaum zitiert werden – als Publikationsmedium ernst genommen. Das merken wir am Feedback unserer Leser. Auch wir Autoren verstehen uns als Teil eines Mediums, das wissenschaftlichen Anspruch hat; freilich, ohne dabei im Bereich der Verständlichkeit und Lesbarkeit Abstriche zu machen. Wir freuen uns daher, dass wir zur Unterstützung unserer Tätigkeit einen wissenschaftlichen Beirat berufen konnten. Die Mitglieder des Beirats nehmen an der operativen Arbeit von Telemedicus nicht teil, stehen uns aber mit Ratschlägen und mit ihrer wissenschaftlichen Kompetenz zur Seite.
Wir bedanken uns bei den Mitgliedern unseres neuen Beirates für die Unterstützung und freuen uns auf eine produktive Zusammenarbeit.
Die Beiratsmitglieder werden auf einer eigenen Unterseite vorgestellt. Artikel vollständig lesen
Der BGH hat seine Verhandlungs- und Verkündungstermine für die nächsten Monate veröffentlicht. Darunter sind gleich eine ganze Reihe von Verfahren, die medienrechtlich interessant sind. Es folgt ein Überblick über die Verfahren mit Bezug zum Medien- und Internetrecht mit kurzen Hintergrundinformationen. Artikel vollständig lesen
Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) hat ein Thesenpapier zur Netzneutralität (PDF) aufgestellt. Der unbefangene Beobachter mag sich fragen: Landesmedienanstalten – beaufsichtigen die nicht eigentlich die Fernsehsender? Was haben die Landesmedienanstalten mit Netzneutralität zu tun? Artikel vollständig lesen
+++ BVerfG: Durchsuchung von Redaktionsräumen rechtswidrig
+++ OLG Köln: Gewerbliches Ausmaß beim Filesharing
+++ VG Musikedition: Streit mit Kitas um Notenkopien
+++ Italien: YouTube soll Fernsehen sein
+++ Monika Piel: Kampf der „Kostenloskultur“
+++ Aigner: Datenschutz „made in Germany“
+++ Ungarn will Mediengesetz vielleicht ändern
+++ US-Gericht ordnet Herausgabe von Twitter-Benutzerdaten an Artikel vollständig lesen
Bereits Anfang Dezember hat der Bundesgerichtshof im Fall „Perlentaucher” entschieden und den Streit um Kurzzusammenfassungen von Buchrezensionen zurück an das OLG Frankfurt verwiesen. Gestern hat der BGH nun seine Urteilsgründe veröffentlicht. Artikel vollständig lesen
Schon im November hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass ein DSL-Vertrag in aller Regel nicht vorzeitig gekündigt werden kann, wenn der Kunde umzieht und infolge dessen keine Bereitstellung von DSL mehr möglich ist. Die Entscheidung ist nun im Volltext verfügbar. Wer umzieht, ist selbst schuld, lässt sich die Meinung des BGH zusammenfassen – für Verbraucher auf den ersten Blick eine ziemlich schlechte Nachricht. Doch ganz sollte man die Hoffnung nicht aufgeben. Artikel vollständig lesen
Letzte Woche haben wir die neu aufgemotzte Jura-Suchmaschine kjur.de vorgestellt. Dabei haben wir auch den Ansatz von JurMeta am Rande erwähnt: Spezielle Meta-Tags, die juristische Online-Inhalte besser strukturieren sollen. Warum das eine gute Idee ist und was genau dahinter steckt, wollen wir hier etwas genauer erklären. Artikel vollständig lesen
Zum JMStV sind in den letzten Tagen einige lesenswerte Artikel erschienen. Wir geben einen Überblick. Artikel vollständig lesen
+++ BVerwG: Gescheiterte Übernahme von ProSiebenSat.1 muss erneut geprüft werden
+++ Bundesrat nimmt Stellung zum De-Mail Gesetz
+++ Justizministerin fordert Kompromissbereitschaft bei der Vorratsdatenspeicherung
+++ AG Hamburg zu Urheberrechtsverletzungen durch RSS-Feeds
+++ Pirate Bay verliert vor Stockholmer Gericht in zweiter Instanz Artikel vollständig lesen
Das Recht der Domains in Deutschland scheint kompliziert. Statt dem „Recht an einer Domain“ kennen wir nur Nutzungsrechte aus den Vertragsbeziehungen zwischen der Vergabestelle, dem Inhaber oder dem Provider. Anerkannt ist auch, dass Domains Gegenstände von Namensrechten sein können und so geschützt werden. Ob auch Besitzansprüche an einer Domain bestehen wird noch kontrovers diskutiert. Mitte September hat sich das OLG Brandenburg zu dieser Frage geäußert (Az. 3 U 164/09). Artikel vollständig lesen