Telemedicus

Monatliche Archive

Video: Hacker bekriegen Scientology

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Die Hacker-Vereinigung „Anonymous“ versucht Scientology aus dem Internet zu verbannen. Mit ihrem Projekt „Chanology“ möchte sie weltweit auf die Praktiken der Scientology-Organisation aufmerksam machen:

„Das Ziel ist die Zerschlagung dieser Organisation. Die Glaubensinhalte der Mitglieder sollen dabei nicht angegriffen werden. “

In den USA soll es „Anonymous“ Ende Januar gelungen sein, für einige Zeit die Websites von Scientology lahm zu legen. Auslöser für die Kampagne war ein Video, in dem Tom Cruise seine Begeisterung für Scientology bekundete. Dieses Video ist legal im Internet nicht mehr verfügbar. Scientology versuchte es wegen Urheberrechtsverletzungen aus dem Verkehr zu ziehen.

Folgendes Video enthält die „Kriegserklärung“ von „Anonymous“ gegen Scientology. Artikel vollständig lesen

Online-Ausbildungszeitschrift aus Augsburg

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Seit gestern ist die erste Ausgabe der ZJS online, der ersten professionellen Ausbildungszeitschrift, die ausschließlich Online erscheint. Artikel vollständig lesen

Streit um religionsfeindliches Kinderbuch

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Aufsehen erregt derzeit ein Kinderbuch: „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ heißt das Werk und möchte Kindern den Atheismus näher bringen. Die Geschichte handelt von einem Ferkel und einem Igel, die sich auf den Weg machen, Gott zu finden. Unterwegs treffen sie auf einen Bischof, einen Rabbi und einen Imam und befragen sie nach Gott. Grund der Aufregung: Alle drei Glaubensvertreter werden karikiert und mit einschüchternden Gesten dargestellt.

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat bereits im Dezember letzten Jahres Strafanzeige wegen des religionskritischen Kinderbuchs gestellt: Das Buch diffamiere die drei großen Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum. Auch das Bundesfamilienministerium wird bis zum 6. März prüfen, ob das Buch in die Liste der jugendgefährdenden Schriften aufgenommen werden soll. Das Buch mache die Religionen lächerlich und löse Feindseligkeit aus. Artikel vollständig lesen

Privates Fernsehen in der Kritik – Streit um die Informationsangebote

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Neben dem derzeitigen Hang zum Trash-TV (Telemedicus berichtete) wird vor allem die abnehmende Qualität der privaten Informationsangebote kritisiert. Kritisch beäugt wird in diesem Zusammenhand die Übernahme von Pro7/Sat.1 durch die Finanzinvestoren Permira und KKR, die sich stolze Renditeziele gesetzt haben. Angesichts abnehmender Programmqualität verlangen verschiedene Kritiker sogar ein Eingreifen der Politik. Dem stehen allerdings verfassungsrechtliche Bedenken gegenüber, auf die im folgenden eingegangen werden soll. Artikel vollständig lesen

Privates Fernsehen in der Kritik – DSDS und Dschungelcamp

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Schelte für private Fernsehsender hat momentan Hochkonjunktur. Seit Wochen wird über die Programmqualität des privaten Fernsehens diskutiert, wobei insbesondere die RTL-Gruppe im Zentrum der Kritik steht: Von „medialer Massenverrohung“ ist die Rede. Die Kritiker fordern ein Umdenken der Sender. Aber ist das angesichts der medienpolitischen Realitäten eine realistische Forderung? Artikel vollständig lesen

Rundfunkgebührenempfehlung 2009 – Streit um Online-Kosten

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Streaming treibt die Online-Kosten hoch

Zweiter großer Streitpunkt im Rahmen der Rundfunkgebührenfestsetzung sind die Selbstbindungserklärungen für Online-Angebote, zu denen sich ARD, ZDF und Deutschlandradio im Jahre 2004 verpflichtet hatten. Danach haben sich die Öffentlich-Rechtlichen festgelegt für ihre Online-Angebote in den Jahren 2005 bis 2008 nicht mehr als 0,75 % ihres Gesamtaufwands zu verausgaben. Die KEF ist nun zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Obergrenze überschritten wurde und nahm entsprechende Kürzungen bei den Sendern vor.

Diese fühlen sich jedoch ungerecht behandelt, da sie sich selbst innerhalb der Grenze von 0,75 % sehen. Strittig ist insbesondere, inwieweit bzw. ob die Kosten für das sog. Streaming, d.h. die zeitgleiche oder zeitversetzte Weitergabe der Daten über Internet, in die Online-Kosten eingerechnet werden müssen. Diese sind in den letzten Monaten deutlich gestiegen, da die öffentlich-rechtlichen Sender eine umfassende Digitalstrategie gestartet haben und viele ihrer Inhalte nun auch online anbieten. Der Vorsitzende der ARD, Fritz Raff:

Die gegenüber den Ländern abgegebenen Selbstbindungen hat die ARD in der Vergangenheit stets eingehalten – dies gilt auch für Online. (…) Die ARD hält deshalb den von der KEF bei den Online-Ausgaben vorgenommenen Abzug für nicht sachgerecht.

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Rundfunkgebührenempfehlung 2009 – Streit um digitales Radio

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„Technologischer Scherbenhaufen“

Im Rahmen der Rundfunkgebührenempfehlung durch die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) hat sich insbesondere ein Streit um die Streichung der DAB-Finanzierung entzündet. Beim sog. Digital Audio Broadcasting (DAB) handelt es sich um einen digitalen Übertragungsstandard für den terrestrischen Empfang von Hörfunkprogrammen. Die Vorteile von DAB gegenüber UKW liegen vor allem in der Klangqualität, denn DAB ermöglicht störungsfreien Empfang in CD-Qualität. Zudem ist die Übertragung verschiedener Zusatzdienste möglich. Sendetechnisch erreichen die Digital-Radio-Programme bereits jetzt einen Großteil der deutschen Bevölkerung. Für die KEF kommt eine Fortführung der DAB-Finanzierung dennoch nicht in Frage: Eine erfolgreiche Digitalisierung des Hörfunks ist nach ihrer Einschätzung mit DAB nicht mehr zu leisten. Artikel vollständig lesen

Erste Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherung

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„Wir haben seit langem vor den Folgen einer Protokollierung des Telekommunikations- und Bewegungsverhaltens der gesamten Bevölkerung gewarnt; ihre nun bekannt gewordenen tatsächlichen Auswirkungen übertreffen meine schlimmsten Befürchtungen noch.“

So Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Der „AK Vorrat“ hat die Ergebnisse einer Umfrage zu den ersten Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherung veröffentlicht. Seit dem 1. Januar 2008 werden auch in Deutschland sämtliche Verbindungs- und Standortdaten elektronischer Kommunikation gespeichert. Das scheint viele Menschen zu verunsichern und sie zu hemmen, bestimmte Inhalte via SMS, Handy oder E-Mail zu senden. Nach der Umfrage bekommen das v.a. Journalisten zu spüren, deren Informanten nun den telefonischen Kontakt ablehnen. Auch Einrichtungen der Telefonseelsorge u.ä. berichten von Anrufern, die sich zunächst erkundigen, ob das Gespräch wirklich vertraulich bleibt. Dazu Patrick Breyer: Artikel vollständig lesen

Rundfunkgebührenempfehlung 2009 – Reaktionen und Hintergründe

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Zum 1. Januar 2009 empfiehlt die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) eine Anhebung der Rundfunkgebühr um 0,95 Euro. Ab diesem Zeitpunkt soll die monatliche Rundfunkgebühr 17,98 Euro betragen. Die Reaktionen auf die Empfehlung sind durchweg gemischt: Während sich die ARD benachteiligt fühlt, steht auf der anderen Seite insbesondere die Werbefinanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender in der Kritik. Streit hat sich zudem insbesondere um die Finanzierung des digitalen Radios sowie der Online-Angebote der Öffentlich-Rechtlichen entzündet. Telemedicus beschäftigt sich in den nächsten Tagen mit den Hintergründen der Auseinandersetzungen.

Erhebliche Abweichungen von den Bedarfsanmeldungen der öffentlich-rechtlichen Sender

Von der Gebührenerhöhung entfallen 0,565 Euro auf die ARD, 0,345 Euro auf das ZDF, 0,02 Euro auf das Deutschlandradio und 0,02 Euro auf den Gebührenanteil der Landesmedienanstalten. Zwar hatten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten weitaus mehr beantragt, die KEF nahm jedoch deutliche Korrekturen an den Bedarfsanmeldungen vor. Diese betreffen die Bestandsfortschreibungen, die Erträge sowie die anrechenbaren Eigenmittel. Obwohl bei den Öffentlich-Rechtlichen für die nächste Gebührenperiode im größeren Umfang Wirtschaftlichkeits- und Sparmaßnahmen geplant sind, sah die Kommission zudem nicht ausgeschöpftes Sparvolumen im Personalbereich. Auch hinsichtlich des Entwicklungsbedarfs wurden deutliche Kürzungen vorgenommen, insbesondere im Bereich des digitalen Radiohörfunks (DAB). Hinzu käme die Überschreitung der von den Anstalten durch Selbstverpflichtung festgelegten Obergrenze für die Online-Angebote von 0,75 % des Gesamtaufwands. Diese wurde in die Berechnung miteinbezogen. Artikel vollständig lesen

EU will verbraucherfreundlichen Zugang zu Online-Inhalten

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Die Europäische Kommission hat sich dafür ausgesprochen, dass EU-Bürger künftig einen einfacheren und schnelleren Zugang zu Musik, TV-Programmen, Filmen oder Spielen via Internet, Handy und anderen mobilen Geräten bekommen sollen. Ein grenzenloser Binnenmarkt für kreative Online-Inhalte soll die Wettbewerbsfähigkeit von Europas Musik-, Film- und Spiele-Industrie beträchtlich stärken und eine Vervierfachung der Einkommen der Branche bis 2010 ermöglichen. Artikel vollständig lesen