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Jahresrückblick 2007

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Ein Kommentar von Adrian Schneider.

Und schon ist es wieder fast vorbei, das Jahr. Eigentlich ein Jahr wie immer: der Gesetzgeber hat wieder eine ganze Menge Mist veranstaltet, das LG Hamburg auch, der Urlaub war viel zu kurz und überhaupt ist die Zeit wieder viel zu schnell vergangen.

Trotzdem ist im Jahr 2007 einiges passiert, was nicht jedes Jahr vorkommt und was auch Jauch und Kerner noch nicht in ihrem Jahresrückblick erwähnt haben. Artikel vollständig lesen

EU verschreibt dem UWG mehr Verbraucherschutz

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Stichtag war der 12. Dezember: Bis dahin mussten die neuen Regelungen der „Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken“ in allen EU-Mitgliedsstaaten angewendet werden. Doch in Deutschland ist noch alles beim Alten. Wie und wann erfolgt aber die Umsetzung in deutsches Recht? Und was verbirgt sich hinter dem sperrigen Namen der Richtlinie? Im Folgenden haben wir die Ziele der Richtlinie, ihre Anwendbarkeit und ihren Inhalt in einem Überblick zusammengefasst. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Tauschbörsen, Keywordwerbung, GEZ

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+++ Polizei schließt die illegale Musiktauschbörse „OiNK“

+++ Digitales Wählen in Hamburg: CCC kritisiert Sicherheitslücken

+++ OLG Köln: Keine Markenverletzung durch Keywordwerbung

+++ Verkauf des Süddeutschen Verlags rückt näher

+++ „Haushaltsabgabe“ gegen „Vereinfachte Rundfunkgebühr“

+++ GEZ-Artikel vom SWR beanstandet

+++ Europäische Kommission untersagt Förderung von DVB-T in NRW

+++ NBC Universal zieht sich von Youtube zurück Artikel vollständig lesen

Änderung der amtlichen Widerrufsbelehrung angekündigt

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Für viele Internethändler gibt es Hoffung auf mehr Rechtssicherheit. Bundesjustizministerin Zypries hat sich offen dafür gezeigt, den in Anlage 2 zur BGB-InfoV aufgeführten Mustertext für Widerrufsbelehrungen zu ändern. Hintergrund ist der seit über einem Jahr herrschende Streit um die Praxistauglichkeit des Mustertextes.

Kritisiert wird insbesondere, dass die in § 355 Abs. 1 S. 2 BGB vorgeschriebene Textformbelehrung bei Versteigerungen über Auktionsplattformen erst nach Vertragsschluss erteilt werden kann. Dabei verlängert sich die Widerrufsfrist, entgegen der Angabe in der Widerrufsbelehrung, auf einen Monat (§ 355 Abs. 2 S. 2 BGB). Obwohl die überwiegende Mehrheit der damit befassten Gerichte das Formular für mängelbehaftet hält oder für ungültig erklärt hat, sah die Bundesregierung bis vor kurzem noch keinen Handlungsbedarf. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: E-Bay, Providerhaftung, Hackerparagraph

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+++ E-Bay I: Staatsanwaltschaft Magdeburg abgemahnt

+++ E-Bay II: LG Karlsruhe hebt Hehlerurteil auf

+++ LG Köln: Provider können für Filesharing als Mitstörer haften

+++ ICANN führt neue Länderdomains ein

+++ BGH: Fusionsverbot für Springer muss gerichtlich überprüft werden

+++ Strafanzeige gegen BSI wegen Hacker-Tools

+++ OLG Hamburg: Domainrecht – Keine Dekonnektierungspflicht bei reinem Nutzungsverbot Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Gravenreuth, Rundfunkurteil, Fair use

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+++ BVerfG entscheidet über Rundfunkgebühren

+++ Google distanziert sich von den eigenen AGB

+++ Zypries: Mustertext für Verbraucher-Widerrufsbelehrungen wird geändert

+++ Gravenreuth: Domainpfändung resultiert in Freiheitsstrafe

+++ Studie: „Fair use“ fördert die Wirtschaft

+++ LG Hamburg: Forenbetreiber haftet auch ohne Kenntnis

+++ L’Oreal geht in großem Stil gegen Ebay vor

+++ GEZ VS Akademie.de: Streit geht weiter

+++ Google fordert globalen Datenschutz Artikel vollständig lesen

Sieben Fragen zum „Zweiten Korb“

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Am 6. Juli hat der Bundestag eine Novelle des Urheberrechtsgesetzes beschlossen. Lange wurde um diesen Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Interessen von Urhebern, Verwertern und Verbrauchern gerungen – doch das Ergebnis ist heftig umstritten. Der Wortlaut der Änderungen lässt erahnen, welche Grabenkämpfe um einzelne Bestimmungen ausgetragen wurden: Die Normen sind geprägt von Ausnahmetatbeständen und diffusen Begriffen. Einige Probleme hat man vorerst gar nicht gesetzlich geregelt. Telemedicus hat deshalb ein paar Fragen an die Referenten der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion Nermin Fazlic und Johannes Kollbeck gerichtet: Artikel vollständig lesen

Was lange währt… Die Änderungen des 2. Korb im Überblick

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Der „zweite Korb“ der Urheberrechtsnovelle wurde am Donnerstag im Bundestag verabschiedet. Die letzte Gesetzesänderung des Urheberrechtsgesetztes, der so genannte „erste Korb“, fand im September 2003 statt. Darin wurden bereits die zwingenden und fristgerecht zu erfüllenden Vorgaben der European Copyright Directive (EU-Richtlinie) umgesetzt. Der zweite Korb behandelt nun solche Punkte der Richtlinie, deren Umsetzung in nationales Recht im Ermessen der Mitgliedstaaten stand. Dass es hierzu ganze vier Jahre bedurfte, liegt nicht zuletzt an dem schwer zu erzielenden Interessenausgleich der Gesetzesadressaten: Der zweite Korb ist der Versuch einen Kompromiss zwischen Urhebern, Verwertern, Verwertungsgesellschaften, Geräte-Herstellern, Wissenschaftlern, Filmindustrie und Verbrauchern zu erzielen.

Im folgenden werden die wichtigsten Änderungen im Überblick dargestellt:

Privatkopien – Mit Kanonen auf Spatzen schießen?

Wie bislang soll es erlaubt sein, Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken für private Zwecke anzufertigen – es sei denn, man umgeht damit eine technische Schutzvorkehrung (DRM). Die ursprünglich geplante Bagatellklausel ist im neuen Gesetz nicht enthalten. Danach sollte eine strafrechtliche Verfolgung nur bei schwerwiegenden Verstößen vorgenommen werden. Vor allem Linke und Grüne hatten sich für die Bagatellklausel eingesetzt und kritisieren die damit verbundene „Kriminalisierung der Schulhöfe“: Sie hatten ein Recht auf digitale Privatkopie gefordert, das es auch erlaube den Kopierschutz zu umgehen, wenn die Kopie nur für private Zwecke genutzt wird.
Um einen Riegel vor illegale Tauschbörsen im Netz zu schieben, sollen fortan Kopien von „offensichtlich rechtswidrig hergestellten Vorlagen“ verboten und strafbar sein.
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5 Fragen zu Impressumspflichten in Weblogs

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Welche Informationspflichten hat der Betreiber eines Weblogs? Wo auf der Internetseite müssen diese Informationen eingebunden sein? Welche gesetzlichen Sanktionen drohen, wenn eine Impressumspflicht nicht beachtet wird?

Im folgenden Beitrag beantwortet Simon Möller, Blogger und Autor bei Telemedicus, die wichtigsten Fragen rund um Impressumspflichten für Weblogs. Artikel vollständig lesen