Über den Tellerrand

Am 28. und 29. Juni 2019 in Berlin

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Über die Sommerkonferenz

Die Telemedicus Sommerkonferenz in Berlin findet im Jahr 2019 zum sechsten Mal statt. Das diesjährige Thema „Über den Tellerrand” ist Programm: Wir wollen gemeinsam über den interdisziplinären Tellerrand schauen und verstärkt ExpertInnen nichtjuristischer Fachrichtungen einbeziehen. Alle Beiträge sind daher sowohl mit juristischen ReferentInnen als auch mit VertrerInnen anderer Disziplinen besetzt.

Damit knüpfen wir an das Thema der Sommerkonferenz 2018 an, bei der wir uns mit der zunehmenden Komplexität einiger Rechtsfragen befasst haben. Nun möchten wir gemeinsam auf die Komplexität der realen Welt im Digitalbereich schauen.

Mitveranstalter

Der Bayreuther Arbeitskreis für Informationstechnologie – Neue Medien – Recht e.V. (AKIT) führt Wissenschaftler und Praktikern aus den Disziplinen Informationstechnologie, Recht, Ökonomie und Verwaltung zusammen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Informationen über rechtliche und technische Aspekte der Informationstechnologie zu sammeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Weizenbaum Institut

Das Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft untersucht aktuelle gesellschaftliche Veränderungen, die sich im Zusammenhang mit der Digitalisierung abzeichnen, sowie künftige politische und wirtschaftliche Handlungsoptionen.

Sponsoren

Bird&Bird game e.V. Härting Rechtsanwälte SKW Schwarz

Partner

Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft erforscht die dynamische Beziehung von Internet und Gesellschaft aus verschiedenen disziplinären und interdisziplinären Perspektiven.

Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Die Humboldt Law Clinic Internetrecht (HLCI) ermöglicht Studierenden, schon während ihres Universitätsstudiums aktiv an der Betreuung echter Fälle und Projekte im Bereich des Internetrechts mitzuwirken.

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Die Themen

Keynote: Mediatisierte Demokratie - Experimente im digitalen Möglichkeitsraum

Prof. Dr. Jeanette Hofmann

Folgt man der öffentlichen Diskussion zum Thema, dann handelt es sich bei Digitalisierung und Demokratie um ein Verhältnis unter ungleichen Kräften: Die Digitalisierung ist der Treiber und die Demokratie die Getriebene, die durch die neuen Medien mal erneuert, mal bedroht oder gar unterlaufen wird. Diese Sicht wird dem engen Zusammenspiel von Digitalisierung und Politik nicht gerecht. Die Idee der mediatisierten Demokratie plädiert stattdessen dafür, den Aufstieg der digitalen Medien als Bestandteil eines langfristigen Strukturwandels zu verstehen.

Kein Like für die Pressefreiheit

Anna K. Bernzen

Verena Reiter

Am liebsten würde er die klassische Öffentlichkeitsarbeit ganz bleiben lassen: Den Eindruck gewinnt man, wenn man die Aussagen von Donald Trump auf Twitter & Co. verfolgt. Wo er nur kann, entzieht der US-Präsident sich dem Zugriff der traditionellen Presse. Und auch in Europa sind ähnliche Strategien in der Politik zu beobachten. Welche Folgen hat das für die USA gesamtgesellschaftlich? Dürfen Regierungsmitglieder überhaupt auf die klassische Medienarbeit verzichten? Unter welchen Umständen darf Medienvertretern/-innen die Akkreditierung entzogen werden? Und muss ein Regierungsmitglied Medienvertreter/-innen besonders schützen?

Der Beitrag ordnet das Verhalten des US-Präsidenten zuerst aus Sicht einer Amerikanistin ein und befasst sich sodann mit den juristischen Grenzen der Pressearbeit von Regierungsmitgliedern.

„Drohbriefe vom Anwalt“ – Studie zu präventiven Anwaltsstrategien gegenüber Medien

Prof. Dr. Tobias Gostomzyk

Daniel Moßbrucker


Music Data Mining

Fabian Rack

Dr. Klaus Frieler

Maschinen können Film, Text, Bild und Musik auf Gesetzmäßigkeiten untersuchen – computergestützt und automatisiert in großen Datenbergen. Für den Big Data-Erkenntnisgewinn steht aktuell besonders das Data-Mining​. Ein Algorithmus destilliert dabei Muster und Ausbrüche aus Abertausenden von Werken. Anwendungsfelder sind Playlistgenerierung für Streamingdienste, neue Forschungsmethoden für die Literatur- und Musikgeschichte, oder die Basisarbeit, mit der eine Künstliche Intelligenz Werke autonom im Stile anderer schaffen kann.

Der Musikwissenschaftler Dr. Klaus Frieler zeigt, wie diese Analysemethoden funktionieren und welche Vorteile sie gegenüber bloßem Hören und Notenlesen durch einen Menschen bringt. Mit den rechtlichen Fragen - von der Text-und-Data-Mining-Schranke bis zur Urheberrechtreform - befasst sich Fabian Rack.

Eine juristengerechte Einführung in die Informatik

Maximilian Kroker

Hashing-Funktionen, die korrekte Definition von Algorithmen oder die Grundlagen der künstlichen Intelligenz - gerade im IT-Bereich haben es Juristen immer auch mit technischen Fragen zu tun. Dabei kann nicht jeder Jurist zugleich auch Informatiker sein, ein solides Grundlagenwissen hilft jedoch enorm.

Basierend auf dem Basis-Modul “Informatik-Propädeutikum”, das Informatik-Studenten einen Überblick über den zu erlernenden Stoff geben soll, gibt Maximilian Kroker eine juristengerechte Einführung in die Informatik. Ziel des Vortrags ist es, die Schnittstellen von Recht und Informatik aufzuzeigen und Vertiefungsrichtungen aufzuzeigen, ohne sich mit dem gesamten Stoff der Informatik auseinandersetzen zu müssen.

Von DSL zu AGL - Gemeinsame Sprache dank Visualisierung

Daniella Domokos

Stephanie Kowalski

Die verständliche Erklärung juristischer Sachverhalte ist eine Kernkompetenz eines jeden Juristen. Und doch sprechen Juristen im Allgemeinen eine eigene Sprache, die außerhalb der Fachkreise oft nicht verstanden wird. Das erschwert nicht nur die Zusammenarbeit im konkreten Fall, sondern schafft auch eine grundsätzlich ablehnende Haltung der Angehörigen anderer Branchen gegenüber Juristen.

Der interaktive Beitrag präsentiert alternative Kommunikationsmöglichkeiten aus juristischer und kommunikativer Sicht. In einem praktischen Teil sollen einige dieser Möglichkeiten gemeinsam angewendet werden.

#dataleak – Wie man Betroffene informiert

Susan Gonscherowski

Matthias Wübbeling

Regelmäßig erschüttern Meldungen über die Veröffentlichung großer Datensammlungen die Öffentlichkeit. Der Beitrag befasst sich aus technischer und juristischer Sicht mit den Folgen von Datenleaks.

Er konzentriert sich dabei vor allem auf ein zentrales Problem: Während datenschutzrechtlich Verantwortliche das Risiko eines Datenschutzvorfalls abschätzen und die Betroffenen oder zumindest die Datenschutz-Aufsichtsbehörden über Leaks informieren müssen, greift dieser Schutzmechanismus bei direkten Angriffen auf Nutzer allerdings nicht.

Die technischen Risiken und rechtlichen Herausforderungen dieser Schutzlücke, mögliche Alternativ-Konzepte und warum eine Lösung einer engen Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen bedarf, zeigt der Beitrag von Susan Gonscherowski und Oliver Vettermann.

Was sind digitale Güter wert?

Aline Blankertz

Julia Sinnig

Was sind digitale Güter wert? Dieser Programmpunkt stellt theoretische und praktische Ansätze zur Bestimmung des Werts digitaler Güter vor. Hierbei handelt es sich primär um ökonomische Einsichten und Methoden, die aus juristischer Sicht in vielen Konstellationen relevant sind - vom Kartell- über das Steuerrecht bis zur Berechnung von Schadensersatz.

Aline Blankertz gibt einen grundlegenden Überblick, wie der Wert digitaler Güter auf Grundlage aktueller ökonimischer Forschung u.a. aus der Medien- und Automobilbranche bewertet werden kann. Gemeinsam mit Julia Sinnig soll sodann diskutiert werden, welche Bedeutung der Wert von digitalen Gütern für unser Steuersystem hat und haben kann.

Barrierefreiheit im Internet

Johannes Nehlsen

Wolfgang Wiese

Im Schatten der DSGVO wurde im Jahr 2016 auch die Richtlinie zur Barrierefreiheit im Internet beschlossen. Diese war bis 2018 in nationales Recht umzusetzen und wird in Deutschland die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BITV) und das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (BGG) erneuern und mehr Biss verleihen - war es doch bislang völlig folgenlos, wenn man sich nicht um Barrierefreiheit von Web oder Behördenanwendungen kümmerte.

Gerade für Hochschulen, Kommunen und Behörden hat das Auswirkungen: Ist eine Prüfungsordnung überhaupt legitim, wenn ein Betroffener sie nicht lesen kann? Wie müssen barrierefreie PDFs erstellt werden? Wie müssen Bilder oder Tabellen mit Informationen angereichert werden und welche alternativen Darstellungsformen gibt es?

Die Referenten geben einen Überblick über die Anforderungen und erste Erfahrungen aus der Praxis.

Hi, ich bins! Dein Chatbot.

Markus Schröder, LL.M.

Sarah Honne

Chatbots sind auf dem Vormarsch. Nicht nur zur Verbreitung von "Fake-News", sondern auch zur Kundenkommunikation. Auf vielen Websites meldet sich ein freundlicher Avatar: „Hallo, wie kann ich Dir helfen?“. Dabei stellt sich zunächst die praktische Frage: Wie kann er rein tatsächlich helfen? Wie muss der Chat also gestaltet sein, um einen wirklichen Mehrwert für den Kunden zu bieten, den dieser auch gerne in Anspruch nimmt? Wie schwierig dürfen die Fragen sein, um eine schnelle und auch brauchbare Antwort zu erhalten? Zwar lernt der Algorithmus mit der Zeit - aber bis zum verständigen Gesprächspartner ist der Weg lang.

Der Beitrag befasst sich mit dem Aufbau und Anlernen von Chatbots und befasst sich dann mit den rechtlichen Fragen: Wie darf ein Chatbot unter rechtlichen Erwägungen helfen? Kann der Chatbot selbst einen Vertrag schließen? Ist eine Beratung im Finanzdienstleistungsbereich  zulässig? Wie sieht es mit der Haftung aus, wenn der Chatbot einmal danebenliegt? Und kennen Chatbots die DSGVO?

Uploadfilter, Fake News und Äußerungsrecht – Meinungsfreiheit in einer vernetzten Welt

Prof. Dr. Christoph Fiedler

Der Bayreuther Arbeitskreis für Informationstechnologie – Neue Medien – Recht e.V. (AKIT) präsentiert einen Vortrag – inkl. anschließender Diskussion mit dem Referenten – von Prof. Dr. Christoph Fiedler.

Datenökonomie von heute und morgen

Olga Kasner

Dieter Schule

Trackingdienste, Daten-Analysen, Handel mit Verhaltensdaten - schon heute herrscht im Internet eine Datenökonomie, die immer komplexer wird. Dabei geht es längst nicht mehr nur um personenbezogene Daten. Daten jeder Art haben einen Wert und werden gehandelt.

Wie funktioniert der Handel mit Daten auf Marktplätzen? Welche Analysemethoden gibt es? Wie lässt sich all das mit DSGVO, ePrivacy-VO und anderen Regularien wie der Free Flow of Data-Verordnung vereinbaren? Und was kommt in Zukunft noch auf uns zu.

Die technischen und rechtlichen Fragen rund um die Datenökonomie von heute und morgen diskutieren Olga Kasner und Dieter Schule.

„Shape up or ship out” - Datenschutz in der Online-Werbung

Tilman Herbrich

Andreas Joebges

Ein 50 Millionen Euro Bußgeld hat die französische Datenschutzbehörde wegen Transparenzverstößen gegeb Google verhängt. Längst sind AdTech-Unternehmen in den Fokus der Datenschutzbehörden geraten. Was bedeutet das für die Branche?

Am Beispiel des Lebenszyklus einer Werbeanzeige auf einer Publisher-Website wird in diesem Panel technisch demonstriert, welche Anbieter in welchem Umfang im Ökosystem des Real-Time-Bidding beim Besuch einer Website oder App in die Datenverarbeitung involviert sind und welche Schwierigkeiten sich aus Datenschutzsicht stellen.

Darüber hinaus diskutieren Tilman Herbrich und Andreas Joebges die Herausforderungen bei der Einholung wirksamer Einwilligungen und einer transparenten Darstellung der komplexen Prozesse in der Online-Werbung.


Beweis: Blockchain

Yvonne Schäfer

Jean-Maxime Rivière

Die Blockchain ist durch Kryptowährungen wie Bitcoin bekannt geworden. Es ist allerdings längst bekannt, dass die Blockchain nicht mehr nur für Kryptowährungen genutzt wird, sondern in den verschiedensten Branchen, auch zur Beweisführung in Amts- oder Gerichtsprozessen. Marken- und Urheberrechte, Betriebsgeheimnisse oder Eigentum - auch viele Rechtskonstrukte lassen sich auf der Blockchain abbilden.

Werden deutsche Gerichte Blockchain-Beweise anerkennen? Wie sieht das aktuell in anderen Ländern aus? Was sagt die eIDAS-Verordnung zu Beweismitteln auf Blockchain-Basis Und welche Regelungen sehen ZPO & Co. vor?

Yvonne Schäfer erklärt aus ihre Sicht als Rechtsanwältin, welche Hürden es derzeit bei Beweisführungen gibt, z.B. bei dem Nachweis der Nutzung oder Bekanntheit von Marken. Jean-Maxime Rivière beleuchtet die technischen Aspekte der Blockchain-Technologie.

Dash- und Bodycams bei der Polizei

Hermann Jakobi

Bodo Pfalzgraf

Wenn man Videos zu Dashcam-Aufnahmen bei YouTube sucht, sind viele Suchergebnisse aus Russland und ehemaligen Sowjetrepubliken zu finden. Dank der Digitalisierung und der relativ mangelhaften Rechtslage zu Dashcams, Bodycams und Drohnen, ist die Nutzung dieser Geräte in Russland relativ stark vertreten.

Der russische Gesetzgeber legt keinen Wert auf detaillierte Voraussetzungen für eine Aufnahme, oder auf Anwendungskriterien für die Dash- bzw. Bodycams. In Europa ist das anders.

Der Beitrag widmet sich der Sicherheitspolitik am Beispiel von Bodycams und Dashcams in der Tätigkeit der Polizei sowohl aus polizeilicher, als auch aus Betroffenensicht.

Algorithmen und Diskriminierung - lösbare Probleme?

Amadeus Peters

Die Diskriminierung durch Algorithmen rückt immer weiter in den Fokus der Öffentlichkeit: Wie müssen Algorithmen reguliert werden, um eine Diskriminierung durch Maschinen zu verhindern?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Denn praktisch gibt es hierbei einige Hürden zu nehmen: Die Korrekturmöglichkeiten von Algorithmen sind bisweilen beschränkt und Eingriffe an einer Stelle können zu unerwünschten Folgen an anderer Stelle führen. Auch ist Diskriminierung nicht immer leicht zu erkennen - mittelbare Diskriminierung ist nicht nur technisch schwer in den Griff zu bekommen, auch rechtlich ist sie oft schwer greifbar.

Der Beitrag stellt die juristischen Rahmenbedingungen dar und zeigt live mit einem Visualisierungstool die tatsächlichen Schwierigkeiten, um Diskriminierungen zu erkennen und zu beseitigen.

Digitale Selbstverteidigung: Best Practices aus dem Journalismus, die auch Jurist/innen helfen

Daniel Moßbrucker

Quellenschutz wird klassischerweise mit dem Journalismus verbunden. Doch dass auch Jurist/innen ein gesondertes Interesse daran haben, zeigt schon ein Blick in die Rechtsordnung: Der Gesetzgeber garantiert Anwält/innen seit Jahrzehnten fast identische Schutzrechte bei staatlichen Abhörmaßnahmen und Durchsuchungen wie Medienschaffenden, häufig in derselben Norm. Leider reicht für einen zeitgemäßen Quellenschutz das Vertrauen in die Rechtsordnung nicht aus. Digitale Sicherheit muss von JuristIinnen selbst verantwortungsvoll umgesetzt werden. Wie genau? Und wo fängt man an?

Der Journalist und Menschenrechtsaktivist Daniel Moßbrucker trainiert seit Jahren Journalist/innen im In- und Ausland in digitaler Sicherheit und entwickelt mit Redaktionen Konzepte für sichere Kommunikation innerhalb des eigenen Teams und mit externen Kontaktpersonen. Viele der Routinen sind auch für Jurist/innen rasch umsetzbar – teilweise binnen Minuten und ohne Einschränkungen der praktischen Arbeit.

In seinem Workshop gibt Moßbrucker diese Tipps an die Teilnehmer/innen weiter: Wie gelingt es, mit technisch nicht versierten Menschen dauerhaft die Kommunikation abzusichern? Wie können Daten sicher gespeichert werden, sowohl auf dem eigenen PC als auch in der Cloud zum gemeinsamen Arbeit innerhalb der Kanzlei? Welche Suchmaschinen sind bei der Online-Recherche besonders zu empfehlen?

Datenschutzrecht und Kartellrecht: Beziehungsstatus kompliziert

Sebastian Louven

Dr. Carlo Piltz

Welches Verhältnis haben Datenschutzrecht und Kartellrecht zueinander? Die beiden Rechtsgebiete können in "digitalen Fällen" stark miteinander verwoben sein.

Doch können Datenschutzverstöße einem Unternehmen sogar als Marktmachtmissbrauch zum Verhängnis werden? Welche Aufsichtsbehörden sind in diesen Fällen zuständig? In diesem Panel diskutieren wir Kritikpunkte und Folgen der Facebook-Entscheidung des Bundeskartellamts vom Anfang Februar 2019.

Das vollständige Programm

Abendprogramm

Abendprogramm game presents: Drinks & Games – Location folgt.

Bitte beachten Sie, dass sowohl das Programm als auch die Liste der Speaker noch nicht abschließend ist und bis zur Konferenz noch ergänzt und angepasst wird.

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Die Speaker

Aline Blankertz

Aline Blankertz

Aline Blankertz ist Senior Consultant bei dem wirtschaftswissenschaftlichen Beratungsunternehmen Oxera Consulting. Sie berät Unternehmen, Wettbewerbsbehörden und Verbraucherorganisationen in Deutschland und Europa zu verschiedenen Fragen des Wettbewerbs, mit einem Schwerpunkt auf digitalen Märkten, Medien und intellektuellem Eigentum. Ihre Studien dienen u.a. der Fusionskontrolle, der Folgenabschätzung und der Quantifizierung von Schadenersatz. Zudem führt sie Schulungen zu digitalen Märkten für nationale Richter der EU durch.

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Guido Brinkel

Dr. Guido Brinkel

Guido Brinkel ist Rechtsanwalt und Leiter Regulierungspolitik bei Microsoft Deutschland.

Zuvor verantwortete er mehrere Jahre als Head of Public Affairs die Regierungsbeziehungen der United Internet AG in Berlin und Brüssel. Von 2007 bis 2011 war er Bereichsleiter Medienpolitik beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation & Neue Medien, BITKOM in Berlin. Er ist Mitglied im Vorstand der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimediadienste e.V. (FSM).

Guido Brinkel hat Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen und am Trinity College in Dublin studiert und im Anschluss am Lehrstuhl für Multimedia- und Telekommunikationsrecht von Prof. Gerald Spindler in Göttingen promoviert. Er ist spezialisiert auf Fragen des Telekommunikations-, Internet- und Medienrechts und Autor diverser Fachveröffentlichungen in diesem Feld.

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Anna K. Bernzen

Anna K. Bernzen

Anna K. Bernzen ist zur Zeit Referendarin am LG Frankfurt/Main. Zuvor hat sie an der Universität Osnabrück rechtsvergleichend zur Berichterstattung aus deutschen und englischen Gerichtssälen promoviert. Daneben war sie zuerst als juristische Mitarbeiterin bei White & Case LLP im Bereich „IT und Outsourcing“ tätig und anschließend als akademische Mitarbeiterin an den Universitäten Osnabrück und Mannheim im Recht des Geistigen Eigentums, im Staats- und Europarecht aktiv. Ihr Jurastudium mit dem Nebenfach Wirtschaftswissenschaften absolvierte sie an der Universität Mannheim und der University of Surrey in England. Studienbegleitend ließ sie sich in der Journalistischen Nachwuchsförderung, kurz JONA, der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Journalistin ausbilden – eine Ausbildung mit Stationen z.B. beim Handelsblatt und in der ARD-Rechtsredaktion.

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Daniella Domokos

Daniella Domokos

Daniella Domokos studiert Rechtswissenschaften in Würzburg und betreibt den Blog http://allaboutlegaltech.de. Die gebürtige Ungarin kam 2010 nach Deutschland und bereitet sich nun auf das erste juristische Staatsexamen vor. Auf ihrem Blog schreibt sie über technikbezogene Tagesthemen mit dem Ziel diese für Juristen verständlich zu erklären und berichtet über die Themen LegalTech und Digitalisierung. Als freie Texterin unterstützt sie ausserdem StartUps bei der Erstellung ihrer Content Marketing Inhalte. Seit 2018 ist sie Mitglied der Denkfabrik Legal Tech der Initiative Rechts- und Justizstandort Bayern und war studentische Hilfskraft an der TU München am -Sebis-, Lehrstuhl für Informatik. Sie wurde 2018 mit dem Preis „Women of Legal Tech“ ausgezeichnet und war Finalistin des Digital Female Leader Awards 2018 in der Kategorie IT/Tech.

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Christoph Fiedler

Prof. Dr. Christoph Fiedler

Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Fiedler arbeitet als Geschäftsführer Medien- und Europapolitik für den VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger. Er ist Vorsitzender der Rechtsausschusses der European Magazine Media Association EMMA und lehrt Medienrecht an der Universität Leipzig. Er promovierte über Äußerungsgrundrechte und Zensurverbot, veröffentlichte eine weitere Monographie über staatliche Inhaltskontrolle und Providerhaftung im Internet und publiziert zu Fragen des Medienrechts im Kontext seiner Digitalisierung und Europäisierung. Fiedler nahm an Anhörungen im Bundestag, in den Landtagen und im Europaparlament teil, unter anderem zum Quellenschutz in der Vorratsdatenspeicherung, zum wirtschaftlichen und zum redaktionellen Datenschutzrecht,  zur Netzneutralität und zu einem bundesrechtlichen Presseauskunftsanspruch.


Klaus Frieler

Dr. Klaus Frieler

Klaus Frieler erwarb sein Diplom in Physik und seinen Doktor in systematischer Musikwissenschaft von der Universität Hamburg. Nach Tätigkeiten als Softwareentwickler lehrte er von 2008 bis 2012 systematische Musikwissenschaft an der Universität Hamburg und arbeite von 2012 bis 2017 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des Jazzomat Research Project an der Hochschule für Musik „Franz Liszt” in Weimar, wo er sich um rechnergestützte Analyse von Jazzimprovisationen kümmerte.

Nach einem kurzen Gastaufenthalt am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt/Main, ist er seit Oktober 2017 bei dem transatlantischen Forschungsprojekt „Dig That Lick” tätig, wo er mit Computern nach wiederkehrenden melodischen Mustern in Jazzsolos sucht.

Darüber hinaus ist er seit Jahren freiberuflich als Musikgutachter und wissenschaftlicher Berater tätig.

Susan Gonscherowski

Susan Gonscherowski

Susan Gonscherowski studierte Politikwissenschaft und öffentliches Recht an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, strebt eine Promotion zum Thema „Transjudicialism“ an und ist als Dozentin tätig. Sie ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein. Seit 2016 betreut sie hier verschiedene Forschungsprojekte zu datenschutzrechtlichen Fragestellungen. Hauptaugenmerk dieser Arbeit ist die praxisnahe Fortentwicklung von Methoden zur Datenschutzprüfung, die Konzeption nutzerfreundlicher Anwendungen für E-Mail-Verschlüsselungstechniken (Projekt VVV) sowie datenschutzkonformer Warn- und Informationsdienste für Betroffene von Datenschutzverletzungen (Projekt EIDI). Ergänzend zur Forschungsarbeit hält sie regelmäßig Fachvorträge und ist(Co-)Autorin verschiedener Fachartikel.

Tobias Gostomzyk

Prof. Dr. Tobias Gostomzyk

Tobias Gostomzyk ist Professor für Medienrecht am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Überdies ist er Lehrbeauftragter der juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Medien-, Internet-, Datenschutz- und Telekommunikationsrecht.

Tobias Gostomzyk studierte Jura und Journalistik in Hamburg und Straßburg. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Ladeur an der Uni Hamburg, während er bei Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem, LL.M. (Richter am BVerfG a.D.) promovierte. Nach Abschluss des Referendariats war er zunächst als Anwalt tätig.

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Tilman Herbrich

Tilman Herbrich

Tilman Herbrich studierte Rechtswissenschaften in Leipzig und promoviert derzeit zum Thema „Datenschutzrechtliche Implikationen bei der Werbung in sozialen Netzwerken“.Tilman Herbrich ist Diplomjurist und Datenschutzexperte bei Spirit Legal LLP. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen im Datenschutzrecht und Wettbewerbsrecht sowie im Marken- und Technologierecht. Als Spezialist für Ad Technology berät er Unternehmen bei der Einführung und Durchsetzung neuer Werbetechnologien im Einklang mit deutschem und internationalem Datenschutz- und Wettbewerbsrecht.

Außerdem ist er Mitglied der Schriftleitung beim Datenschutzberater.

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Jeanette Hofmann

Prof. Dr. Jeanette Hofmann

Jeanette Hofmann ist Politikwissenschaftlerin und leitet am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) die Projektgruppe Politikfeld Internet. Sie ist Gründungsdirektorin des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG) und Professorin für Internetpolitik an der FU Berlin. Am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft leitet sie als Principal Investigator zwei Forschungsgruppen zu den Themen Demokratie und Digitalisierung und Quantifizierung und gesellschaftliche Regulierung.

Ihre aktuelle Forschung beschäftigt sich mit Digitalisierung und Demokratie sowie der Entstehung von Internetpolitik in Deutschland. Weitere Forschungsschwerpunkte betreffen die Regulierung des Internet auf internationaler Ebene und Big Data als Gegenstand wie auch als quantifizierende Form von Regulierung.

Sie ist Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission Digitalisierte Gesellschaft der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Von 2010 bis 2013 war sie Sachverständige in der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestages. Auf internationaler Ebene hat sie am UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft und dem Internet Governance Forum mitgewirkt.

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Sarah Honne

Sarah Honne

Sarah Honne ist seit November 2016 in der AXA Konzern AG als Projektspezialistin für Digitalisierungsthemen und Qualitätsentwicklungbeschäftigt. In Ihrer Funktion berichtet sie direkt an die Bereichsleitung. In Frau Honnes Verantwortung liegt die Identifikation neuer digitaler Kontaktkanäle, vom Test bis hin zum Rollout, den Endkunden, Interessenten, Vertriebspartner und Makler betreffend.

Frau Honne startete Ihre Laufbahn als Community-Managerin eines Münchener Start-Up Unternehmens, wechselte 2011 ins E-Mail Onlinemarketing eines marktführenden Unternehmens in Hamburg bevor Sie Ihren Weg 2012 nach Köln zur AXA Customer Care GmbH fand. 2016 erfolgte aufgrund der erfolgreichen Implementierung der Testfelder „Virtueller Assistent“ &„Chat“ der Weg in die AXA Konzern AG.

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Hermann Jakobi

Hermann Jakobi

Hermann Jakobi studierte Rechtswissenschaften an der Sibirischen Föderalen Universität Krasnojarsk (Russland). 2016 hat er sein Doppelmasterstudium „Deutsches und Russisches Recht“ im Rahmen der Kooperation zwischen der Sibirischen Föderalen Universität Krasnojarsk und der Universität Passau erfolgreich abgeschlossen (LL.M sowie Master des russischen Rechts).

Seit 2017 ist er als Kollegiat imDFG-Graduiertenkolleg 1681/2 „Privatheit und Digitalisierung“ an der Universität Passau beschäftigt. Im Rahmen dieser Anstellung fertigt er seine Dissertation zu Fragen der Videoüberwachung im Öffentlichen Raum an. Von besonderem Interesse ist dabei der Einsatz von Body- und Dashcams aus Sicht des russischen und des deutschen Rechts.

Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit liegt im Bereich des Öffentlichen Rechts. Insbesondere das Polizei- und Sicherheitsrecht ist dabei im Fokus seiner Forschungsarbeit. Neben seiner Tätigkeit als Kollegiat wurde der Jurist bereits bei mehreren internationalen Anwaltskanzleien in Russland und Deutschland tätig (Rödl und Partner, „bntattorneys-at-law“, Baltische Anwaltskanzlei von A. Sobchak).

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Andreas Joebges

Andreas Joebges

Andreas Joebges ist CTO bei New Horizon, einer Tochter von Porsche. Bis 2018 war er CTO bei einem AdTech-Unternehmen. 

Olga Kasner

Olga Kasner

Olga Kasner ist Rechtsanwältin bei der Kanzlei Reusch Rechtsanwälte in Berlin, zertifizierte Datenschutzbeauftragte (TÜV®) und Lehrbeauftragte für Datenschutzrecht und Informationssicherheit an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

Sie studierte Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihr Referendariat absolvierte sie von 2013 bis 2015 am Kammergericht in Berlin und promoviert zurzeit im Bereich Internetrecht und Cyber Security bei Prof. Dr. Herzog an der Universität Bremen.

Sie berät mittlere und große Unternehmen aus Industrie und Handel zu Fragen des nationalen und internationalen Datenschutzrecht und IT-Recht, IT-Sicherheitsrecht und Netzwerk-Sicherheitsrecht, des Medien-, Urheber- und Wettbewerbsrechts. Ihr besonderer Fokus liegt in den datenrechtlichen und sicherheitsrechtlichen Aspekten digitaler Innovationstechnologien, insbesondere Entwicklungen in Bereichen Daten-Analyse, Blockchain, Open Data, Big Data, Smart Data, Künstliche Intelligenz, Algorithmische Regulierung, Internet der Dinge, Industrie 4.0, eDiscovery etc.

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Stephanie Kowalski

Stephanie Kowalski

Stephanie Kowalski ist freiberufliche PR-Beraterin, Bloggerin und Sketchnoterin bei Online PR Guide. Hier unterstützt sie kleine und mittelständische Unternehmen bei ihrer Kommunikation. Sie ist Mitgründerin von sozial pr guide – die Kommunikations- und Digitalisierungsbegleitung für die Sozialwirtschaft und soziale Arbeit.

Maximilian Kroker

Maximilian Kroker

Maximilian Kroker ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Innovation bei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP. Das Jura-Studium hat er an der HU Berlin absolviert. Im Schwerpunktstudium hat er sich mit dem Immaterial- und Internetrecht befasst. Die Studienarbeit schrieb er zum Thema Geoblocking im europäischen Binnenmarkt. Während des Studiums hat er am Infoportal zum Urheberrecht der Humboldt Law Clinic Internetrecht und an der Lehrveranstaltung „Juristisches Arbeiten mit Computern” mitgewirkt. Seit dem 2. Semester Jura studiert er parallel Informatik an der TU Berlin. Nach dem Examen war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Datenschutz bei SKW Schwarz in Berlin tätig. Daneben engagiert er sich im Arbeitskreis Legal Tech an der HU Berlin. Seine Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle von Computerlinguistik, Informatik und Recht.

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Sebastian Louven

Sebastian Louven

Sebastian Louven ist langjähriges Kernteam-Mitglied bei Telemedicus. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und forscht zu kartellrechtlicher Innovationstheorie bei digitalen Plattformen.

Sebastian Louven hat an den Universitäten Jena, Thessaloniki und Münster studiert. Im Referendariat hat er Stationen beim Bundeskartellamt, der Verlagsgruppe Handelsblatt sowie Terhaag & Partner Rechtsanwälte absolviert. Anschließend folgten berufliche Stationen als Regulierungsexperte bei der Versatel sowie als Rechtsanwalt bei Login Partners. Seit 2016 ist er zudem als selbstständiger Rechtsanwalt beratend im Kartellrecht der Informationsgesellschaft sowie dem Telekommunikationsrecht tätig.

Er veröffentlicht regelmäßig und hält Vorträge insbesondere zum Zugang zu Daten und der Novelle der Marktmachtkontrolle.

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Daniel Moßbrucker

Daniel Moßbrucker

Daniel Moßbrucker ist Journalist für die Themen Überwachung, Datensicherheit und Internetregulierung sowie Trainer für digitale Sicherheit und Darknet-Recherchen. Bei der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen ist er seit 2016 Referent für Internetfreiheit.

Ferner promoviert er zur Frage, wie digitale Überwachbarkeit den Journalismus verändert. Das Medium-Magazin wählte Moßbrucker 2016 zu den "Top 30 unter 30", 2018 war er für eine ARD-Dokumentation über das Darknet für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

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Johannes Nehlsen

Johannes Nehlsen

Johannes Nehlsen ist Volljurist und beantwortet seit Mitte 2016 als Stabsstelle IT-Recht der bayerischen staatlichen Universitäten und Hochschulen für diese strategische Frage, wenn Recht und IT zusammen kommen. Schwerpunkte bilden Datenschutzrecht, E-Government, Informationssicherheit und IT-Verträge, aber auch das Thema Barrierefreiheit. Die Beratungsstelle wurde im Rahmen des Programms „Digitaler Campus Bayern“ am Rechenzentrum der Universität Würzburg für bayerische Hochschulen etabliert. Inzwischen unterstützt Johannes Nehlsen auch die virtuelle Hochschule Bayern als Datenschutzbeauftragter. Er studierte Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und schloss dieses 2013 mit einem ergänzenden Zertifikatsstudiengang in Rechtsinformatik ab. Während seines Rechtsreferendariats am OLG München entschied er sich für eine Wahlstation bei Eversheds (nun Eversheds Sutherland) in England.

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Amadeus Peters

Amadeus Peters

Amadeus Peters ist Fellow am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und Doktorand bei Prof. Dr. Rotsch (Justus-Liebig-Universität Gießen).

Sein Forschungsschwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Strafrecht, Datenschutz und Technik. Aktuell untersucht er grundrechtliche und strafprozessuale Fragestellungen im Zusammenhang mit maschinellem Lernen. Dies umfasst insbesondere die Themen Diskriminierung, Black Box und Datenschutz.

Amadeus studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln und der Université Paris I Panthéon-Sorbonne. Das Rechtsreferendariat absolvierte er in Aachen, Köln und New York. Im Herbst 2018 forschte er (Visiting Researcher) am Information Society Project der Yale Law School und wirkte zugleich an der Privacy Research Group der NYU Law School mit. Neben der Forschung nimmt er regelmäßig Lehraufträge an der Universität zu Köln und an der HWR Berlin wahr und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter einer überregionalen Kanzlei für Wirtschaftsstrafrecht.

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Bodo Pfalzgraf

Bodo Pfalzgraf

Bodo Pfalzgraf ist Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft im DBB (DPolG) Berlin.

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Carlo Piltz

Dr. Carlo Piltz

Dr. Carlo Piltz ist Salary Partner bei reuschlaw Legal Consultants.

Der zertifizierte Datenschutzbeauftragte (TÜV®) und Certified Information Privacy Professional/Europe (CIPP/E) berät mittlere und große Unternehmen aus Industrie und Handel schwerpunktmäßig im nationalen und internationalen Datenschutzrecht und im IT-Recht. Weiterhin ist der langjährige Datenschutzexperte in der Fortbildung von Rechtsanwälten im Bereich Datenschutzrecht tätig.

Im März 2017 war er Sachverständiger zur Anhörung des neuen Bundesdatenschutzgesetzes im Innenausschuss des Bundestages.

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Fabian Rack

Fabian Rack

Fabian Rack ist Mitglied des Telemedicus e.V. Er arbeitet als Rechtsanwalt in Freiburg (Nolte Pustejovsky Rechtsanwälte) und ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Franziska Boehm, FIZ Karlsruhe – Leibniz Institut für Informationsinfrastruktur.

Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Datenschutz- und Urheberrecht.

Fabian Rack macht Musik in mehreren Bandprojekten.

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Verena Reiter

Verena Reiter

Verena Reiter ist Doktorandin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und promoviert im Fachbereich Amerikanistik. Im Rahmen ihres Promotionsprojekts „Un-Americanism, the Polarization of American Politics, and National Identity during the Obama Era“ untersucht sie den Vorwurf des ‚un-Americanism‘ im innenpolitischen Diskurs der USA am Beispiel der Marriage Equality Debatte. Sie studierte Lehramt an der Universität Regensburg und legte dort 2015 ihr erstes Staatsexamen ab. Im Zuge ihrer Promotion forschte sie zudem für ein Jahr als Visiting Scholar am Department of Political Science der University of California, Davis.Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der amerikanischen Politik- und Kulturwissenschaft. Sie interessiert sich insbesondere für Identitätspolitik, soziokulturellen Wandel, das US-Rechtssystem als auch für die transatlantischen Beziehungen.

Jean-Maxime Rivière

Jean-Maxime Rivière

Jean-Maxime Rivière ist einer der Co-Founder von Bernstein Technologies.

Das Legal-Tech Startup aus München ermöglicht es Unternehmen, Ihre Immaterialgüterrechte und Innovationsprozesse dank der Blockchain Technologie besser zu schützen, sicherer zu teilen und effektiver zu verteidigen.

2016 schrieb er seine Abschlussarbeit an der TU München über das Versprechen der Technologie für den Schutz geistigen Eigentums und Ihre rechtliche Anerkennung. Seitdem arbeitet er mit dem Bernstein Team und Anwaltskanzleien daran, dieses Potenzial zu realisieren.

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Yvonne Schäfer

Yvonne Schäfer

Yvonne Schäfer ist Rechtsanwältin bei SKW Schwarz Rechtsanwälte in Frankfurt am Main.

Sie ist Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz und berät nationale und internationale Unternehmen in den Bereichen des IT- und IP-Rechts. Durch ihren Branchenfokus auf Digital Business berät Yvonne Schäfer ihre Mandanten in allen Rechtsfragen zu den Themen Know How Schutz, Big Data und FinTech. Sie unterstützt z.B. Online-Händler, Medienagenturen und Finanzdienstleister bei dem Entwurf von IT-Verträgen sowie im Bereich Social Media und in datenschutzrechtlichen Aspekten.

Bei SKW Schwarz beschäftigt sich Yvonne Schäfer seit zwei Jahren mit den Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie, insbesondere für IP-Use Cases, u.a. in der kanzleiinternen Passion Group und bei Verbänden.

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Dieter Schule

Dieter Schule

Nach seinem Studium des Maschinenbaus und Wirtschaftsingenieurwesens an der RWTH Aachen mit dem Schwerpunkt Entrepreneurship hat Dieter die lokale Start-up-Szene in Aachen mit aufgebaut und gestaltet. Im Jahr 2014 kam er mit den Themen Blockchain und Dezentralisierung in Berührung und war an einem der ersten deutschen Blockchain-Startups beteiligt.

Während seiner Zeit als Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Digitalisierung und Prozessoptimierung für mittelständische und große Industrieunternehmen gründete er sein erstes Start-up mit dem Schwerpunkt der Digitalisierung von Kleidung. Mit diesem Startup wurde der Grundstein für MADANA gelegt. Bei MADANA entwickeln er und sein Team einen neuen ganzheitlichen Blockchain-basierten Ansatz für einen fairen Datenanalyse-Markt unter Wahrung des Datenschutzes. Mit Industriepartnern wie Capgemini und Accenture werden mit diesem Ansatz Datenökosysteme erweitert, sodass Endkonsumenten die Möglichkeit bekommen, ihre Daten zu kontrollieren und zu monetarisieren. Gleichzeitig können Unternehmen unter Wahrung der GDPR-Richtlinien mehr sensible Kundendaten analysieren. Momentan arbeitet MADANA mit Capgemini daran, die aufkommende elektronische Patientenakte (ePA) so zu erweitern, dass Patienten ihre Gesundheitsdaten anonym an verschiedene Akteure der Gesundheitsindustrie monetarisieren können.

Markus Schröder, LL.M.

Markus Schröder, LL.M.

Markus Schröder ist Rechtsanwalt und dabei schwerpunktmäßig im Bereich des Datenschutzrechts tätig.

Seit Oktober 2017 ist er als Syndikusrechtsanwalt bei der AXA Konzern AG in Köln beschäftigt. Zuvor war er bei einem Versicherungsunternehmen in München sowie in auf das IT- und Datenschutzrecht spezialisierten Kanzleien tätig.

Markus Schröder studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Er ist Certified Information Privacy Professional/Europe und Absolvent des LL.M.-Studiengangs Informationsrecht der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, in dem er auch als Lehrbeauftragter tätig war.

Julia Sinnig

Julia Sinnig

Julia Sinnig studierte Rechtswissenschaften an der Universität Luxemburg und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit Oktober 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Steuerrecht der Universität Luxemburg. Im Rahmen ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit dem Thema „Taxation and Data: How Could a Destination-Based Corporate Tax Solve the Issues of Taxing Data-Driven Business Models?“. Betreut wird das Dissertationsprojekt von Prof. Dr. Werner Haslehner und Generalanwältin (EuGH) Prof. DDr. Juliane Kokott. Sie veröffentlicht im Bereich des internationalen, europäischen und luxemburgischen Steuerrechts in deutscher, englischer und französischer Sprache.

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Wolfgang Wiese

Wolfgang Wiese

Wolfgang Wiese ist Dipl.-Inf. und als akademischer Oberrat Abteilungsleiter im Regionalen Rechenzentrum Erlangen, dem IT-Dienstleister der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dort ist er zuständig für die Betreuung, Entwicklung und Beratung von mehreren Hundert Webangeboten der Universität und anderer Hochschulen Im Rahmen seiner Tätigkeit berät er auch Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes mit dem Schwerpunkten der Digitalen Barrierefreiheit und dem nachhaltigen Betrieb von Webauftritten. Unter dem Pseudonym xwolf ist er seit mehr als zwei Jahrzehnten im Internet unterwegs. Dabei war und ist er aktives Mitglied vieler Netzinitiativen; So unter anderem für den ehemaligen Verein FreedomForLinks. Seit 2006 organisiert Wolfgang Wiese den Webkongress Erlangen, eine Fachkonferenz für Webentwickler und -Entscheider aus dem deutschsprachigen Raum.

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Matthias Wübbeling

Matthias Wübbeling

Matthias Wübbeling hat an der TU Dortmund Informatik studiert. Nach seinem Diplom 2011 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiteran der Fakultät für Maschinenbau im Bereich der Elekromobilität. Anfang 2012 wechselte er in die Bundesstadt Bonn und arbeitet dort seitdem für das Fraunhofer FKIE und die Universität Bonn als Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Als Sicherheitsexperte und Promotionsstudent forscht er im Bereich Cumputer- und Netzwerksicherheit. Derzeit untersucht er unter anderem die Klassifikation von Internetrouting-Anomalien und den möglichen Umgang mit Identitätsdatenleaks und Folgen daraus. Darüber hinaus vermittelt er in der universitären Lehre Inhalte in den Bereichen hardwarenahe Programmierung, Microcontroller und angewandte IT-Sicherheit.

Freiberuflich ist er Berater für IT-Sicherheit und Autor für Fachzeitschriften. Darüber hinaus engagiert er sich im Executive Committee des IEEE TCCC und in der Gesellschaft für Informatik.

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Telemedicus Speaker/in

Telemedicus Speaker/in


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Die Location

Microsoft Artirium
Microsoft Atrium
Unter den Linden 17
10117 Berlin
Foto: Microsoft

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FAQ

Was ist die Idee der Telemedicus Sommerkonferenz?

Mit der Telemedicus Sommerkonferenz möchten wir eine juristische Fachkonferenz der etwas anderen Art anbieten. In lockerer Atmosphäre möchten wir die Themen der Informationsgesellschaft diskutieren, die wir besonders spannend und zukunftsweisend finden - gerne auch in etwas anderen Formaten als 45 Minuten Frontalunterricht.

Wann geht's los?

Die Sommerkonferenz findet am Freitag und Samstag, den 28. und 29. Juni in Berlin statt. Den genauen Zeitplan geben wir noch bekannt. Erfahrungsgemäß beginnen wir um ca. 9.30h. Der erste Tag geht normalerweise bis ca. 18.00h, der zweite Tag endet am frühen Nachmittag.

Wie ist der Dresscode?

Wir mögen eine lockere und offene Atmosphäre. Kommen Sie so, wie Sie sich wohl fühlen. Gerne auch casual. Krawatte nur wenn's sein muss!

Gibt es etwas zu essen?

Ja, es gibt ein Mittagessen und zwischendurch Snacks. Für Getränke ist auch gesorgt. Für das Abendprogramm organisieren wir ein paar Häppchen - wer ganz großen Hunger hat, sollte allerdings selbst vorsorgen.

Muss ich irgendetwas mitbringen?

Nein. Wir fragen Sie beim Empfang nach Ihrem Namen und haken Sie auf einer Liste ab. Eine Eintrittskarte o.ä. benötigen Sie nicht.

Ich kann leider nicht kommen - kann ich meine Anmeldung stornieren?

Ja. Da wir für alle angemeldeten Teilnehmer Verpflegung und Material bezahlen müssen, sind wir für eine kurze Info sehr dankbar, wenn Sie nicht teilnehmen können. Erfolgt die Stornierung früher als 2 Wochen vor Beginn der Veranstaltung, erstatten wir Ihnen den Teilnahmebeitrag auch zurück. Danach bitten wir um Verständnis, dass wir 50% des Beitrags für unsere Kosten einbehalten müssen.

Kann es sein, dass ihr teurer geworden seid?

Leider ja. Das hat mehrere Gründe: Unsere Kosten hängen ab von der Anzahl der Speaker, für die wir Reisekosten erstatten müssen, von den Kosten für das Catering und der Anzahl unserer Sponsoren. Abhängig davon gestalten wir unsere Preise so, dass wir unsere Kosten durch die Teilnahmebeiträge ungefähr decken können. Außerdem sind wir seit 2019 umsatzsteuerpflichtig. Als gemeinnütziger Verein müssen wir zusätzlich 7% Umsatzsteuer in Rechnung stellen.

Bekomme ich eine Teilnahmebestätigung?

Eine Teilnahmebestätigung bekommen nur gewerbliche Teilnehmer. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie eine Teilnahmebestätigung benötigen. Wir legen diese nach der Veranstaltung aus und Sie können sie mitnehmen. Wir bitten um Verständnis, dass wir Teilnahmebestätigungen nicht per Post nachsenden können.

Wie viele Fortbildungsstunden umfasst die Veranstaltung?

Das können Sie einfach dem Programm entnehmen, sobald es veröffentlicht ist. Die Anzahl der Fortbildungsstunden entspricht der Zeit aller Fachbeiträge. Pausen und Abendprogramm werden nicht mitgezählt. Normalerweise liegen wir zwischen 8 und 12 Fortbildungsstunden.

Was ist das Abendprogramm?

Am Abend des ersten Konferenztages organisieren wir ein kleines Get Together in lockerer Atmosphäre. Präsentiert wird das Abendprogramm vom Game Verband, dem Verband der deutschen Games-Branche. Daher hat das Abendprogramm in aller Regel etwas mit Computer- und Videospielen zu tun. Alle weiteren Details folgen noch.

Muss ich mich für das Abendprogramm anmelden?

Jein. Wenn Sie am Abendprogramm teilnehmen möchten, können Sie das bereits bei Ihrer Anmeldung angeben. Sollten Sie das vergessen haben oder sollten sich Ihre Pläne ändern, ist das aber auch kein Drama. Geben Sie uns einfach kurz Bescheid, damit wir ungefähr die Anzahl der Teilnehmer einschätzen können.

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Pressekontakt

Alle wichtigen Informationen für Pressevertreter haben wir in einer Pressemeldung zusammengefasst. Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an hc.graefe@telemedicus.info.

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