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Wochenrückblick: Abmahnungen, Googlesteuer, Nacktscanner

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+++ OLG Hamm: Keine Kostenerstattung bei Gegenabmahnung

+++ OLG Dresden und LG Köln urteilen im EPG-Streit

+++ KG Berlin: Partei darf nicht mit Stiftung-Warentest-Logo werben

+++ OLG Köln: Anschlussinhaberin haftet für verbotene Uploads ihrer Familie

+++ Frankreich prüft Google-Steuer

+++ Diskussion um Nacktscanner geht weiter Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Vorratsdaten, Informantenschutz, WIPO

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+++ Verhandlung über Vorratsdatenspeicherung vor dem BVerfG

+++ EGMR stärkt Informantenschutz

+++ BGH zu Namensnennung in Online-Archiven

+++ Keine französischen Bücher mehr für Google Books

+++ USA: Facebook verklagt

+++ vzbv mahnt Deutsche Postbank AG ab

+++ ZAK verhängt weitere Bußgelder

+++ EU und Mitgliedsstaaten unterzeichen WIPO-Verträge Artikel vollständig lesen

BGH zum Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen

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Der Bundesgerichtshof hat gestern ein Urteil verkündet, in dem er eBay-Händlern Richtlinien für ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgab. Vordergründig ging es dabei um das Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen und die diesbezüglichen Belehrungspflichten des Unternehmers gegenüber einem Verbraucher. Geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen um gegen einzelne Klauseln aus den AGB eines eBay-Händlers vorzugehen. Der BGH hatte drei Klauseln auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Artikel vollständig lesen

OLG schränkt Bibliothekenprivileg ein

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Bibliotheken dürfen digitale Kopien ihrer Bücher an elektronischen Leseplätzen zur Verfügung stellen – den Nutzern ist es hingegen nicht erlaubt, weitere digitale oder ausgedruckte Kopien herstellen. Ihnen bleibt nur noch die Möglichkeit, sich handschriftliche Abschriften von den digitalen Büchern zu machen. So entschied das OLG Frankfurt mit Urteil vom 24. November (AZ.: 11 U 40/09) in einem Rechtsstreit zwischen dem Ulmer-Verlag und der Bibliothek der Technischen Universität Darmstadt. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Causa Brender, Netzsperren, Telekom-Paket

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+++ Köhler will Netzsperren-Gesetz vorerst nicht ausfertigen

+++ ZDF: Brender-Vertrag nicht verlängert

+++ Telekom-Paket verabschiedet

+++ BGH bestätigt Urteil gegen Jürgen Emig

+++ BGH: „Esra”-Autor muss keinen Schadensersatz zahlen

+++ Rechtliche Konsequenzen wegen Berichterstattung über Filesharing-Abmahnungen

+++ Kooperation zwischen Energieversorgern und TK-Betreibern geplant

+++ E-Netzbetreiber erheben Klage wegen „Digitaler Dividende”

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Nobelpreis für das Internet?

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Und der Gewinner des Friedensnobelpreis 2010 ist … das Internet! Warum, dachten sich ein paar Internetliebhaber, sollte nicht nach Barack Obama auch das Internet den angesehensten Preis der Welt erhalten? Die italienische Ausgabe der Wired startete eine Kampagne mit dem Ziel, das Internet für den Nobelpreis vorzuschlagen. Die Begründung: „The internet has clearly been a boon for news junkies, LOLcats and the makers of goofball videos. But it’s also proven to be a powerful international force for peace”. Weitere Gründe für ihr Vorhaben erklären die Initiatoren mit einem Video, das es nach dem Klick zu sehen gibt. Artikel vollständig lesen

J!Cast: Verwertungsgesellschaften im Wandel

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Nach längerer Funkstille gibt es nun einen neuen J!Cast. Das Thema lautet dieses Mal: „Die CELAS als Verwertungsgesellschaft”. Christoph Golla versucht im Interview mit Christine Altmark eine Annäherung an das komplexe und abkürzungsreiche System der Verwertungsgesellschaften. Dabei geht es vor allem um den aktuellen Wandel im Bereich der Verwertungsgesellschaften – was genau verändert sich und mit welchen Konsequenzen ist zu rechnen?

Zum J!Cast Nr. 76.

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Hassemer zu § 130 StGB: Historische Verbindung zu Nazis

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Wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft. Das sagt § 130 Abs. 4 StGB, der vom Bundesverfassungsgericht vor kurzem als verfassungsgemäß beurteilt wurde – obwohl dieser Paragraph die Meinungsfreiheit beeinträchtigt und kein „allgemeines Gesetz” darstellt.

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk äußert der ehemalige Verfassungsrichter Winfried Hassemer seine Ansicht zu § 130 Abs. 4 StGB.

Meurer: Es gibt ja auch die Kritik, dass der Paragraf sich nur gegen die Verherrlichung des Nationalsozialismus richtet. Wäre es besser, wenn man schon etwas wegen Volksverhetzung unterbinden will, man unterbindet jegliche Verherrlichung von Terrortaten, also auch die Verherrlichung beispielsweise des Stalinismus?

Hassemer: Ja und nein. Die Frage, die sich verfassungsrechtlich stellt: Ist das ein allgemeines Gesetz in dem Sinne, dass eben es dort keine Sondergesetze geben soll. Ihr Argument, das Sie gerade völlig zurecht anführen, läuft darauf hinaus: Das ist kein allgemeines Gesetz, eben weil es nur diese nationalsozialistischen Gräueltaten betrifft. Dem könnte man natürlich entgegenkommen, dass man sagt, man nimmt die Stalinisten mit dazu. Das aber wiederum – und das ist das Negative daran – würde diese, für mich enge und wichtige historische Verbindung gerade zu den Nazis aufheben. Das ist für mich eigentlich auch unter dem internationalen Aspekt die wesentliche Rechtfertigung dieses Paragrafen 130, gerade die Verbindung zum Nationalsozialismus.

Das ganze Interview bei dradio. Artikel vollständig lesen

Medienkritik: Die Inszenierung eines Todes

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Ein prominenter Profifußballer nimmt sich das Leben und öffentliche Aufmerksamkeit und Trauer sind groß. Der Freitod ist Schlagzeile auf Seite 1 beinahe jeder deutschen Zeitung und findet Erwähnung in Fernseh- und Radionachrichten. Verantwortungslos sei das, meinen Psychologen und Soziologen und sprechen vom „Werther-Effekt”. Jens Berger übt beim Spiegelfechter harsche Medienkritik – wie immer lesenswert und fundiert.

Ob und in welcher Art die Medien eine Mitverantwortung für solche Folgetaten tragen, ist schwer zu beantworten. In Wien gibt es seit über 10 Jahren ein „Gentlemen´s-Agreement“ zwischen den lokalen Medien und den Wiener Verkehrsbetrieben. Seit nicht mehr über Suizide in der Wiener U-Bahn berichtet wird, ist die Zahl der Selbstmorde um rund 50% gesunken. Auch im Pressekodex des deutschen Presserats verpflichten sich die Printmedien zu einer „zurückhaltenden Berichterstattung“ bei Suiziden – wenn das öffentliche Interesse an einem solchen Fall allerdings auch eine wirtschaftliche Komponente beinhaltet, gelten derlei hochmoralische Schwüre in der modernen Presselandschaft allerdings offensichtlich nicht mehr.

Der ganze Artikel „Der Freitod eines Torwarts und die Ethik” beim Spiegelfechter. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: Rammstein, Three Strikes, Zitatrecht

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+++ OLG Düsseldorf: Telekom darf Kunden bei Kündigung anrufen

+++ OLG Köln: Sendematerial von „DSDS” durfte verwendet werden

+++ LG Stuttgart: Michael Jackson-Double darf Konzert geben

+++ Indizierung von Rammstein-Album

+++ Erst mal keine zentrale Datenbank für Telefonkunden-Daten

+++ Three Strikes auf dem Vormarsch

+++ Polizei soll auf Asylbewerber-Fingerabdrücke zugreifen können

+++ Vorratsdatenspeicherung nur noch bei kommerziellen Angeboten?

+++ Streit um Abmahnung von taz-Journalistin Artikel vollständig lesen