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Ab sofort veröffentlicht die britische Rundfunkanstalt BBC ausgewählte Auschnitte ihres Fernsehprogramms über YouTube. Das gaben die beiden Unternehmen heute bei einer Pressekonferenz bekannt. Die kurzen Videoclips sollen vor allem einen Werbeeffekt für das normale Fernsehprogramm haben. Außerdem sollen über die Internetsendungen neue Zielgruppen erreicht werden.

Mark Thompson, Direktor der BBC:
Diese bahnbrechende Partnerschaft zwischen der BBC und Youtube ist eine fantastische Nachricht für unsere Zuschauer. YouTube ist eine bedeutende Schnittstelle, durch die neue Zielgruppen in Großbritannien und im Ausland erreicht werden können. (Übersetzung)

Gleichzeitig möchte die öffentlich-rechtliche BBC in Zukunft vermehrt auf On-Demand Dienste setzen. Dabei soll ein Peer-to-Peer ähnliches Verfahren zum Einsatz kommen, ähnlich wie bei Joost. Mit der Partnerschaft mit YouTube hat die BBC nun den ersten Schritt in Richtung Video-on-Demand gemacht.

Dazu Thomson weiter:
Es ist unerlässlich, dass die BBC mit solchen nicht exklusiven Partnerschaften neue Wege beschreitet, um eine breitere Zielgruppe anzusprechen. (Übersetzung)

Auch YouTube profitiert von den Beiträgen der BBC. So bemühte sich das Unternehmen in letzter Zeit vermehrt, attraktive Inhalte für ihre Plattform zu lizensieren. Zuletzt wurde eine Kooperation mit der amerikanischen Basketball-Liga NBA bekannt gegeben. YouTube versucht sich also von dem Motto "Broadcast yourself" zu lösen und entwickelt sich von einer Plattform für kleine Heimvideos zu einem internationalen Fernsehportal. Mit der Partnerschaft mit der BBC hat es YouTube erstmals geschafft, professionelle Inhalte direkt von den Sendeanstalten zu beziehen.

Pressemeldung der BBC (englisch)

Artikel bei Spiegel online
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