Telemedicus

Monatliche Archive

Hackerparagraph: Ein Eigentor für die Sicherheit?

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Der Paragraph 202c des Strafgesetzbuches, bekannt als „Hacker-Paragraph“, ist nun seit einem Monat in Kraft. Den Sorgen und Bedenken, die Sicherheitsexperten gegenüber der neuen Regelung entgegenbringen, widmet sich ein Beitrag des Deutschlandsfunks. Denn zur Herstellung von effektiver Sicherheitssoftware benötigen sie eigentlich auch die nun verbotene Schadsoftware. Die Sicherheitsprofis befürchten ein Auswandern ins Ausland und eine sinkende IT-Sicherheit. Könnte ihnen ein „Waffenschein“ helfen?

„Sicherheitsexperten in Not“ – Ein Beitrag des Deutschlandfunks. Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick: ZDF, Urteilsdatenbank, Netzneutralität

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+++ ZDF-Mediathek ist online

+++ Neues Verfahren: Patentämter wollen Patentvergabe „crowdsourcen“

+++ US-Justizministerium gegen Netzneutralität

+++ Microsoft präsentiert Flash-Konkurrenten „Silverlight“

+++ Landesmedienanstalten beanstanden Pokersendungen und Satelliten-Pornokanäle

+++ Umstrittener Contergan-Film darf gesendet werden

+++ Telemedicus-Urteilsdatenbank ist online

+++ Google stellt Patentantrag für Mobile-Payment-System Artikel vollständig lesen

„Contergan-Film“-Beschluss des BVerfG im Volltext

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Die Einstweilige Anordnung des Bundesverfassungsgerichts bezüglich der Ausstrahlung des Contergan-Films (Az. 1 BvR 1223/07, 1 BvR 1224/079) ist jetzt im Volltext in der Telemedicus-Urteilsdatenbank verfügbar.

Zum Beschluss in der Telemedicus-Urteilsdatenbank.

Mehr zum Thema bei Telemedicus. Artikel vollständig lesen

IPTV: Die Hintergründe zum Fernsehen der Zukunft

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IPTV heisst die Technik, die eine Revolution des Fernsehens ausmacht. Die 3sat Sendung „hitec“ hat sich mit dieser Technik und der Zukunft des Fernsehens genauer auseinander gesetzt: Wie ist der derzeitige Stand der Entwicklung? Welche Produkte gibt es, welche können wir in nächster Zukunft erwarten? Und wie wird IPTV überhaupt produziert?

„Das Fernsehen ändert sich. Und das schon seit es Fernsehen gibt. Das Fernsehen ändert sich und mit ihm seine Übertragungswege. Und die Übertragungswege der Zukunft werden uns verändern. Wir, die Zuschauer werden schon bald aktiv am Programm teilnehmen können. Sendungen sehen, wann immer wir wollen, und nur die Sender, die wir wollen. Und dank tausender Sender bestimmen wir selber das Programm von morgen.“

Das Video in der ZDF-Mediathek (Popups müssen zugelassen werden). Artikel vollständig lesen

Beratungsprogramme und Sexsender unter Beobachtung

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Die Gemeinsame Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz der Landesmedienanstalten (GSPWM) will via Satellit verbreitete Sexsender auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen. Wie das Medienmagazin DWDL unter Berufung auf die GSPWM berichtet, sei die Zahl dieser Sender in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Artikel vollständig lesen

Muss der Staat überall Zugriff haben?

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Ein Kommentar von Simon Möller.

Eine interessante Meinung formuliert BKA-Chef Jörg Ziercke in einem Video-Interview :

„Bei organisierten Kriminellen, bei Terroristen, aber auch wenn sie mal in die Gemeinschaft aller PC-User schauen, da weiß man, was man mit Verschlüsselung alles machen kann. Jeder Informatiker wird ihnen sagen: Sie können heute, mit den vorhandenen Tools, verschlüsselte Festplatten nicht mehr entschlüssen.

Und deshalb sage ich ganz klar: Wenn das möglich ist in einem Rechtsstaat, dass man die Beweise sozusagen selbst verschlüsselt, und der Staat hat keinen Zugriff mehr, dann hat das gravierende Auswirkungen für die Strafrechtspflege in Deutschland.“

(Hervorhebung von mir)

Ich sehe das nun wirklich anders. Artikel vollständig lesen

BVerfG: Umstrittener Contergan-Film darf gesendet werden

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Der Film „Eine einzige Tablette“ darf gesendet werden. Dies hat das Bundesverfassungsgericht entscheiden, wie gestern bekanntgegeben wurde. Damit wurden die Eilanträge der Antragsteller abgelehnt. Geplanter Sendetermin ist nun der 7. und 8. November. Über die ebenfalls eingelegte Verfassungsbeschwerde äußerte sich das Gericht jedoch noch nicht.

Gegenstand der Beschwerde ist ein Fernsehfilm des WDR über den Contergan-Skandal, der in den 60er Jahren Aufsehen erregte. Anlässlich des 50. Jahrestages der Markteinführung des Schlafmittels Contergan plante der WDR eine Ausstrahlung des sendefertigen, aber umstrittenen Films Anfang November. Die Antragsteller, Pharma-Hersteller Grünenthal sowie der damalige Opferanwalt Karl-Hermann Schulte-Hillen, hatten versucht die Sendung im Wege eines Eilantrags zu verhindern. Sie erkennen sich in dem Film wieder und fühlen sich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt.
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Vom Ende der Privatheit: Ars Electronica in Linz

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Eine Reiseempfehlung

Bild: Kunstuniversität Linz – Physical Computing and Hybrid Interfaces at Interface Cultures

In dieser Woche findet in Linz die Ars Electronica statt: ein Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft. Thema der diesjährigen Veranstaltung ist „Goodbye Privacy“, dem sich Künstler, Internetfachleute sowie Juristen annähern wollen. Ein Programmpunkt unter den verschiedenen Ausstellungen, Aufführungen und Symposien widmet sich den „Grundrechten in der digitalen Welt“.

Die Homepage der Ars Electronica.
dradio zur Ars Electronica. Artikel vollständig lesen

Ende des Private-Equity-Booms

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Die Party ist vorbei: Private Equity ist nicht mehr das, was es noch vor wenigen Monaten war. Die Banken haben ihr Vertrauen in die Szene verloren, lassen aus den „Leveraged Buy-Outs“ nun langsam die Luft heraus.

Beat Balzli und Frank Hornig erklären bei Spiegel Online den ganzen Umfang der Misere:

Jetzt sind die Stars der Private-Equity-Szene dran. Jahrelang galten sie als Wunderkinder der Finanzindustrie, als begnadete Sanierer, die unterbewertete Unternehmen aufkauften, von der Börse nahmen, sanierten und später zu Traumrenditen wiederverkauften. Großanleger pumpten immer mehr eigenes Geld und Banken immer mehr Kredite in die Kassen der wundersamen Geldvermehrer. (…)

Nun hat die Krise am US-Hypothekenmarkt auch dem Übernahmemonopoly die Existenzgrundlage entzogen: Billiges Geld von gierigen Gläubigern, die dabei die Risiken vergessen, gibt es nicht mehr.

Zum Volltext bei Spiegel Online.

Die KEK erklärt die Verbindung von Private Equity zum deutschen Rundfunkrecht. Artikel vollständig lesen

Zerstört Google Earth die Privatsphäre?

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Quelle: Der Bundesinnenminister hat es in den letzten Tagen nicht leicht: Von allen Seiten hagelt es Kritik an den geplanten Bundestrojanern. Nun erfährt er Unterstützung von Roland Tichy, dem Chefredakteur der Wirtschaftswoche:

„Hier werden wenigstens noch die Rituale des Rechtsstaats beachtet.“

Aber:

„(…) die eigentliche Bedrohung unserer Privatsphäre erfolgt vom Internet selbst und durch seine leichtsinnigen Benutzer.“

Vor allem Google Earth ist ihm dabei ein Dorn im Auge. Diese Software verknüpft Satelliten- und Luftbilder mit Geodaten. Diese Bilder werden in immer kürzeren Abständen aktualisiert. Außerdem können auch Privatpersonen Fotos von Straßenzügen und Häusern online zur Verfügung stellen. Für viele deutsche Städte werden diese Bilder mit einer Auflösung von 10 cm pro Pixel angezeigt: Einzelne Menschen sind erkennbar. Artikel vollständig lesen