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WAZ-Stellenabbau: „Von Vielfalt keine Rede mehr“

Foto: BirgitH, pixelio

Die vier großen westdeutschen Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Westfälische Rundschau, Westfalenpost, Neue Ruhr/Rheinzeitung) schreiben rote Zahlen. Die WAZ-Geschäftsleitung hat deshalb angekündigt, Stellen abzubauen und auf die Unabhängigkeit der Mantelredaktionen zu verzichten. Das bedeutet, dass künftig die überregionalen Beiträge von einer zentralen Stelle an die einzelnen Zeitungen geliefert werden – und nicht mehr jede Zeitung der WAZ-Gruppe eine eigene Redaktion beschäftigt.

Zwar ist es den einzelnen Zeitungen vorbehalten, in welcher Gewichtung sie diese Inhalte übernehmen wollen, jedoch glaubt beispielsweise Susanne Schulte, Redakteurin bei der Westfälischen Rundschau, nicht, dass die ehedem unabhängigen Blätter dann noch unterscheidbar sein werden. „Ich bin mir sicher, wenn es jetzt eine Art Agentur gibt für die vier WAZ-Zeitungen, dass dann natürlich von Vielfalt nicht mehr die Rede sein kann. (…)“

Das Deutschlandradio erklärt den Stellenabbau bei der WAZ.

, Telemedicus v. 26.11.2008, https://tlmd.in/a/1053

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