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Veranstaltungsübersicht Februar 2021

+++ 03.02.: Epidemiebekämpfung als Risikovorsorge, Uni Mainz 

+++ 03.02.: Die Grenzen der Datenkommerzialisierung – Darf Facebook das?, Uni Siegen

+++ 05.02.: Legal Tech im Urherber- und Medienrecht, Institut für Urheber- und Medienrecht

+++ 08.02.: Digitale Montagsrunde: Datenschutz & Privacy Shield, Stadt Wien

+++ 11.02.: Neue Regeln für das Internet, HIIG

+++ 18.02.: Die Kontrolle der sozialen Medien, Konrad-Adenauer-Stiftung

+++ 18.-19.02.: Göttinger Tage IT-Recht, Uni Göttingen

+++ 18.-19.02: Privatheit und Digitalisierung, Uni Passau

Epidemiebekämpfung als Risikovorsorge

Das Infektionsschutzgesetz soll Gefahrenabwehrrecht sein und wurde im November 2020 geändert. Auf konkrete, individuell feststellbare Gefahren soll punktuell reagiert werden. Flächendeckenden Maßnahmen der Epidemiebekämpfung wie etwa die Mundschutzpflicht oder Kontaktverbote sind aber der breiter angelegten Risikovorsorge zuzuordnen. Der Vortrag zeigt die konzeptionellen Grenzen des Infektionsschutzgesetzes auf und stellt alternative Regelungsmöglichkeiten vor.

Termin: Mittwoch, 03. Februar, 17:00 Uhr. 
Wo: Universität Mainz, Videokonferenzsystem
Anmerkungen: Aus der Reihe Mainzer Vorträge zum Sicherheits- und Informationsrecht. Kostenfreie Anmeldung erforderlich.

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Die Grenzen der Datenkommerzialisierung – Darf Facebook das?

Herr Dr. Stefan Korch vom Max-Planck-Institut für Privatrecht in Hamburg hält den abschließenden Vortag im Wintersemester. Er spricht über die Grenzen der Datenkommerzialisierung aus datenschutz- und vertragsrechtlicher Sicht. Kurz gefragt: Darf Facebook das?

Termin: Mittwoch, 03. Februar, 18:00 Uhr. 
Wo: Universität Siegen, Videokonferenzsystem
Anmerkungen: Kostenfreie Anmeldung erforderlich.

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Legal Tech im Urherber- und Medienrecht

Das Phänomen „Legal Tech“ in der Rechtsdurchsetzung ist eine der unmittelbar anstehenden Herausforderungen der Digitalisierung. Diese Veranstaltung legt den Fokus auf das Urheber- und Medienrecht. Welche Leistungen dürfen rechtsdurchsetzende „Legal Techs“ im Urheber- und Medienrecht erbringen? An welchen Stellen bieten sich „Legal Tech“-Anwendungen an? Welche Auswirkungen haben die geplanten Reformen des BMJV? Diese Fragen sollen erörtert werden, um bestehende Rechtsunsicherheiten zu identifizieren und Lösungsvorschläge aufzuzeigen. 

Termin: Freitag, 05. Februar, 14:00 – 18:00 Uhr. 
Wo: Institut für Urheber- und Medienrecht, Videokonferenzsystem
Anmerkungen: Kostenfreie Anmeldung erforderlich.

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Digitale Montagsrunde: Datenschutz & Privacy Shield

Die Stadt Wien veranstaltet ein regelmäßiges Formatier Digitalisierung. In der kommenden Ausgabe hält Max Schrems eine Keynote. Anschließend stellt er sich den Fragen der ZuhörerInnen. So kann man den Vater der Schrems-Entscheidungen des EuGH direkt befragen. Zum Abschluss pitchen vier Experten in drei Minuten ihre Ideen.

Termin: Montag, 08. Februar, 18:00 – 19:00 Uhr. 
Wo: Stadt Wien, Videokonferenzsystem
Anmerkungen: Veranstaltung in der Reihe „Digitale Montagsrunde“. Kostenfreie Anmeldung erforderlich.

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Neue Regeln für das Internet

Seit 20 Jahren hat sich bei der Grundstruktur der Internetverwaltung wenig getan. Nun liegen Vorschläge zur Reform der Kooperationsarchitektur im Internet vor. Deutschland ist in die Entwicklungsprozesse von neuen Institutionen und schlagkräftigen Online-Normen stark involviert. Im Auftrag der Stiftung Entwicklung und Frieden haben Matthias C. Kettemann und Alexandra Paulus eine Analyse zum Update der Internetregeln veröffentlicht. Gemeinsam mit der Cyberbotschafterin Deutschlands, Dr. Regine Grienberger, werden die beiden Autor*innen diskutieren, welche Rolle Deutschland in der Reform der globalen Digitalpolitik ausfüllen kann.

Termin: Donnerstag, 11. Februar, 12:00 – 13:30 Uhr. 
Wo: Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft zusammen mit Stiftung Entwicklung und Frieden, Videokonferenzsystem
Anmerkungen: Kostenfreie Anmeldung erforderlich.

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Die Kontrolle der sozialen Medien

Internet-Plattformen ermöglichen Kommunikationsvielfalt, aber sie kontrollieren und begrenzen auch, was wir sagen. Und wer kontrolliert sie dabei? Matthias C. Kettemann schlägt eine Lösung vor, die Risiken minimieren, aber Freiheit erhalten soll. Zu Grunde liegt die Frage, wer die Regeln im digitalen Raum festlegt. Sind es die NutzerInnen, der Staat oder die Unternehmen selbst? Dem Vortrag schließt sich eine Diskussion an.

Termin: Donnerstag, 18. Februar, 18:00 – 19:30 Uhr. 
Wo: Konrad-Adenauer-Stiftung, Videokonferenzsystem
Anmerkungen: Kostenfreie Anmeldung erforderlich.

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Göttinger Forum IT-Recht

Die Digitalisierung ist branchenübergreifend ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Zugleich steht die Digitalisierung aus rechtlicher Sicht für eine Vielzahl von neuen Rechtsbeziehungen. Diese Erfordern Lösungskonzepte, welche es auszuarbeiten gilt. Das Göttinger Forum IT-Recht will für diesen Austausch eine zentrale Plattform zu sein. Es sollen moderner rechtliche Lösungsansätze Entwickelt werden. Anreize bieten Referenten aus der Anwaltspraxis, den Behörden, der Politik und Wissenschaft.

Termin: Donnerstag 18. Februar 15:00 – 18:30 Uhr, Freitag 19. Februar 09:30 – 12:30 Uhr
Wo: Göttinger Verein zur Förderung des internationalen und nationalen Medienrechts e. V., Videokonferenzsystem
Anmerkungen: Kostenpflichtige Anmeldung erforderlich.

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Privatheit und Digitalisierung

Die Abschlusstagung des DFG-Graduiertenkollegs „Privatheit und Digitalisierung“ zieht Bilanz. Nach neun Jahren Privatheitsforschung in Passau wartet eine hochkarätige Besetzung. Die Keynote halten Stephanie Schiedermair und Beate Rössler. Sechs Panels diskutieren etwa über Überwachung und Selbstbestimmtheit in digitalen Medien, untersuchen historische Wandlungsprozesse von Privatheit und Öffentlichkeit. Aus interdisziplinärer Perspektive werden mediale, kulturelle, soziale, juristische und philosophische Aspekte besprochen.

Termin: Donnerstag 18. Februar 09:00 – 18:00 Uhr, Freitag 19. Februar 09:00 – 17:30 Uhr
Wo: Uni Passau, Videokonferenzsystem
Anmerkungen: Kostenpflichtige Anmeldung erforderlich.

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  • Jonas Kunze ist studentischer Mitarbeiter bei Telemedicus. Er studiert Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin.

, Telemedicus v. 01.02.2021, https://tlmd.in/-8905

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