Urteile zu Weite Bestpreisklausel

LG Köln: Bestpreisklauseln sind nach der Vertikal-GVO freistellungsfähig

Sogenannte "Bestpreisklauseln", nach denen sich Hotelunternehmen gegenüber Hotelplattformbetreibern verpflichten, ihre Hotelzimmer immer zu mindestens gleich günstigen Preisen zur Verfügung zu stellen, wie sie das Hotelunternehmen auch über die eigene Website (enge Bestpreisklausel) oder andere Plattformen (weite Bestpreisklausel) anbieten oder anbieten lassen, sind als vertikale Vereinbarungen gemäß § 2 Abs. 2 GWB, Art. 101 Abs. 3 AEUV in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 Vertikal-GVO vom Kartellverbot freigestellt.