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Themenseite Urheberrecht

Die Verhandlungen zwischen dem Musiklabel EMI und einigen Anbietern digitaler Plattenläden um den Vertrieb von Musikdateien ohne Kopierschutz sind gescheitert. Die Medienanbieter waren nicht bereit, eine einmalige Vorauszahlung für den Verkauf von MP3-Dateien ohne DRM zu leisten. Doch auch EMI selbst war durch diesen Vorschlag unter Druck geraten. Heise berichtet: Die Verhandlungen seien durch das Übernahmeangebot, das die konkurrierende Warner Music Group der EMI gemacht hatte,... weiter »

DRM steht für "Digital Rights Management", eine Umschreibung für Kopierschutzprogramme für Musik und Filme. weiter »

Musikmarkt.de: Mediengerüchten zufolge steht EMI kurz vor einem einschneidenden Kurswechsel in Sachen Kopierschutz: Der Konzern befinde sich in Verhandlungen mit verschiedenen Online-Downloadplattformen, darunter RealNetworks, eMusic und MTV Networks, wie Pressetext in Berufung auf das "Wall Street Journal" berichtet. Es heißt, EMI wolle den Großteil seiner Titel künftig online ohne Kopierschutz anbieten. Würde EMI , eines der wichtigsten Major Labels im Musikgeschäft, DRM aufgeben,... weiter »

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat eine neue Lizenzvereinbarung ausgearbeitet. Mit der treuhänderischen Lizenzvereinbarung „Fiduciary Licence Agreement“ (FLA) können Autoren freier Software die FSFE zum Treuhänder in juristischen Angelegenheiten machen. Dabei werden der FSFE sämtliche Verwertungsrechte an der Software und deren Source Code übertragen, die wiederum einfache Nutzungsrechte an die Endanwender vergibt. Das Prinzip ähnelt somit dem Modell der... weiter »

Der "Verband Privater Rundfunk und Telemedien" (VPRT) hat eine Staatshaftungsklage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Der Lobbyverband der Fernseh- und Radiosender beruft sich dabei auf Schäden, die seinen Mitgliedern entstanden seien, weil die EU-Richtlinie "Europa in der Informationsgesellschaft" nicht korrekt in deutsches Recht umgesetzt worden sei. weiter »

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat am Dienstag entschieden, dass Drucker weiterhin von der Urheberrechtsabgabe an die Verwertungsgesellschaften befreit bleiben. Die VG Wort hatte von den großen Druckerherstellern die Zahlung einer Urheberrechtsabgabe gefordert, wie sie schon die Hersteller von CD-Brennern und anderen Kopiergeräten zahlen müssen. Drucker seien geeignet, urheberrechtlich geschützte Werke zu vervielfältigen und somit abgabepflichtig, argumentierte die... weiter »

Kultursstaatsminister Bernd Neumann hat sich für eine Erhöhung der urheberrechtlichen Geräteabgaben ausgesprochen. Diese Gebühren werden vom Staat als zusätzliche Abgabe auf Geräte erhoben, die dazu dienen, urheberrechtlich geschützte Werke zu kopieren - z.B. Farbkopierer oder CD-Brenner. Die genaue Höhe der Abgaben war in der Vergangenheit immer wieder scharf umstritten, da sich einerseits die IT-Industrie und ihr Branchenverband BITKOM gegen erhöhte Geräteabgaben zur Wehr setzt, auf der... weiter »

Das Oberlandesgericht Dresden hat heute die Entscheidung des Landgerichts Leipzig bestätigt, dass der Onlinevideorekorder Shift TV gegen das Urheberrecht verstoße. Nachdem das Beitreiberunternehmen, die Netlantic GmbH, vom Sender SAT.1 abgemahnt worden war, kam es zum Rechtsstreit. Der Service verstoße gegen das Urheberrecht. Das Gericht folgte der Auffassung von SAT.1 und sah den Sender in seinen Rechten verletzt. weiter »