Telemedicus

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Eine reine Weste schützt vor Überwachung nicht

Die Aussage „Wer nichts zu verbergen hat…“ beruht auf der Illusion, man könne einst Gewissheit finden. Sie erweckt den Eindruck, staatliche Kontrolle sei ein zeitlich begrenzter Prozess, der am Ende zweifelsfrei erweist, wer zu den Guten oder zu den Bösen gehört. Genau diese Versicherung erweist sich bei näherem Hinsehen als naiv und unberechtigt.

Online-Durchsuchungen, Anti-Terrordatei, Vorratsdatenspeicherung – die Liste der staatlichen Überwachungspläne ist lang und wird zu großen Teilen von der Bevölkerung unterstützt. „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten“ lautet die scheinbar logische Argumentation der Sicherheitsbefürworter.
In einem nicht ganz neuen, doch deshalb nicht minder aktuellen Artikel versucht Michael Lohmann diese „Killer-Formel“ zu widerlegen.

Zu dem Artikel „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten“ bei Telepolis.

, Telemedicus v. 23.04.2007, https://tlmd.in/a/173

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