Das Bundeskartellamt hat letzte Woche eine Beschwerde gegen Google und andere Großkonzerne abgewiesen, welche die VG Media eingereicht hat. Es werde kein Missbrauchsverfahren einleiten.

Die Beschwerde sei nach Ansicht des Kartellamts unbegründet:
„Erforderlich für die Einleitung eines Missbrauchsverfahrens ist stets ein hinreichender Anfangsverdacht. Die Beschwerde der VG Media konnte diesen nicht begründen.“

Das Bundeskartellamt stellte dabei klar, dass es nicht ausreiche, auf die Möglichkeit von Kartellverstößen hinzuweisen. Die Beschwerde müsse vielmehr an ein konkret zu beanstandendes Verhalten anknüpfen.

Ausführlich bei heise.de.
irights.info mit vertieften Hintergründen und dem Schreiben des BKartA im Volltext.
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Das deutsche Urheberrecht steht unter dem Verdacht, den Bezug zur Realität verloren zu haben. Diesem Verdacht möchten wir nachgehen und Menschen befragen, die beruflich mit urheberrechtlichen Fragen in Berührung kommen. Wo liegen die Probleme in der Praxis? Behindert das Urheberrecht die Kreativität und tägliche Arbeit? Unsere Fragen beantwortet diesmal die Schriftstellerin Sabrina Janesch.
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Das deutsche Urheberrecht steht unter dem Verdacht, den Bezug zur Realität verloren zu haben. Diesem Verdacht möchten wir nachgehen und Menschen befragen, die beruflich mit urheberrechtlichen Fragen in Berührung kommen. Wo liegen die Probleme in der Praxis? Behindert das Urheberrecht die Kreativität und tägliche Arbeit? Unsere Fragen beantwortet diesmal die Musikerin Kerstin Otten.
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Das deutsche Urheberrecht steht unter dem Verdacht, den Bezug zur Realität verloren zu haben. Diesem Verdacht möchten wir nachgehen und Menschen befragen, die beruflich mit urheberrechtlichen Fragen in Berührung kommen. Wo liegen die Probleme in der Praxis? Behindert das Urheberrecht die Kreativität und tägliche Arbeit? Auf unsere Fragen antwortet heute der Tänzer und Choreograph: Sebastian Weber.
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Dem deutschen Medienrecht wird oft vorgeworfen, keinen Blick für die Praxis zu haben. Wir möchten diese These überprüfen und Menschen befragen, die in ihrer täglichen Arbeit von medienrechtlichen Problemen betroffen sind.

Dabei wollen wir aber die Perspektive wechseln: Unsere Fragen richten wir deshalb hauptsächlich nicht an juristische Experten, sondern an Praktiker: Künstler, Journalisten, Medienmacher und Konsumenten. Denn wer kann besser beurteilen, wie rechtliche Vorgaben die tägliche Arbeit beeinflussen, als die Menschen, die davon betroffen sind?

Unter dem Titel „Drei Fragen an...” wollen wir künftig regelmäßig solche persönlichen Berichte aus der Praxis veröffentlichen. Wir beginnen zunächst mit dem Themenbereich Urheberrecht, später sollen auch weitere Rechtsgebiete hinzukommen.

Für Feedback und Tipps, wen wir befragen könnten, sind wir stets dankbar.

Drei Fragen zum Urheberrecht.
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