Dieser Artikel ist Teil der Artikelreihe „Künstliche Intelligenz”.

Das Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI) ist heutzutage in aller Munde und häufig fällt in diesem Zusammenhang das Wort „neuronales Netzwerk“. Was aber verbirgt sich hinter diesen Begriffen und wie hängen sie zusammen? Im Allgemeinen versteht man unter künstlicher Intelligenz Computerprogramme, die kognitive Aufgaben lösen. Zu diesen Aufgaben gehören zum Beispiel die Erkennung von Objekten, das Verständnis von Sprache oder die Entscheidungsfindung – Aufgaben, die wir tagtäglich in unserem Alltag meistern.

Eine Schlüsseltechnologie für die künstlichen Intelligenz ist das „Maschinelle Lernen“. Im Gegensatz zur klassischen Programmierung wird beim maschinellen Lernen der Algorithmus, also die Rechenanleitung, nicht vollständig durch den Programmierer vorgegeben. Stattdessen lernt der Algorithmus anhand von Trainingsdaten, eine bestimmte kognitive Aufgabe zu lösen. Das maschinelle Lernen umfasst eine Vielzahl von Ansätzen, unter denen die sogenannten künstlichen neuronalen Netzwerke „artificial neural networks (ANNs)“ eine bedeutende Rolle einnehmen, da es hier vor allem in den letzten Jahren bedeutsame Fortschritte gegeben hat.

In diesem Artikel werden wir den Aufbau sowie die Funktionsweise der ANNs erläutern. Des Weiteren diskutieren wir die aktuellen Herausforderungen der ANNs und der KI und erläutern mögliche Lösungsansätze.
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Einleitung


Die frühen KI-Forscher nahmen an, dass die Lösung einer jeden Aufgabe mit einer Abfolge von „wenn-dann“-Regeln beschrieben werden kann. In der Tat waren auch relativ schnell große Erfolge zu verzeichnen. Es stellte sich aber gleichzeitig schnell heraus, dass einige Lösungen eine so große Folge von „wenn-dann“-Entscheidungen benötigten, dass dies nicht mehr von Menschen manuell erstellt werden konnte.

Gleichzeitig begann in der Informationstechnologie das Zeitalter des Wissensmanagement und kurz darauf das Zeitalter von „Big Data“.
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1. Einleitung


In der Informatik werden unter dem Begriff „künstliche Intelligenz” ganz unterschiedliche Ansätze und Methoden zusammengefasst, die versuchen, geistige Leistungen von Menschen nachzubilden oder zu simulieren. Die Methoden lassen sich grob in vier Bereiche mit jeweils unterschiedlichen funktionalen Zielsetzungen einordnen:
  • Mustererkennung: Erkennen von Regelmäßigkeiten in Sprache, Bildern, etc.
  • Maschinelles Lernen: Konzeptbildung, Hypothesen, Regelgenerierung, etc.
  • Expertensysteme: Regelbasiertes Schließen, Bewertung von Sachverhalten, etc.
  • Maschinelles Planen und Handeln: autonome Fahrzeuge, Robotik, etc.

Im Folgenden werden diese vier Bereiche und ihre Möglichkeiten übersichtsartig vorgestellt.
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„Künstliche Intelligenz”: Kaum ein „Hype-Cycle”, kaum eine Studie und kaum ein Digitalisierungs-Artikel ohne sie. Dabei wissen – Hand auf's Herz – nur wenige, was sich dahinter wirklich verbirgt – oder was nicht. Die Informatik-Wissenschaft beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit „Künstlicher Intelligenz”. Es gibt aber bis heute keine einheitliche Definition. Und doch: Die Anwendungsbeispiele mehren sich, KI-Startups sprießen aus dem Boden und Bürger fürchten, dass Computer bald die Weltherrschaft an sich reißen. Oder jedenfalls der Hälfte von uns den Job wegnehmen.

Doch was bedeutet „Künstliche Intelligenz”? Welche Rolle spielen „Machine Learning” und Neuronale Netzwerke im Bereich der KI? Welche Auswirkungen hat KI auf die Wirtschaft? Und welche Rechtsfragen wirft der Einsatz von KI auf? Kann KI Künstler sein? Wird es bald eine eigene Roboter-Persönlichkeit geben? Diesen und anderen Fragen wird sich die Telemedicus-Artikelreihe „Künstliche Intelligenz” in den nächsten Wochen widmen.
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Ein Gastbeitrag von Dr. Henning Hofmann im Rahmen der Artikelreihe „Disconnecting Frameworks” in Kooperation mit der PinG.

Es ist gegenüber der informierten Leserschaft von Telemedicus wahrscheinlich müßig, allzu ausschweifende einleitende Worte über die rapiden und nachhaltig prägenden Umwälzungsprozesse der Digitalisierung zu verlieren. Das gegenwärtige Wachstum an Datenerzeugern und Datenaggregatoren ist historisch einzigartig. Tech-Firmen wie Alphabet, Facebook, Microsoft und Apple, deren Marktmaschinerie von jenen Daten befeuert wird, führen die Liste der weltweit wertvollsten Konzerne an. Hingegen kommt kaum ein bedeutendes Unternehmen auf diesem Markt aus Europa, geschweige denn aus der Bundesrepublik. Auch die Unicorns der Startup-Szene findet man eher in China oder der Bay Area als in Berlin oder Stuttgart.

Die Gründe dafür pendeln irgendwo zwischen der stark zentrischen Akkumulation von Risikokapital, sowie einheitlichen Sprach- und Währungsräumen bis hin zu laxeren Markt-, Wettbewerbs- und Datenschutzregularien. Dieser Standortnachteil hat nunmehr die EU-Kommission auf den Plan gerufen, welche durch die Strategie für einen Digitalen Binnenmarkt das Entwicklungspotential der Digitalwirtschaft nutzen und grenzüberschreitende Hindernisse durch Komplexitätsverminderung zugunsten der Verbraucher sowie Kostenreduzierung für Unternehmen abbauen möchte. Ein hehres Ziel. Aber schon das ursprüngliche Ansinnen, ein integriertes und gemeinsames Europäisches Kaufrecht zu schaffen, welches ebenfalls Komponenten des E-Commerce enthalten sollte, ist am Widerstand der Mitgliedsstaaten frühzeitig gescheitert.
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+++ Datenschutzbeauftragter Hamburg untersagt Facebook WhatsApp-Datenaustausch

+++ Bericht: BND verschweigt Hintertür für US-Geheimdienste in Überwachungskameras

+++ OLG Köln: Tagesschau-App war unzulässig

+++ OLG München: Umgehung einer Metered Paywall stellt Urheberrechtsverletzung dar

+++ Datenschützer: Schwere Mängel im Internet der Dinge

+++ Gesetzesentwürfe: GWB-Novelle und Autonomes Fahren
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Die Telemedicus Sommerkonferenz 2016 rückt näher. Rechtzeitig vorher präsentieren wir noch den Tagungsband der #soko15. Das Thema der letztjährigen Soko lautete: „Zwei Schritte vorwärts: Die Zukunft des Internetrechts”.

Ein kurzer Blick in das Inhaltsverzeichnis:

Das Berliner Gedankenexperiment – Zur Neuordnung des Urheberrechts in der
digitalen Welt

von Till Kreutzer

Internetrecht der Dinge
von Sven-Erik Heun und Simon Assion

Ist es Zeit für ein eigentumsähnliches immaterielles Recht an personenbezogenen Daten?
von Tina Krügel

Medienbruch und Sphärentheorie: Rückbesinnung auf Altbewährtes?
von Kai v. Lewinski

Brave New World: Grundrechtsschutz durch Technik
von Agata Królikowski

Rechtsfragen der Robotik
von Thomas Söbbing

Der Tagungsband ist unter der Creative Commons-Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 DE erschienen. Wir bieten ihn als gebundenes Buch über den herkömmlichen Buchhandel an; spürbare Einnahmen erzielt unser Trägerverein Telemedicus e.V. aber nur bei Bestellungen über den Shop von epubli.

Gleichzeitig ist das Buch - Open Access - auch als PDF herunterladbar.

Wir bedanken uns bei allen, die zu unserer Sommerkonferenz und dem Tagungsband beigetragen haben!

Der Tagungsband der Telemedicus Sommerkonferenz 2015 "Zwei Schritte vorwärts: Die Zukunft des Internetrechts" als PDF zum Download.

Den Tagungsband als gebundenes Werk bestellen (25,00 EUR).
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Und es begab sich zu einer Zeit – die Älteren werden sich erinnern – als die sagenumwobene DSRI unter grandioser Leitung von Prof. Jürgen Taeger auf dem flachen Land im Hohen Norden tagte: in „Oldenburg in Oldenburg” – irgendwo zwischen Edewecht und Wüsting.

Warum – und wie überhaupt – das weiß ich nicht mehr, aber drei ruhmreiche Vertreter von Telemedicus, allen voran der unvergleichliche Adrian Schneider, wollten mal einen Menschen „hinter der Kommunikation & Recht” kennenlernen und schauen, ob man irgendwas gemeinsam machen könne. So trafen wir uns noch vor Beginn der offiziellen Tagung in einer Schänke, tranken ein Bier (…) und beschlossen, uns „dufte zu finden”. So fing das alles an, damals.

Seitdem hat sich nicht nur eine „Kooperation” oder „Zusammenarbeit” zwischen Telemedicus und der K&R entwickelt, sondern es ist – man soll dieses Wort ja nicht inflationär benutzen, aber hier passt es ganz gut – (und außerdem bietet sich der Einschub wieder einmal an, Gedankenstriche zu setzen) so etwas wie Freundschaft geworden. Auch wenn man nicht täglich miteinander telefoniert, so gibt es auf den verschiedensten Ebenen quasi wöchentlich Berührungspunkte mit ganz vielen Machern und aktuellen wie auch früheren Autoren von Telemedicus. Von einem haben wir die Dissertation verlegt, ein anderer hat bei uns während des Referendariats in der Verlags-Rechtsabteilung gearbeitet. Mit wiederum anderen schmieden wir Pläne für künftige Projekte. Und, und, und.

Ich mag das Miteinander, das sehr Verlässliche und absolut Unkomplizierte – das letzte Wort mag an sich unscheinbar klingen, ist aber unglaublich wichtig („komplizierte Miteinander” kennen wir alle zur Genüge) und bietet wiederum die Möglichkeit für Gedankenstriche – nicht mehr missen. Und den sonntagabendlichen Newsletter auch nicht mehr. Und die Sommerkonferenz erst recht nicht.

Wir als Verlag und die „Kommunikation & Recht” im Besonderen schätzen uns glücklich, im Sommer die Festschrift zum 10-jährigen Geburtstag herausbringen zu dürfen. Ein Fest wird es auf jeden Fall. Macht weiter so!!!

Torsten Kutschke
Chefredakteur „Kommunikation & Recht“


Leitartikel zum Geburtstagsjahr und zur Artikelserie.
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Wir feiern bald den ersten „Nuller”: Im Jahr 2006 fand eine Handvoll Studenten in Münster zusammen und fing an zu bloggen. Was damals als studentische Initiative begann, hat sich heute zu einem der meistgelesenen deutschen Jurablogs in Deutschland entwickelt. Im Jahr 2016 feiert Telemedicus 10-jährigen Geburtstag – zwar erst im Dezember, aber wir feiern das ganze Jahr über.

Über das Jahr verteilt gibt es deshalb verschiedene Aktionen, unter anderem eine Artikelserie. Jeden Monat veröffentlichen wir einen Gastbeitrag von Menschen aus der erweiterten „Telemedicus-Familie” – Wegbegleiter, die uns schon lange kennen, unterstützen und mit denen wir in den vergangenen Jahren auf die eine oder andere spannende Weise zu tun hatten. Die Autoren wählen Thema und Gestaltung selbst, wir sind daher schon sehr gespannt. Morgen geht es mit dem ersten Artikel los.

Infos zu weiteren Aktionen werden wir zu gegebener Zeit hier veröffentlichen. In diesem Sinne: Auf ein schönes zehntes Jahr!
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+++ EGMR: YouTube-Sperre in der Türkei verletzt Informationsfreiheit

+++ E-Health-Gesetz verabschiedet

+++ G10-Kommission klagt auf Einsicht in Selektorenliste

+++ Gema beschließt Urheberabgaben für Smartphones und Tablets

+++ BGH: "Himbeer-Vanille-Abenteuer"-Werbung von Teekanne irreführend

+++ Gerichtsurteil in Belgien: Facebook entfernt Datr-Cookie bei Nichtmitgliedern
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