Über das Für und Wider deutschsprachiger LL.M.-Studiengänge kann man sich vortrefflich streiten. Das Hauptargument vieler Kritiker, dass solche Studiengänge keinerlei Fremdsprachenkompetenz oder Auslandserfahrung vermitteln würden, ist dabei grundsätzlich richtig. Dieses Argument ist aber auch zu eindimensional, weil deutschsprachige LL.M.-Studiengänge eine ganz eigene Stoßrichtung haben und nicht mit den Programmen ausländischer Universitäten konkurrieren können oder wollen. Auch im Bereich des Informationsrechts existieren in Deutschland verschiedene Studienangebote, zum Beispiel in Hannover, Düsseldorf oder Oldenburg.
An dieser Stelle möchte ich meine persönlichen Erfahrungen mit dem Oldenburger LL.M.-Studiengang Informationsrecht schildern. Artikel vollständig lesen
Das Web 2.0 trägt viele Blüten. Eine davon nennt sich „Enterprise 2.0“ und beschreibt den Einzug von typischen Web 2.0-Anwendungen in Unternehmen. Wikis, Projektblogs oder auch Bewertungsmöglichkeiten tragen im „Enterprise 2.0“ dazu bei, die Kommunikation unter den Mitarbeitern zu vereinfachen, Wissen zu bündeln und damit bisher brach liegende Synergien auszunutzen. Für das jeweilige Unternehmen kann damit eine Ersparnis von Zeit, von Mitarbeiterkapazitäten und schließlich auch von Geld einher gehen. Das Thema ist schon länger in aller Munde und ist vor allem aus datenschutzrechtlicher Sicht hochinteressant. Denn viele Web 2.0-Anwendungen sind gemeinhin als sehr „datenintensiv“ bekannt.
Vor dem Hintergrund zahlloser Datenschutz-Skandale in den letzten Monaten dürften Öffentlichkeit und Unternehmen gleichermaßen sensibilisiert sein, was den rechtmäßigen unternehmensinternen Umgang mit Mitarbeiterdaten angeht. Nachstehend soll in diesem Zusammenhang ein grober datenschutzrechtlicher Leitfaden für das „Enterprise 2.0“ und die Verwendung seiner Tools definiert werden. Artikel vollständig lesen