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Ein viersemestriges Masterstudium zum Kultur- und Medienmanagment bietet die Freie Universität Berlin an. Das Studium richtet sich zwar unter anderem an Juristen, ist aber interdisziplinär gestaltet: Um ein Theaterfestival zu organisieren oder eine Rundfunkanstalt zu leiten bedarf es neben juristischer Erfahrungen auch Kenntnisse in der Wirtschaft, in Kultur- und Medienwissenschaft und -Praxis. Dozenten sind Professoren und Praktiker von Rang und Namen. Absolventen tragen den Titel "Master of Arts".

Studienbereiche
Durch ein integratives Konzept werden kultur- und medientheoretische Grundlagen, juristische, kommunikations- und wirtschaftswissenschaftliche sowie technologische Aspekte in unmittelbaren Zusammenhang mit Projekt- und Institutionsmanagement gebracht.

Dabei wird versucht, die theoretischen Inhalte anhand konkreter Beispiele zu verdeutlichen. Hierzu trägt auch der praktische Teil des Studiums bei, die Durchführung eines eigenen Projekts.
Folgende Studienschwerpunkte werden gelehrt:

• Grundlagen des Kultur- und Medienmanagements
• Management der Strukturen: Organisation, Führung und Steuerung von Institutionen des Kultur- und Medienbereichs
• Management der Finanzen: Kulturfinanzierung, Budgetierung, Controlling
• Marketing und Technologie im Kultur- und Medienbereich
• Kommunikation im Kultur-und Medienbereich
• Recht im Kontext kultureller und medialer Prozesse
• Kultur- und Medientheorie sowie Kultur- und Mediengeschichte
• Kultur- und Medienpraxis

Als Einblick in das Fächerangebot könnte ein Blick in das Vorlesungsverzeichnis (pdf) des aktuellen Semesters aufschlussreich und interessant sein.

Studienverlauf

Das Studium beginnt jährlich zum Wintersemester. Die Ausbildung findet einerseits in Seminaren, Vorlesungen und Übungen, vorwiegend montags und dienstags von 9.00 Uhr bis 22.00 Uhr statt. Zudem gibt es Blockveranstaltungen an Wochenenden und Praxisprojekte.
Von den Studierenden werden unterschiedliche Leistungsnachweise verlangt, darunter mündliche Prüfungen, Hausarbeiten und Präsentationen der studienintegrierten Praxisprojekte. Am Ende des Studiums wird eine Masterarbeit geschrieben.

Kosten

Pro Semester wird eine Studiengebühr in Höhe von 500 € erhoben. In Ausnahmefällen kann bei wirtschaftlicher Bedürftigkeit die Gebühr ermäßigt werden. Hinzu kommen Semestergebühren und -Beiträge, die das Semesterticket enthalten.

Studienvoraussetzungen

Bewerben können sich Geistes-, Sozial-, Wirtschafts- oder Rechtswissenschaftlicher mit einem abgeschlossenem Hochschulabschluss.

Bewerbung

Im ersten Teil des Auswahlverfahrens werden 70 BewerberInnen anhand ihrer schriftlichen Bewerbung ausgesucht. Die Bewerbung umfasst neben Lebenslauf, Zeugnissen und anderen Nachweisen auch ein Exposè© zu dem Thema "Inhalt und Selbstverständnis praxisbezogener Kulturvermittlung". Einsendeschluss der schriftlichen Bewerbungen ist stets der 30. Juni.
Wer sich unter die ausgewählten 70 BewerberInnen zählen darf, wird im zweiten Bewerbungsteil zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Zum Studium zugelassen werden jährlich 25 Studierende.

Besonderheiten

Das Masterstudium ist anwendungsorientiert gestaltet. Das bedeutet, dass ein Teil der bewerteten Studienleistung ein Praxisprojekt darstellt. Gemeinsam mit Kommilitonen soll die Theorie in die Praxis umgesetzt werden und ein eigenes oder bereits etabliertes Kultur- oder Medienprojekt auf die Beine gestellt werden. Unterstützt werden die Studierenden vom Institut sowie Partnern aus Kultur, Wirtschaft, Verwaltung und Medien. An dem Projekt wird meist mehrere Semester gearbeitet.

Zu der Homepage des Instituts für Kultur- und Medienmanagment der Freien Universität Berlin.

Zur Artikel-Reihe „LL.M.-Studiengänge im Medienrecht“.
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