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Netzneutralität - Wie lange wird es sie in dieser Form noch geben? Wir sind sehr daran gewöhnt im Internet weitestgehend gleichberechtigten Zugang zu allen Informationen zu erhalten. Doch das könnte sich schon bald ändern: Diverse Telekommunikations-Anbieter haben bereits gedroht, eine zusätzliche Gebühr zu verlangen, wenn auf große Anbieter wie Google oder Youtube zugegriffen wird. Vodafone hat angekündigt den Anbieter für Internet-Telefonie Skype im eigenen UMTS-Netz zu blockieren. Wer nicht draufzahlt, soll die gewünschte Seite verlangsamt oder sogar überhaupt nicht erreichen.

Die SZ setzt sich mit dem Problem auseinander und hat Experten befragt:

Warum aber wollen die Netzanbieter überhaupt die Neutralität im Internet abschaffen? Bei der Deutschen Telekom etwa denkt man spätestens seit dem Streit um das VDSL-Netz für Turbo-Internetanschlüsse neu über Neutralität nach. Es müsse sich lohnen, in neue Netze zu investieren, sagt Klaus Müller, Vice President Regulatory Policy der Telekom. Der Trabbi für alle habe sich schließlich auch nicht bewährt, argumentiert Müller.


„Das Zwei-Klassen-Netz“ bei sueddeutsche.de.
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Kommentare

* RA Munzinger 30.01.2008 09:52
Wenn mein Zugangsprovider direkt oder indirekt kontrollieren würde, welche Seiten und welche Dienste ich über ihn aufrufe, wäre dies ein Grund für mich fristlos zu kündigen.

Nächstens fragt mich mein Tankwart, ob ich nicht vorhabe eine Bank auszurauben; in diesem Falle dürfte er mir das Benzin nicht verkaufen.

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