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Vielleicht das größte Strafverfahren, das die deutsche Medienlandschaft miterlebt hat, beginnt heute vor dem Wiesbadener Landgericht: Aleksander Ruzicka, früherer Manager des Werbekonzerns Aegis Media, soll über 50 Millionen Euro seines Unternehmen veruntreut haben.
Die Branche ist nervös: "Es gibt keinen, der von dem Verfahren nicht direkt oder indirekt betroffen ist", sagt ein C. Immerhin dürfte das Verfahren einen detaillierten Einblick in die komplizierten und teils undurchsichtigen Abläufe und Gepflogenheiten der Branche bieten: Bis Mitte März, so schätzt das Landgericht, werden die Staatsanwälte durchleuchten, wer an den milliardenschweren Werbebudgets der Konzerne verdient, was es mit Rabatten und Freischaltungen auf sich hat - und ob Ruzicka das System für sich ausgenutzt hat.


Mehr zu dem Thema: "Werbestar Ruzicka auf der Anklagebank", bei der FTD.
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