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Die ersten vier Folgen der neuen Super-Star-Staffel haben jetzt ein Nachspiel für RTL. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) wirft RTL vor, Kandidaten gezielt lächerlich gemacht und damit dem Spott eines Millionenpublikums ausgesetzt zu haben. Eine Entwicklungsbeeinträchtigung von Kindern und Jugendlichen durch die Sendung wird nicht ausgeschlossen. Die KJM hat daher eine mündliche Anhörung anberaumt, in der dem Kölner Privatsender Gelegenheit gegeben werden soll, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

Diese soll durch die zuständige Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) im Rahmen einer KJM-Sitzung durchgeführt werden. KJM-Vorsitzender Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring dazu:
Wir wollen ganz gezielt mit der Geschäftsführung und den Programmmachern ein Gespräch führen, und dabei die Verantwortung von Fernsehsendern gegenüber jungen Zuschauern erörtern.
Kritisiert wird insbesondere, dass zum wiederholten Male eine Sendung mit für den Jugendschutz kritischen Inhalten der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) nicht vor der Ausstrahlung vorgelegt wurde. Damit werde das Kernstück des neuen Modells der regulierten Selbstregulierung in Frage gestellt.

Vom Ausgang der Anhörung werden eventuelle weitere Maßnahmen der KJM abhängig gemacht, man darf also gespannt sein...

Pressemitteilung der KJM

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