Telemedicus Sommerkonferenz 2017
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+++ 1. April: 14. Karlsruher IT-Rechtstag, Karlsruhe

+++ 6./7. April: Tagung "Innovation und Vertragsrecht", Berlin

+++ 27./28. April: 4. Deutscher IT-Rechtstag, Berlin

+++ 28. April: "Der Code als Gatekeeper", München


14. Karlsruher IT-Rechtstag, Karlsruhe


Der Anwaltsverein Karlsruhe e. V. und die Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie des Deutschen Anwaltsvereins (davit) organisieren bereits zum 14. mal den Karlsruher IT-Rechtstag. Das zentrale Thema der Veranstaltung ist die BGH-Rechtsprechung zum IT-Recht. Dies spiegelt sich auch in den Vorträgen wider: So wird RiBGH Dr. Wolfgang Kirchhoff (I. Zivilsenat) die "Aktuelle BGH-Rechtsprechung" beleuchten, RAin Dr. Astrid Auer-Reinsdorff (Fachanwältin für IT-Recht, Berlin) wird einen Überblick über die "Digitalisierung im Mandat – IT-Einsatz, Datenschutz, Sicherheit, Organisation, Legal Tech und Liquid Legal" geben und Ilona Cosack (ABC AnwaltsBeratung Cosack, Mainz) führt in das Thema "beA und das Schutzschriftenregister in der Praxis – Tipps und erste Erfahrungen nach dem Start" ein.

Termin: 1. April, Beginn: 09:00 Uhr
Ort: Akademie Badischer Volksbanken und Raiffeisenbanken (BWGV-Akademie), Am Rüppurrer Schloß 40, D-76199 Karlsruhe
Anmerkungen: Kostenpflichtig, Anmeldung erforderlich
Nähere Informationen und Anmeldung


Tagung "Innovation und Vertragsrecht", Berlin


Die Tagung gliedert sich in drei Themenblöcke: "Leitlinien der vertragsrechtswissenschaftlichen Innovationsforschung" (einschließlich der Querbezüge in Urheberrecht und Öffentliches Recht), "Wechselbezüge von Innovation und Vertragsrechtsgesetzgebung" und "Innovation und unternehmerischer Vertragsgestaltung" (am Beispiel unterschiedlicher Referenzgebiete wie Finanzierung, Vertrieb oder Kooperation). Zu den Referenten zählen u.a. Hans Christoph Grigoleit, Ludwig-Maximilians-Universität München ("Technische Innovation und Vertragsrecht"), Thomas Riehm, Universität Passau ("Vertragsrecht als Infrastruktur von Innovation") und Alexander Peukert, Goethe-Universität Frankfurt am Main ("Innovation im Immaterialgüterrecht").

Termin: 6./7. April, Beginn: 13:30 Uhr
Ort: Humboldt-Universität Berlin, Juristische Fakultät, Raum E 25, D-10117 Berlin
Anmerkungen: Kostenfrei, Anmeldung erwünscht
Nähere Informationen und Programm


4. Deutscher IT-Rechtstag, Berlin


Die DAV-Arbeitsgemeinschaft IT-Recht (davit) und die DeutscheAnwaltAkademie laden zum fachlichen Austausch rund um das Informationstechnologierecht. Zielgruppe sind Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, insbesondere Fachanwältinnen und Fachanwälte für IT-Recht, Juristen aus Unternehmen, Ministerien und Verbänden sowie IT-Verantwortliche. Die Themen der Vorträge reichen von "Virtual/Augmented Reality: Produkte und Möglichkeiten – was gibt es – was bringt die Zukunft?" (Professor Wolfgang Broll, TU Ilmenau) über "Technik und Forschung: was geht – was kommt?" (PD Dr. Beatrice Brunhöber, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsvergleichung und Rechtsphilosophie an der Humboldt Universität Berlin) bis hin zu "Datenschutz-Grundverordnung und EU-Privacy Shield aus Sicht eines weltweit agierenden Telemedien-Anbieters" (Dr. Jyn Schultze-Melling, Berlin).

Termin: 27.-28. April, Beginn: 13:30 Uhr
Ort: Steigenberger Hotel am Kanzleramt, Ella-Trebe-Straße 5, D-10557 Berlin
Anmerkungen: Kostenpflichtig, Anmeldung erforderlich
Nähere Informationen, Flyer und Anmeldung


Der Code als Gatekeeper: Vielfaltsicherung in Zeiten von Such- und Entscheidungsalgorithmen, Personalisierung und Fake-News, München


Die Veranstaltung des Instituts für Urheber- und Medienrecht versucht interdisziplinär folgende Fragen zu beantworten: Wie funktionieren eigentlich Algorithmen und welche konkreten Auswirkungen haben sie auf den Meinungsbildungsprozess? Wie wird letztlich darüber entschieden, was wir sehen und hören? Und wer wacht über diese Entscheidungen? Besteht rechtlicher Handlungsbedarf – oder spielen Filter-Blasen-Effekte und Fake-News nur eine geringe Rolle im Gesamtprozess der Meinungsbildung? Welche Regelungsmechanismen stehen dem Gesetzgeber zur Verfügung? Wie kann der Einzelne sicherstellen, dass er sieht, was er sehen sollte und nicht nur das wahrnimmt, was der Algorithmus für relevant hält? Welche Rolle spielen soziale Medien und insbesondere Fake-News und Social Bots im politischen Wahlkampf? Und: Brauchen wir ethische Standards für algorithmische Gatekeeper sowie Transparenz mit Blick auf automatisierte Entscheidungsprozesse?

Termin: 28. April, Beginn: 10:00 Uhr
Ort: Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, D-80333 München
Anmerkungen: Kostenfrei, Anmeldung erforderlich
Nähere Informationen (davit)
Nähere Informationen und Tickets (it-sa)


Sollten Sie Ihre Veranstaltung hier nicht wiederfinden, obwohl sie einen Bezug zu den Themenbereichen Informations-, Urheber- & Medien- oder Datenschutzrecht aufweist, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.
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