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Welt-Online berichtet über die Zukunft des Radios und wie Internet, Mobilfunk und moderne Unterhaltungselektronik den klassischen Rundfunk abzulösen droht. Der Grund: Nischenprogramme sind erfolgreicher als „Dudel-Musik“.
„Die alte Tante Radio ist ziemlich unsexy geworden. Zwar ist die durchschnittliche tägliche Hördauer in der Gesamtbevölkerung mit 199 Minuten weitgehend konstant. Junge Hörer laufen den Sendern dagegen in Scharen davon. [...] Die Programme der Sender seien nicht grundsätzlich schlechter geworden, sagt Goldhammer. "Jugendliche haben eine echte Alternative zum Radio." 80 Prozent aller 14- bis 19-Jährigen besitzen mittlerweile tragbare Musikspieler oder MP3-fähige Handys, die man kinderleicht per Computer mit ständig neuen Liedern füttern kann. Wenn das Radio nur Dudel-Musik spielt, werden die Jugendlichen eben ihr eigener DJ.“

Doch noch tun sich die Radio-Sender mit ihrem Engagement im Internet schwer:
„Noch sind die Einnahmen jedoch gering. "Lange Zeit wurden die Websites der Radiosender nur als Visitenkarte im Netz genutzt, seit dem vergangenen Jahr haben die Sender das Internet als Marketingplattform entdeckt", sagt Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Lobbygruppe Radiozentrale. "Die Chancen des Internets gegenüber den Risiken überwiegen bei weitem."“

„Radio darf im Internet wieder kreativ sein“ bei Welt-Online.
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