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Harlem Shake ist ein Mem der sich seit einigen Wochen rasant bei Youtube verbreitet. Jeder Clip basiert auf einem im Mai 2012 veröffentlichen Musikstück von „Baauer”. Doch anstatt dass Baauer und das verantwortliche Label Youtube dazu veranlassten, die Clips wegen nichtaustorisierter Verwendung des Musikstücks zu sperren, erkannten sie das enorme Potential, das sich ihnen eröffnete. Sie nutzten nicht nur die Gelegenheit, ihren Content in den hochgeladenen Clips durch Werbevermarktung zu monetarisieren, gleichzeitig verschaffte das Mem dem Musikstück eine internationale Bekanntheit.

In seinem Artikel auf netzwertig.com spricht Martin Weigert von der Dynamik und den Chancen, die einem Künster das digitale Zeitalter bietet:
„Hätten Baauer und Label-Bloss Diplo die Harlem-Shake-Videos aufgrund des Urheberrechtsverstoßes verhindert, gäbe es kein Mem. Ohne dieses wäre der immerhin schon neun Monate alte Titel nicht aus seiner musikalischen Nische herausgekommen und hätte seinen Machern nicht mutmaßlich sehr ansehnliche Einnahmen aus Werbeerlösen, Songverkäufen und Streaminghonoraren beschert.”

Wie ein tolerierter Urheberrechtsverstoß dem Urheber einen Geldsegen beschert.
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