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Die digitale Plattform tape.tv bietet seinen Nutzern auf sie eigens zugeschnittene Musikempfehlungen. Mitbegründer Clemens Fritsch äußert auf ZEIT ONLINE seine Lösungsansätze zum Urheberrecht:
"Wir müssen erkennen, dass für Musiknutzer die Verpackung wichtiger wird. Das heißt: Content is King, aber Package is God.
Es reicht nicht, dass Plattform-Anbieter den Inhalt nur zur Verfügung stellen. Sie müssen darüber hinaus mit redaktionellen Konzepten und Services Geschichten erzählen. (...)
Wer -wie tape.tv- gemeinsam mit den Künstlern das Musikfernsehen neu erfinden will, muss auch dafür sorgen, dass Künstler damit irgendwann Geld verdienen."

Der Kurzartikel veranschaulicht die Ansicht eines Portalbetreibers zur aktuellen Urheberrechtsdiskussion.

Zum Artikel auf ZEIT ONLINE.
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Kommentare

* musikgraph 13.06.2012 04:28
Dieser Kommentar zeigt mir wieder, warum ich ein solcher Fan des tape.tv-Ansatzes bin. YouTube als reine Plattform reicht einfach nicht aus. tape.tv schafft es, "alte" TV- und Radio-Gewohnheiten auf das Medium Internet zu übertragen. "Musikfernsehen im Internet" ist die Zukunft. YouTube wird (zumindest in Deutschland) zu einer reinen Unterhaltungs-Plattform durch lustige Videos verkommen ...
* Christoph 13.06.2012 13:46
Danke für deinen Beitrag.
Ich sehe das ähnlich. Die Gema sperrt auf YouTube immer mehr Videos; tape.tv arbeitet hingegen mit der Gema zusammen. Auf tape.tv hat der User die Möglichkeit den Titel oder das Album per Klick bei Amazon zu bestellen. Das kostenlose Anschauen mit der Option den Titel zu erwerben und somit den Künstler zu fördern, stellt m.E. einen gerechten Interessenausgleich dar.

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