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Medienrecht - das ist oft genug nichts anderes als die Regulierung von Märkten. Die Regulierungsziele sind dabei meist im Gesetz vorgegeben, z.B. in § 2 TKG. Im Hintergrund steht aber eine viel abstraktere Frage: Wem soll eigentlich gedient werden? Wessen Interessen werden gewahrt?

Diese Frage wird in den Wirtschaftswissenschaften unter dem Begriff der Wohlfahrtsökonomik diskutiert. Auch für Juristen, die ihre Handlungsziele normalerweise am Gesetz - im Regelfall an der Verfassung - ausrichten, lohnt sich ein Blick in die Denkmuster der Wirtschaftswissenschaftler.

Die Seminararbeit „Gemeinwohl und soziale Wohlfahrtsfunktion in der Sicht der ökonomischen Theorie“ von Kristina Krüger sucht den Brückenschlag zwischen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Sie erklärt - ohne dabei auf medienrechtliche Fragen konkret einzugehen - die Grundzüge der bisherigen Ansätze zur Frage der sozialen Wohlfahrt, geht aber auch ins Detail. Einige Bereiche sind daher sehr mathematisch gehalten.

Die Arbeit entstand im Seminar „Recht und Ökonomik” von Prof. Dr. Martini an der DHV Speyer. Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung sowohl der Autorin als auch des Betreuers.

Die Seminararbeit zum Download (PDF).
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