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Und der Gewinner des Friedensnobelpreis 2010 ist ... das Internet! Warum, dachten sich ein paar Internetliebhaber, sollte nicht nach Barack Obama auch das Internet den angesehensten Preis der Welt erhalten? Die italienische Ausgabe der Wired startete eine Kampagne mit dem Ziel, das Internet für den Nobelpreis vorzuschlagen. Die Begründung: „The internet has clearly been a boon for news junkies, LOLcats and the makers of goofball videos. But it’s also proven to be a powerful international force for peace”. Weitere Gründe für ihr Vorhaben erklären die Initiatoren mit einem Video, das es nach dem Klick zu sehen gibt.



(via)
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Kommentare

* Nico Rütters 09.07.2010 23:22
Das Internet für den Nobelpreis vorzuschlagen, ist eine Schnapsidee, die man nur nach dem enormen Konsum von gehörig hochprozentigem Gesöff haben kann!

FRIEDEN IM INTERNET???

Im Internet zeigen sich die Menschen von der dunkelsten Seite. Wollt ihr Beispiele? Bitte schön:
1) Pädophile verabreden sich mit Kindern, ohne dass die wissen, welches Drama ihnen blüht
2) Auch Jugendliche oder Erwachsene verabreden sich. Der eine arglos, der andere hat Böses im Sinn. Sei es Vergewaltigung, Mord, Raub oder was auch immer.
3) Mobbing-Attacken unterm sichergeglaubten Deckmantel der Anonymität - ganz beliebt bei sogenannten "sozialen Netzwerken" (Facebook, die VZ's, etc.) und in Chats.
4) illegale oder verbotene Inhalte, die frei erhältlich oder gegen eine "Gebühr" zu haben sind
5) Anleitungen zu Terror, Waffenbau, autonome Krawalle und vieles mehr
6) Datenklau, Phishing, Betrug und gewerbsmäßige Straftaten sind im internet viel leichter als im normalen leben. Und besonders ältere Menschen, die vom Internet nicht viel Ahnung haben und deshalb arglos agieren, sind danach fürs Leben geschockt.
7) Beleidigungen, Spam, Werbung, Diffamierungen - in Foren und Gästebüchern sind der fragwürdigen Fantasie der Menschen, die sonst keiner sinvolleren Erfüllung nachgehen, keine Grenzen gesetzt (deshalb gibt es diese unsinnigen Spam-Schutze)
8) Google hat viel Anteil daran. Mit Programmen und Systemen wie Google Analytics, Street View, Google Earth etc. kann man bald schon einen halben Privatmenschen "enttarnen". Gewohnheiten, Daten, private Details - und da wo Daten angesammelt werden, wächst auch die Gier, diese gewerbsmäßig zu verkaufen.

UND SOWAS SOLL EINEN FRIEDENSNOBELPREIS BEKOMMEN?

Da fällt mir ein Spruch von joschka Fischer ein, der sich 1999 entrüstete: "jetzt schreien sie alle Kriegstreiber, und den Miloševi? schlagen die demnächst für den Friedensnobelpreis vor!"

Ich würde eher die Linkspartie für diesen sensiblen Preis nominieren und alleine schon, weil die gegen den Afghanistan-Einsatz sind. Andere leute hätten den aber mehr verdient. Und wenn das Internet gewinnt, kriegt Darth vader dann auch einen? Und Charles Manson? Und Frank Schmökel? Und Dieter Degowski?

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