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Die Deutsche Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) hat ihren diesjährigen Wissenschaftspreis an Dr. Phillip W. Brunst verliehen. Dem 37jährigen Juristen, der zur Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für ausländisches & internationales Strafrecht in Freiburg tätig ist, wurde der Preis am vergangegen Samstag in Potsdam feierlich überreicht. Die DSRI ehrt ihn damit für seine herausragende Promotionsschrift zum aktuellen Thema „Anonymität im Internet – rechtliche und tatsächliche Rahmenbedingungen”.

Nach Ansicht des Vorsitzenden der DSRI, Prof. Dr. Jürgen Taeger, ist es Dr. Brunst in seiner Dissertation insbesondere gelungen, das Spannungsverhältnis zwischen effektivem Datenschutz durch Anonymisierung einerseits und dem Überwachungsinteresse der Strafverfolgungsbehörden andererseits aufzuarbeiten. Professor Taeger lobte die Arbeit darüber hinaus als Paradebeispiel für einen interdisziplinären Ansatz im Bereich Recht und Informatik.

Für Dr. Brunst ist der mit 2.000 Euro dotierte DSRI-Wissenschaftspreis schon die zweite Auszeichnung, mit der seine Dissertation bedacht wird. Im Februar dieses Jahres wurde er für seine Arbeit bereits mit dem Promotionspreis des Fachbereichs Rechtswissenschaften an der Uni Erlangen-Nürnberg geehrt.
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