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Finanzinvestoren im Medienbereich - ein Reizthema. Die Diskussion kreiste in den vergangenen zwei Jahren allerdings vor allem um die Frage, ob Finanzinvestoren, die sich ausschließlich an ökonomischen Interessen ausrichten, auch genügend „Verlegerethos“ besitzen. Nun droht Unheil aus einer ganz anderen Richtung: Den Finanzinvestoren droht in der Finanzkrise das Kapital auszugehen.

Relevant wird das aktuell bei ProSieben/Sat.1. Dort schafften die Investoren KKR und Permira nach ihrem Einstieg einen „negativen Turnaround“: Durch übertriebenes Sparen und falsche unternehmerische Entscheidungen trieben sie den Konzern tief in die roten Zahlen. Nun müssten sie als Eigentümer eigentlich Kapital nachschießen. Dazu müssten sie wohl selbst neues Kapital aufnehmen, doch das gestaltet sich aktuell schwierig: In Zeiten der Kreditklemme ist für solche Projekte, die ohnehin schon durch sehr wenig Eigenkapital abgesichert sind, kaum Geld zu bekommen.

Die Süddeutsche Zeitung hat den Fall aufgerollt.

(via)
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