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Um die IPTV-Software „Joost“ wurde viel Hype betrieben - auch auf diesem Blog. Vom „Fernsehen der Zukunft“ war die Rede, Einladungen für den Beta-Test waren heiß begehrt. Das Besondere an Joost: Die Fernsehsignale wurde nicht zentral von einem Server versendet (Multicast), sondern mittels einer innovativen P2P-Technik von Nutzer zu Nutzer weitergegeben.

Diese Technik war jedoch, wie sich zeigte, nicht wettbewerbsfähig: Bildruckeln und komplette Abstürze waren die Regel, die Bildqualität wechselhaft. Hinzu kam, dass es Joost nie gelang, hochklassiges Fernsehmaterial zu lizenzieren. Der Hype hörte dann irgendwann auf und ging über in Schweigen. Heute verschickte Joost nun diese Email:

Hi Simon

In October, we introduced our new website – Joost.com. With our new website, you're able to watch all of our videos – TV shows, music videos, and films – right in your web browser.

At this point, we have decided to discontinue our original Joost software application. As of Friday, Dec. 19th, you will no longer be able to watch videos in the Joost software application – but you will be able to find all of our videos, and more, on Joost.com


Ohne Client-Software bei den Kunden kann Joost auch den innovativen P2P-Transport nicht mehr nutzen. Was bleibt dann eigentlich noch übrig von Joost? Auf der Webseite von Joost steht:

We could just call it a website ... with videos ... but that's not the whole story.

We're giving you new ways to find what you'd like to watch. You can search in "traditional" ways – by title or category – or you can find suggestions from other people on Joost.


Die ganze Geschichte steht auf CNET (englisch).
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