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Im November erschien in der MMR ein Aufsatz von Hendrik Wieduwilt, der (unter anderem) auch für Telemedicus schreibt. Der Aufsatz befasst sich mit der Rechtmäßigkeit von Programmen, die Spielfiguren in Online-Games automatisch steuern, den sogenannten Cheatbots. Aus dem Abstract:

Virtuelle Welten boomen - teilweise. Während auf soziale Welten wie „Second Life“ eine Grabrede nach der anderen gehalten wird, ist der kommerzielle Erfolg von Spiele-Welten wie „World of Warcraft“ weithin anerkannt. Doch in jedem Spiel lockt der Griff zu unfairen Mitteln: Durch den Einsatz von Unterstützungssoftware verschaffen sich manche Spieler Vorteile. Das stört andere Nutzer, aber auch die Betreiber. Einer von ihnen hat in den USA mit immaterialgüterrechtlichen Mitteln einen der Hersteller solcher Unterstützungssoftware erfolgreich verklagt. Dieser Beitrag untersucht, ob auch in Deutschland das Urheberrecht bald als Handhabe für faires Spiel herhalten muss.

Der Aufsatz als PDF:

Wieduwilt, Cheatbots in Onlinespielen - eine Urheberrechtsverletzung?, MMR 08, S. 715 ff.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion MultiMedia und Recht, Verlag C.H. Beck.
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Kommentare

* Marc Behrends 16.12.2008 10:37
Interessante These und dank der Beschränkungen auf wirksame Schutzmaßnahmen vor dem Ablauf des Spieles auch im Ergebnis vertretbar. Dennoch erscheint mir auch weiterhin das Wettbewerbsrecht das geeignete Werkzeug zu Schutz der Interessen des Spieleanbieters.

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