Ein Artikel in der FAZ beschäftigt sich ausführlich mit diversen Aktivitäten, die das ZDF durch seine Tochterfirmen unternommen hat. Hauptsächlich geht es um das Unternehmen "Medi Cine GmbH", das sowohl mit den ZDF-Redaktionen als auch mit diversen Pharma-Firmen eng zusammenarbeitet. Offenbar ging dabei nicht alles mit rechten Dingen zu:
"Verstehen wir das richtig? Die ZDF Enterprises verkauft eine Tochter an eine andere, schenkt der einen Teil der Miete, gibt eine Auftragsgarantie und verpflichtet sich, alles zurückzunehmen, wenn Medi Cine merkt, daß sie mit ZDF.newmedia nicht so arbeiten können, wie sie wollen?"

Der Artikel liest sich, als sei er drei mal von Juristen überarbeitet worden. Das Wort "Schleichwerbung" z.B. kommt, obwohl der Vorwurf sicher anklingt, nicht vor. Manche Fakten sind dann aber doch wasserdicht:
Beim ZDF reden sie gerne über Transparenz. Aber das Gefühl zu wissen, was da alles so vereinbart wird, hat man nicht. Fragt man in der Pressestelle, ob man mal einen Blick in den „Transparenzbericht“ werfen könne, heißt es: Der „Transparenzbericht“ sei wegen der darin erwähnten Vertragsverhältnisse leider nur zur internen Verwendung.

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