T-Online plant, im hauseigenen Video-on-Demand-Service (VoD) Kinofilme zum Download bereitzustellen, die dann vom Nutzer auf DVD gebrannt und am heimischen Fernseher bequem und legal konsumiert werden können.

Zum Start wird T-Online Filme aus den Universal-Studios mit der Brenn-Option anbieten. Universal ist seit 2003 Partner des Unternehmens. Die Kooperation wurde nun um weitere vier Jahre verlängert und so erweitert, dass T-Online neben dem bisherigen Leihangebot auch eine Kaufoption anbieten kann.
0 Kommentare

Die Beatles-Mitglieder Paul McCartney und Ringo Starr sowie die Erben der verstorbenen Bandmitglieder haben ihren Streit mit der EMI beigelegt. Die Band und deren Firma „Apple Corps.“ hatten sich mit dem Musikkonzern EMI um Tantiemen gestritten - der Konzern habe zu geringe Verkaufszahlen angegeben und dadurch Auszahlungen an die Bandmitglieder verringert. Deshalb blockierte die Beatles-Firma Apple Corps lange den Verkauf von Beatles-Musik im Internet. Durch die Einigung wird nun möglich, dass Internet-Musikshops bald auch Beatles-Songs in ihr Repertoire aufnehmen können.
0 Kommentare

Die Ausstrahlung des Contergan-Films „Eine einzige Tablette“ ist ein Stück wahrscheinlicher geworden: Am Dienstag hob das Hamburger OLG größtenteils die einstweiligen Verfügungen gegen den Fernsehfilm auf. Anders noch als die Vorinstanz begutachtete das Oberlandesgericht nicht das Drehbuch, sondern den sendefertigen Film. Zahlreiche, gerichtlich früher beanstandete Szenen des Drehbuchs wurden für den Film bereits geändert.
Das OLG sah in dem Film ein Kunstwerk, welches nicht den Ansprüchen einer Dokumentation gerecht werden muss.
1 Kommentar

Februar 2007. In der amerikanischen Blogosphäre findet eine Hetzkampagne gegen die Bloggerin Kathy Sierra statt. In verschiedenen Weblogs wird die Community-Expertin zum Ziel von diffamierenden und sexistischen Kommentaren. Die größtenteils anonymen Denunzianten drohen mit Gewalt, es werden gefälschte Porno-Photos von Sierra gezeigt, zuletzt fallen auch Morddrohungen. Die Autorin schließt daraufhin ihr Weblog und zieht weitere Konsequenzen: „Ich habe alle meine öffentlichen Auftritte abgesagt. Ich habe Angst, aus dem Haus zu gehen. Ich werde mich nie wieder fühlen wie zuvor.“

Tim O´Reilly
In die anschließende Aufregung hinein veröffentlicht der respektierte Internet-Visionär Tim O´Reilly die Basis-Version eines „Bloggerkodex“. Der „Bloggers Code of Conduct“ stellt allgemeine Regeln zu ethischem Bloggen auf und verbietet so unter anderem anonyme Kommentare, Verletzungen von gewerblichen Schutzrechten und verpflichtet auf Respekt und Menschenwürde. Seit dem wird heiß diskutiert: Braucht die Blogosphäre einen solchen „Kodex“? Wenn ja - wie sollte er aussehen?
0 Kommentare

Der Internet-Visionär und Verleger Tim O'Reilly hat einen „Verhaltenskodex“ für Blogger angeregt und im Internet zur Diskussion gestellt. Auslöser waren Morddrohungen und Beschimpfungen gegen eine amerikanische Bloggerin vor wenigen Wochen.

Der Verhaltenskodex befasst sich neben inhaltlichen Fragen wie Urheber- und Persönlichkeitsrechtsverletzungen auch mit Deeskalationsmaßnahmen, um sog. „Blogwars“ zu verhindern.
Wenn wir auf Konflikte oder ungenaue Darstellungen in der Blogosphäre treffen, werden wir versuchen, uns privat zu einigen und direkt auf die beteiligten Personen zugehen - oder Vermittler suchen, die dies tun können - bevor wir irgenwelche Kommentare oder Artikel zu diesem Thema veröffentlichen.

Außerdem sollen Empfehlungen zum Umgang mit anonymen, störenden und rechtswidrigen Kommentaren gegeben werden.

Der „Code of Conduct“ wurde in einem Wiki zur öffentlichen Diskussion gestellt. Die finale Version soll unter der Domain bloggingcode.org veröffentlicht werden.

Artikel bei Golem.

Der Verhaltenskodex bei Wikia (englisch).

Morddrohungen gegen amerikanische Bloggerin.
0 Kommentare
Anzeige:

In den letzten Tagen erlebte die Blogosphäre den Versuch einer versteckten Werbekampagne: Mitarbeiter einer Werbeagentur hinterließen unter Pseudonymen Kommentare in verschiedenen bekannten deutschen Blogs. Diese Kommentare enthielten, mal mehr, mal weniger versteckt, Hinweise auf ein Parfüm namens „ck-IN2U“. Bezahlt wurde für die Werbung allerdings nicht.

Seit die Kommentare als Marketing-Kampagne enttarnt wurden, regt sich Widerstand: Mehrere der Blogger verschickten „Rechnungen“ an die Werbeagenturen - und betraten damit rechtliches Neuland. Denn versteckte Werbung in Blog-Kommentaren ist ein Phänomen, mit dem sich noch kein deutsches Gericht auseinandersetzen musste. Nichtsdestotrotz ist die Rechtsfrage interessant:

Kann das „Unterschieben“ von ungewollter Werbung einen Leistungsanspruch begründen?
10 Kommentare

Die Seminararbeiten von Adrian Schneider und Simon Möller können ab jetzt heruntergeladen werden. Beide Arbeiten entstanden als Teil des Seminars „Die Zukunft der Internetökonomie - kartell- und markenrechtliche Perspektiven“ bei Prof. Thomas Hoeren und Dr. Ulf Müller, Universität Münster.

Die Arbeit von Adrian Schneider trägt den Titel „Markenrechtshaftung im Internet bei Suchmaschinen und Foren“. Sie erklärt den technischen und rechtlichen Hintergrund, fasst die Diskussion zusammen, die in der Literatur kontrovers geführt wird und gibt einen umfassenden Rückblick über die derzeitige Rechtsprechung. Die Arbeit berührt damit eine hochaktuelle Thematik mit starkem Praxisbezug.

Die Arbeit „Markenrechtshaftung bei Suchmaschinen und Foren“ als PDF zum Download.

Die Seminararbeit von Simon Möller trägt den Titel „Aktuelle Rechtsfragen des digitalen Fernsehens: IPTV, Triple Play und Video On Demand“. Sie widmet sich aus kartell-, telekommunikations- und rundfunkrechtlicher Perspektive den Rechtsproblemen, die sich um digitales Fernsehen ergeben. Dabei geht es zum einen um die rechtlichen Regulierungsansätze zu "Triple Play", zum anderen um die Einordnung des Rundfunkbegriffs in den neuen Medien.

Die Arbeit „Aktuelle Rechtsfragen des digitalen Fernsehens“ als PDF zum Download.
7 Kommentare

Auch Microsoft verhandelt derzeit mit großen Musiklabels über den Vertrieb DRM-freier Musikstücke. Damit reagiert der Softwarekonzern auf die Strategie seiner Wettbewerber. Apple hatte vor kurzem angekündigt, über iTunes auch Musik ohne DRM zu vertreiben. Und auch Musicload steht in Verhandlungen mit dem Musiklabel EMI. Dieses hatte sich als erstes großes Label nach vielem Hin und Her gegen DRM entschieden.

Auch Bill Gates hatte sich schon seit längerem unzufrieden mit DRM gezeigt. Jedoch stellte er das System an sich nicht in Frage. So soll Microsoft auch keinen vollständigen Verzicht des digitalen Rechtemanagements anstreben, sondern lediglich versuchen, sein Angebot um DRM-freie Stücke zu erweitern. Dennoch ist dieser Schritt von Microsoft erstaunlich. Denn das Unternehmen zählte sowohl technisch als auch politisch zu den Vorreitern der DRM-Entwicklung.

Noch sind die Verhandlungen allerdings offen und auch bei Details zu Preisen und Verkaufsstart hält sich Microsoft bisher noch bedeckt.

Artikel bei Heise.

Telemedicus zu den Verhandlungen von Musicload.

Telemedicus zu den Plänen der EMI.
0 Kommentare

Gibt es Persönlichkeitsrechte im Second Life und können diese verletzt werden? Wie sieht es mit dem Urheberrecht aus? Und welches Recht gilt überhaupt? Mit diesen Fragen befasst sich die aktuelle Episode des J!Cast, das Podcast-Projekt von Laura Dierking an der Uni Münster. Aufhänger ist der „Phallus-Angriff“ auf die Immobilienmaklerin Anshe Chung im Second Life.

J!Cast zu Persönlichkeitsrechten im Second Life.
0 Kommentare