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Monatliche Archive

Wochenrückblick: LSR, FAZ, ZDF, Jugendschutz

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+++ Bundestag beschließt Leistungsschutzrecht

+++ Kinderserver: Sicherer Surfraum für die Jüngsten?

+++ Übernahme durch FAZ: Frankfurter Rundschau bleibt eigenständig

+++ ZDF startet „heute“ App

+++ „Turn piracy into… pleite“: DigiProtect beantragt Insolvenz Artikel vollständig lesen

Apple gegen Apfelkind – Bonner Cafe im Markenrechtsstreit

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Die Café Inhaberin Christine Römer meldete vor zwei Jahren ihr selbstgestaltetes Symbol – ein roter Apfel mit einem Kindergesicht in der Mitte – beim Markenamt in München an. Seitdem befindet sie sich in einem Markenrechtsstreit mit dem Giganten Apple. Dieser befürchtet eine “ extreme Verwechslungsgefahr“ und verlangte von Römer, auf verschiedene Klassen ihres Markenrechts zu verzichten. Ihr wäre demnach nicht gestattet, Produkte mit dem Logo zu vertreiben oder die Lizenz an Dritte weiterzugeben. Nun macht der Konzern Zugeständnisse und will sich mit der Bonner Unternehmerin einigen.

Römer dazu:

„Die Gespräche verliefen gut. Kaufen lasse ich mich jedoch nicht.“

Ob der Streit damit nun wirklich beendet ist, bleibt noch offen.

Zur Meldung bei spiegel.de.
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Harlem Shake und Urheberrecht

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Harlem Shake ist ein Mem der sich seit einigen Wochen rasant bei Youtube verbreitet. Jeder Clip basiert auf einem im Mai 2012 veröffentlichen Musikstück von „Baauer”. Doch anstatt dass Baauer und das verantwortliche Label Youtube dazu veranlassten, die Clips wegen nichtaustorisierter Verwendung des Musikstücks zu sperren, erkannten sie das enorme Potential, das sich ihnen eröffnete. Sie nutzten nicht nur die Gelegenheit, ihren Content in den hochgeladenen Clips durch Werbevermarktung zu monetarisieren, gleichzeitig verschaffte das Mem dem Musikstück eine internationale Bekanntheit.

In seinem Artikel auf netzwertig.com spricht Martin Weigert von der Dynamik und den Chancen, die einem Künster das digitale Zeitalter bietet:

„Hätten Baauer und Label-Bloss Diplo die Harlem-Shake-Videos aufgrund des Urheberrechtsverstoßes verhindert, gäbe es kein Mem. Ohne dieses wäre der immerhin schon neun Monate alte Titel nicht aus seiner musikalischen Nische herausgekommen und hätte seinen Machern nicht mutmaßlich sehr ansehnliche Einnahmen aus Werbeerlösen, Songverkäufen und Streaminghonoraren beschert.”

Wie ein tolerierter Urheberrechtsverstoß dem Urheber einen Geldsegen beschert. Artikel vollständig lesen

Snippets doch vom Presse-Leistungsschutzrecht erfasst?

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Wie Stefan Niggemeier berichtet, ist der Bundesverband der Zeitungsverleger (BDZV) der Ansicht, dass Snippets auch nach der „entschärften” Fassung des Leistungsschutzrechtes nicht ohne Lizenz verwendet werden dürfen. Anders sehen es bislang die meisten Kommentatoren in den Medien. Was also gilt nun? Artikel vollständig lesen

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