Telemedicus

Monatliche Archive

Bedenken gegen Werbepraxis bei der Wok-WM

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Raab in Gefahr?

Aufgrund des Verdachts der Schleichwerbung bei der TV Total-„Wok-WM“ haben die Landesmedienanstalten einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer mit der Untersuchung dieser Frage beauftragt. Überprüft werden soll, neben den der „Wok-WM“ zugrunde liegenden Vertragskonstruktionen, welchen Einfluss der Sender auf die Werbung des im vergangenen März ausgestrahlten Show-Spektakels hatte.

Diese Entscheidung geht auf eine Empfehlung der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz (GSPWM) der Landesmedienanstalten zurück, die sich bereits seit März mit der Problematik beschäftigt. Insbesondere die Trikot- und Bandenwerbung während der zurückliegenden Sendungen wurde zum Gegenstand der Überprüfung gemacht. Artikel vollständig lesen

Springer-Verlag behält seine ProSieben/Sat 1-Aktien

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Logo Axel Springer AG

Wie die Financial Times Deutschland berichtet, sieht der Axel-Springer-Verlag zur Zeit vom Verkauf seiner ProSieben/Sat.1-Anteile ab. Das Verlagshaus schlägt damit die Offerte der neuen Shareholder KKR und Permira an die weiteren Aktionäre aus.

Eine Konzernsprecherin wird in der Financial Times Deutschland zitiert: „Wir wollen uns aber alle Optionen für die Zukunft offen halten.“ Artikel vollständig lesen

Rundfunkgebührenfestsetzung: Der Streit im Überblick

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Mündliche Verhandlung über Verfassungsbeschwerden für 2. Mai angesetzt

Es wird spannend: Die seit langem erwartete Verhandlung über die Verfassungsbeschwerden von ARD, ZDF und Deutschlandradio gegen die letzte Rundfunkgebührenfestsetzung steht unmittelbar bevor. Darüber hinaus richten sich die Klagen der Rundfunkanstalten auch gegen die geplante Änderung der Prüfungskriterien der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF).

Für Telemedicus Anlass genug, sich im Vorfeld der Verhandlung mit den Hintergründen dieser Verfassungsbeschwerden zu beschäftigen.
Artikel vollständig lesen

KEF

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Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) hat die Aufgabe, die Bedarfsanmeldungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten fachlich zu überprüfen und ihren Finanzbedarf festzustellen. Ihr Vorschlag ist Vorgabe für die Entscheidung der Bundesländer über die Höhe der Rundfunkgebühren. Artikel vollständig lesen

GEZ: Kritik und Alternativen

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Welche Alternativen gibt es zur GEZ und sind diese tauglich? Ein Artikel in der „Welt“ widmet sich generellen Fragen zur GEZ als Institution. Kurz erwähnt wird der Streit der Öffentlich-Rechtlichen mit der Europäischen Kommission um die Zulässigkeit der Rundfunkgebühren als staatliche Beihilfen.

Der Artikel spricht auch soziale Probleme an:

Da ist zum einen die Sache mit den Hartz IV-Empfängern. Sie müssen seit April 2005 immer wieder auf einem kompliziert formulierten Vordruck einen neuen Antrag auf Gebührenbefreiung stellen, wenn der alte Bedürftigkeitsnachweis abgelaufen ist. Weil die Bundesagentur für Arbeit sich Zeit lässt mit ihren ALG II-Bezugsnachweisen, müssen viele sozial schwache Gebührenzahler zunächst in Vorleistung treten – alle drei Monate aufs Neue.

Laut Berichten der Bundesagentur für Arbeit nimmt die GEZ hierdurch jährlich dreistellige Millionenbeträge ein, die ihr nicht zustehen.

„Wie geht es weiter mit der Rundfunkgebühr?“ – Zum Artikel in der „Welt“

Interessant in diesem Zusammenhang: Ein Interview mit Hans Buchholz, dem Mann an der Spitze der GEZ, zu lesen in der Frankfurter Rundschau.

„Horrorzahlen“ – Zum Interview in der FR. Artikel vollständig lesen

Sendung des Contergan-Films wird wahrscheinlicher

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Die Ausstrahlung des Contergan-Films „Eine einzige Tablette“ ist ein Stück wahrscheinlicher geworden: Am Dienstag hob das Hamburger OLG größtenteils die einstweiligen Verfügungen gegen den Fernsehfilm auf. Anders noch als die Vorinstanz begutachtete das Oberlandesgericht nicht das Drehbuch, sondern den sendefertigen Film. Zahlreiche, gerichtlich früher beanstandete Szenen des Drehbuchs wurden für den Film bereits geändert.
Das OLG sah in dem Film ein Kunstwerk, welches nicht den Ansprüchen einer Dokumentation gerecht werden muss. Artikel vollständig lesen

Verlage in der Krise – Quo vadis Tageszeitung?

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Wie sieht sie aus, die Zukunft der Zeitung – die Zeitung der Zukunft? Springer-Chef Mathias Döpfner hat darauf eine klare Antwort: E-Paper!
Dabei handelt es sich um elektronische Geräte, die in der Lage sind, Informationen auf neuartigen Displays mit hohem Lesekomfort wiederzugeben. Das Papier habe damit als Informationsmedium endgültig ausgedient. Artikel vollständig lesen

Schleichwerbung in Blogs – Was geht, was geht nicht mehr?

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In den letzten Tagen erlebte die Blogosphäre den Versuch einer versteckten Werbekampagne: Mitarbeiter einer Werbeagentur hinterließen unter Pseudonymen Kommentare in verschiedenen bekannten deutschen Blogs. Diese Kommentare enthielten, mal mehr, mal weniger versteckt, Hinweise auf ein Parfüm namens „ck-IN2U“. Bezahlt wurde für die Werbung allerdings nicht.

Seit die Kommentare als Marketing-Kampagne enttarnt wurden, regt sich Widerstand: Mehrere der Blogger verschickten „Rechnungen“ an die Werbeagenturen – und betraten damit rechtliches Neuland. Denn versteckte Werbung in Blog-Kommentaren ist ein Phänomen, mit dem sich noch kein deutsches Gericht auseinandersetzen musste. Nichtsdestotrotz ist die Rechtsfrage interessant:

Kann das „Unterschieben“ von ungewollter Werbung einen Leistungsanspruch begründen? Artikel vollständig lesen

„Markenrechtshaftung“ und „IPTV“: Zwei Seminararbeiten

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Die Seminararbeiten von Adrian Schneider und Simon Möller können ab jetzt heruntergeladen werden. Beide Arbeiten entstanden als Teil des Seminars „Die Zukunft der Internetökonomie – kartell- und markenrechtliche Perspektiven“ bei Prof. Thomas Hoeren und Dr. Ulf Müller, Universität Münster.

Die Arbeit von Adrian Schneider trägt den Titel „Markenrechtshaftung im Internet bei Suchmaschinen und Foren“. Sie erklärt den technischen und rechtlichen Hintergrund, fasst die Diskussion zusammen, die in der Literatur kontrovers geführt wird und gibt einen umfassenden Rückblick über die derzeitige Rechtsprechung. Die Arbeit berührt damit eine hochaktuelle Thematik mit starkem Praxisbezug.

Die Arbeit „Markenrechtshaftung bei Suchmaschinen und Foren“ als PDF zum Download.

Die Seminararbeit von Simon Möller trägt den Titel „Aktuelle Rechtsfragen des digitalen Fernsehens: IPTV, Triple Play und Video On Demand“. Sie widmet sich aus kartell-, telekommunikations- und rundfunkrechtlicher Perspektive den Rechtsproblemen, die sich um digitales Fernsehen ergeben. Dabei geht es zum einen um die rechtlichen Regulierungsansätze zu „Triple Play“, zum anderen um die Einordnung des Rundfunkbegriffs in den neuen Medien.

Die Arbeit „Aktuelle Rechtsfragen des digitalen Fernsehens“ als PDF zum Download. Artikel vollständig lesen

Auch Microsoft verhandelt über DRM-freie Musik

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Auch Microsoft verhandelt derzeit mit großen Musiklabels über den Vertrieb DRM-freier Musikstücke. Damit reagiert der Softwarekonzern auf die Strategie seiner Wettbewerber. Apple hatte vor kurzem angekündigt, über iTunes auch Musik ohne DRM zu vertreiben. Und auch Musicload steht in Verhandlungen mit dem Musiklabel EMI. Dieses hatte sich als erstes großes Label nach vielem Hin und Her gegen DRM entschieden.

Auch Bill Gates hatte sich schon seit längerem unzufrieden mit DRM gezeigt. Jedoch stellte er das System an sich nicht in Frage. So soll Microsoft auch keinen vollständigen Verzicht des digitalen Rechtemanagements anstreben, sondern lediglich versuchen, sein Angebot um DRM-freie Stücke zu erweitern. Dennoch ist dieser Schritt von Microsoft erstaunlich. Denn das Unternehmen zählte sowohl technisch als auch politisch zu den Vorreitern der DRM-Entwicklung.

Noch sind die Verhandlungen allerdings offen und auch bei Details zu Preisen und Verkaufsstart hält sich Microsoft bisher noch bedeckt.

Artikel bei Heise.

Telemedicus zu den Verhandlungen von Musicload.

Telemedicus zu den Plänen der EMI. Artikel vollständig lesen