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    <title>Telemedicus - Urteilsdatenbank - IT-Vertragsrecht</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/</link>
    <description>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft</description>
    <dc:language>de</dc:language>
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    <title>OLG Brandenburg: Eintritt einer teilweisen Unmöglichkeit beim Hostingvertrag</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/IT-Vertragsrecht/1330-OLG-Brandenburg-Az-Kart-U-409-Eintritt-einer-teilweisen-Unmoeglichkeit-beim-Hostingvertrag.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>IT-Vertragsrecht</category>
    <author>Thomas Mike Peters</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 22.11.2011, Az. Kart U 4/09 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Der Widerruf einer öffentlich-rechtlichen Erlaubnis zum internetgestützten Vertrieb von Glücksspielangeboten kann nicht die Nichtigkeit eines zum Zwecke der Bereitstellung solcher Angebote abgeschlossenen Hosting-Vertrags über die  Einrichtung und den Betrieb spezieller Software begründen. Eine vertraglich geregelte Zahlungspflicht kann dabei jedoch insoweit entfallen, wie die vertragsgegenständliche Leistung aufgrund des Erlaubniswiderrufs (rechtlich) unmöglich geworden ist. 
    </content:encoded>
    <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:57:43 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>BGH: Kündigung eines Internet-System-Vertrags II</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/IT-Vertragsrecht/1274-BGH-Az-VII-ZR-11110-Kuendigung-eines-Internet-System-Vertrags-II.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>IT-Vertragsrecht</category>
    <author>Thomas Mike Peters</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 24.03.2011, Az. VII ZR 111/10 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    a) Der Besteller darf einen Werkvertrag, mit dem sich der Unternehmer für eine Mindestvertragslaufzeit von 48 Monaten zur Bereitstellung, Gestaltung und Betreuung einer Internetpräsenz verpflichtet hat, jederzeit gemäß § 649 Satz 1 BGB kündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Der Unternehmer muss zur Begründung seines Anspruchs aus § 649 Satz 2 BGB grundsätzlich vortragen, welcher Anteil der vertraglichen Vergütung auf die erbrachten und nicht erbrachten Leistungen entfällt und darüber hinaus vertragsbezogen darlegen, welche Kosten er hinsichtlich der nicht erbrachten Leistungen erspart hat.
    </content:encoded>
    <pubDate>Mon, 02 May 2011 14:14:09 +0200</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>AG Frankfurt am Main: Kein wirksamer Vertragsschluss bei Abofallen</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Internetrecht/1257-AG-Frankfurt-am-Main-Az-32-C-260910-72-Kein-wirksamer-Vertragsschluss-bei-Abofallen.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Internetrecht</category>
    <author>Thomas Mike Peters</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 11.01.2011, Az. 32 C 2609/10 - 72  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Die von einem Betreiber einer sog. Abofalle geltend gemachte Forderung besteht vorliegend nicht, da kein entsprechender Vertrag zwischen den Parteien zustande gekommen ist. Denn die Angabe über den Preis für die Nutzung des streitgegenständlichen Internetangebotes ist nicht Bestandteil eines etwaigen Vertrages geworden. Da der Hinweis auf die Gebührenpflichtigkeit des Angebots in nicht hinreichender, für einen durchschnittlichen Verbraucher ohne weiteres erkennbarer Form erfolgt ist.
    </content:encoded>
    <pubDate>Thu, 07 Apr 2011 11:40:37 +0200</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>BGH: Kündigung eines &quot;Internet-System-Vertrags&quot;</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/IT-Vertragsrecht/1193-BGH-Az-VII-ZR-13310-Kuendigung-eines-Internet-System-Vertrags.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>IT-Vertragsrecht</category>
    <author>Thomas Mike Peters</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 27.01.2011, Az. VII ZR 133/10 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    a) Der Besteller darf einen Werkvertrag, mit dem sich der Unternehmer für eine Mindestvertragslaufzeit von 36 Monaten zur Bereitstellung, Gestaltung und Betreuung einer Internetpräsenz verpflichtet hat, jederzeit gemäß § 649 Satz 1 BGB kündigen. Dieses Kündigungsrecht wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass der Vertrag ein außerordentliches Kündigungsrecht vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Die Bemessung der nach § 649 Satz 2 BGB zu zahlenden Vergütung orientiert sich nicht an den vereinbarten Zahlungsmodalitäten, wie etwa Ratenzahlungen. Maßgebend ist der Betrag, der dem auf die erbrachten Leistungen entfallenden Teil der vereinbarten Vergütung entspricht.&lt;br /&gt;

    </content:encoded>
    <pubDate>Mon, 14 Mar 2011 15:29:13 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>BGH: UsedSoft</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/IT-Vertragsrecht/1153-BGH-Az-I-ZR-12908-UsedSoft.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>IT-Vertragsrecht</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Beschluss vom 03.02.2011, Az. I ZR 129/08 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Dem Gerichtshof der Europäischen Union werden zur Auslegung der Richtlinie 2009/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 über den Rechtsschutz von Computerprogrammen (ABl. L 111 vom 5.5.2009, S. 16) folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Ist derjenige, der sich auf eine Erschöpfung des Rechts zur Verbreitung der Kopie eines Computerprogramms berufen kann, &quot;rechtmäßiger Erwerber&quot; im Sinne von Art. 5 Abs. 1 der Richtlinie 2009/24/EG?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Für den Fall, dass die erste Frage bejaht wird: Erschöpft sich das Recht zur Verbreitung der Kopie eines Computerprogramms nach Art. 4 Abs. 2 Halbsatz 1 der Richtlinie 2009/24/EG, wenn der Erwerber die Kopie mit Zustimmung des Rechtsinhabers durch Herunterladen des Programms aus dem Internet auf einen Datenträger angefertigt hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Für den Fall, dass auch die zweite Frage bejaht wird: Kann sich auch derjenige, der eine &quot;gebrauchte&quot; Softwarelizenz erworben hat, für das Erstellen einer Programmkopie als &quot;rechtmäßiger Erwerber&quot; nach Art. 5 Abs. 1 und Art. 4 Abs. 2 Halbsatz 1 der Richtlinie 2009/24/EG auf eine Erschöpfung des Rechts zur Verbreitung der vom Ersterwerber mit Zustimmung des Rechtsinhabers durch Herunterladen des Programms aus dem Internet auf einen Datenträger angefertigten Kopie des Computerprogramms berufen, wenn der Ersterwerber seine Programmkopie gelöscht hat oder nicht mehr verwendet?
    </content:encoded>
    <pubDate>Tue, 08 Mar 2011 21:01:08 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>LG Bochum: Ansprüche bei Verletzung der LGPL</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Urheberrecht/Open-Source/1148-LG-Bochum-Az-I-8-O-29309-Ansprueche-bei-Verletzung-der-LGPL.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Open Source</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 20.01.2011, Az. I-8 O 293/09 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    1. Eine Verletzung der Lesser General Public License kann auch dann zu Auskunfts- und Schadensersatzansprüchen führen, wenn lizenzierte Code lediglich zu Testzwecken verwendet wurde und innerhalb der vertriebenen Software keine Funktion erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Die Abgabe einer Unterlassungserklärung mit dem Inhalt, eine Software nicht mehr zu veröffentlichen, zu verbreiten, zu bearbeiten oder in sonstiger Weise kommerziell zu nutzen und für jeden Fall der zukünftigen schuldhaften Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe zu zahlen, beinhaltet keine Verpflichtung zum Rückruf bereits veröffentlichter Exemplare.
    </content:encoded>
    <pubDate>Thu, 10 Feb 2011 20:02:42 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>BGH: Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Telekommunikationsrecht/1142-BGH-Az-III-ZR-5710-Vorzeitige-Kuendigung-eines-DSL-Vertrags.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Telekommunikationsrecht</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 11.11.2010, Az. III ZR 57/10 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Der Inhaber eines DSL-Anschlusses hat kein Recht zur Kündigung des mit dem Telekommunikationsunternehmen geschlossenen Vertrags vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit, wenn er an einen Ort umzieht, an dem keine Leitungen verlegt sind, die die Nutzung der DSL-Technik zulassen.
    </content:encoded>
    <pubDate>Tue, 14 Dec 2010 16:54:54 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>OLG Düsseldorf: Zum Verhältnis der GPL zu Markenrechten - xtCommerce</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/IT-Vertragsrecht/Open-Source/1106-OLG-Duesseldorf-Az-I-20-U-4109-Zum-Verhaeltnis-der-GPL-zu-Markenrechten-xtCommerce.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Open Source</category>
    <author>Simon Möller</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 28.09.2010, Az. I-20 U 41/09 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Die General Public License (GPL) umfasst ausschließlich urheberrechtliche Befugnisse und beinhaltet keine Erlaubnis zur Nutzung der Marke, unter der die GPL-lizenzierte Software vertrieben wird. Auch eine konkludente Einwilligung in den Weitervertrieb der Software unter dem geschützten Namen kann nicht zwangsläufig angenommen werden. Die GPL setzt dies auch nicht denknotwendig voraus, da es jedermann freisteht, das von ihm legal vervielfältigte Programm unter einem anderen (eigenen) Namen zu vertreiben.
    </content:encoded>
    <pubDate>Tue, 12 Oct 2010 11:29:37 +0200</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>OLG Hamm: Webshop-Nachahmung</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Wettbewerbsrecht/1065-OLG-Hamm-Az-I-4-U-3310-Webshop-Nachahmung.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Wettbewerbsrecht</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 20.05.2010, Az. I-4 U 33/10 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Im Rahmen des freien Wettbewerbs sind Nachahmungen von Produkten grundsätzlich zulässig. Ein ergänzender wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz kommt nur dann in Betracht, wenn zu der Nachahmung weitere unlauterkeitsbegründende Umstände hinzutreten. Bei dieser Beurteilung ist wiederum zu beachten, dass zwischen dem Grad der wettbewerblichen Eigenart, der Nähe der Nachahmung und der Intensität der Unlauterkeitsmerkmale eine Wechselbeziehung besteht. Je größer die wettbewerbliche Eigenart und je größer der Grad der Übernahme sind, desto geringere Anforderungen sind an die besonderen Umstände zu stellen, die die Wettbewerbswidrigkeit der Nachahmung begründen.
    </content:encoded>
    <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 10:41:01 +0200</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>BGH: Internet-System-Vertrag</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/IT-Vertragsrecht/995-BGH-Az-III-ZR-7909-Internet-System-Vertrag.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>IT-Vertragsrecht</category>
    <author>Thomas Mike Peters</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 04.03.2010, Az. III ZR 79/09 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Zur rechtlichen Einordnung eines &quot;Internet-System-Vertrags&quot;, der die Erstellung und Betreuung einer Internetpräsentation (Website) des Kunden sowie die Gewährleistung der Abrufbarkeit dieser Website im Internet für einen festgelegten Zeitraum zum Gegenstand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Frage der Wirksamkeit einer Klausel, die in einem &quot;Internet-System-Vertrag&quot; eine Vorleistungspflicht des Kunden begründet.&lt;br /&gt;

    </content:encoded>
    <pubDate>Sat, 30 Oct 2010 13:51:43 +0200</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>BGH: Zum Anwendungsbereich von § 651 BGB</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/IT-Vertragsrecht/938-BGH-Az-VII-ZR-15108-Zum-Anwendungsbereich-von-651-BGB.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>IT-Vertragsrecht</category>
    <author>Thomas Mike Peters</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 23.07.2009, Az. VII ZR 151/08  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    a) Kaufrecht ist auf sämtliche Verträge mit einer Verpflichtung zur Lieferung herzustellender oder zu erzeugender beweglicher Sachen anzuwenden, also auch auf Verträge zwischen Unternehmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Verträge, die allein die Lieferung von herzustellenden beweglichen Bau- oder Anlagenteilen zum Gegenstand haben, sind nach Maßgabe des § 651 BGB nach Kaufrecht zu beurteilen. Die Zweckbestimmung der Teile, in Bauwerke eingebaut zu werden, rechtfertigt keine andere Beurteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Eine andere Beurteilung ist auch dann nicht gerechtfertigt, wenn Gegenstand des Vertrages auch Planungsleistungen sind, die der Herstellung der Bau- und Anlagenteile vorauszugehen haben und nicht den Schwerpunkt des Vertrages bilden.
    </content:encoded>
    <pubDate>Thu, 24 Dec 2009 12:05:52 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>LG Hamburg: UsedSoft</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/IT-Vertragsrecht/933-LG-Hamburg-Az-315-O-34306-UsedSoft.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>IT-Vertragsrecht</category>
    <author>Thomas Mike Peters</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 29.06.2006, Az. 315 O 343/06 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Zulässigkeit von Verkauf und Veräußerung einzelner zuvor im Rahmen von Volumenlizenzverträgen abgegebener Softwarelizenzen durch Übergabe nur einer Masterkopie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Reichweite des urheberrechtlichen Erschöpfungsgrundsatzes bei unkörperlicher Distribution von Software.
    </content:encoded>
    <pubDate>Wed, 02 Dec 2009 17:35:05 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>BGH: Reifen Progressiv</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/IT-Vertragsrecht/859-BGH-Az-I-ZR-15306-Reifen-Progressiv.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>IT-Vertragsrecht</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 26.03.2009, Az. I ZR 153/06 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Ein einfaches Nutzungsrecht, das sich von einem ausschließlichen Nutzungsrecht ableitet, erlischt nicht, wenn das ausschließliche Nutzungsrecht aufgrund eines wirksamen Rückrufs wegen Nichtausübung (§ 41 UrhG) erlischt.
    </content:encoded>
    <pubDate>Wed, 02 Dec 2009 18:31:10 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>BGH: XtraPac</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/IT-Vertragsrecht/790-BGH-Az-I-ZR-5506-XtraPac.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>IT-Vertragsrecht</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 05.11.2008, Az. I ZR 55/06 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Wird der Verkauf eines Mobiltelefons zusammen mit einer Prepaid-Card einschließlich eines festen Startguthabens beworben, so besteht keine Verpflichtung, außer dem Paketpreis für Mobiltelefon und Prepaid-Card auch die Tarife für die Nutzung der Card anzugeben. Ist das Mobiltelefon mit einem SIM-Lock verriegelt, so ist auf die Dauer der Verriegelung und die Kosten einer vorzeitigen Freischaltung hinzuweisen.
    </content:encoded>
    <pubDate>Wed, 02 Dec 2009 19:13:34 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>LG Düsseldorf: Beauftragtenhaftung bei rechtswidriger Werbung</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Wettbewerbsrecht/789-LG-Duesseldorf-Az-38-O-7408-Beauftragtenhaftung-bei-rechtswidriger-Werbung.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Wettbewerbsrecht</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 19.12.2008, Az. 38 O 74/08 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Haftet ein Software-Hersteller auf Unterlassung wegen rechtswidriger Werbung auf Produktverpackungen, so trifft ihn nicht nur die Pflicht, diese Rechtsverletzung künftig zu Unterlassen. Vielmehr muss er auch bei seinen Händlern sicherstellen, dass die Rechtsverletzungen auf den Verpackungen unterlassen werden. Ein einfaches Schreiben mit der &amp;bdquo;Bitte um Unterstützung&amp;ldquo; reicht jedoch nicht aus. Den Einzelhändlern müssen darüber hinaus auch die Konsequenzen eines weiteren Verkaufs verdeutlicht werden.
    </content:encoded>
    <pubDate>Wed, 03 Jun 2009 13:40:40 +0200</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>OLG Frankfurt: Zur Zulässigkeit von Screen Scraping</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Internetrecht/Virtuelles-Hausrecht/739-OLG-Frankfurt-Az-6-U-22108-Zur-Zulaessigkeit-von-Screen-Scraping.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Virtuelles Hausrecht</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 05.03.2009, Az. 6 U 221/08 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    1. Das Extrahieren fremder Inhalte einer Webseite im Rahmen des sog. &amp;bdquo;Screen Scrapings&amp;ldquo; ist keine Verletzung des &amp;bdquo;virtuellen Hausrechts&amp;ldquo;. Das gilt auch dann, wenn &amp;bdquo;Screen Scraping&amp;ldquo; ausdrücklich in den Nutzungsbedingungen der Internetseite ausgeschlossen ist. Denn dem Betreiber steht es frei, durch technische Mittel sein Hausrecht durchzusetzen. Die einseitige Erklärung von Nutzungsbedinungen ist insoweit unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &amp;bdquo;Screen Scraping&amp;ldquo; stellt auch keine gezielte Behinderung nach § 4 Nr. 10 UWG oder einen Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Das gezielte Auslesen fremder Inhalte mittels &amp;bdquo;Screen Scraping&amp;ldquo; ist auch keine urheberrechtlich relevante Nutzungshandlung im Sinne von § 87b I UrhG, soweit keine wesentlichen Teile der Webseite ausgelesen werden. Hält sich die Nutzung im Rahmen einer normalen Auswertung, werden die Interessen des Rechteinhabers nicht unzumutbar beeinträchtigt.
    </content:encoded>
    <pubDate>Wed, 08 Jul 2009 01:44:26 +0200</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>LG Köln: Urheberrechtlicher Schutz von Benutzeroberflächen</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Urheberrecht/694-LG-Koeln-Az-28-O-74404-Urheberrechtlicher-Schutz-von-Benutzeroberflaechen.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Urheberrecht</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 15.06.2005, Az. 28 O 744/04 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Die im Rahmen einer Präsentation dargestellte Benutzeroberfläche kann zwar grundsätzlich als Multimedia-Werk nach § 2 Abs. 1 Nr. 7 UrhG urheberrechtlich geschützt sein. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn die Benutzeroberfläche eine Eigenart und Komplexität aufweist, die über das Übliche hinaus geht.
    </content:encoded>
    <pubDate>Sun, 01 Mar 2009 15:22:33 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>OLG Düsseldorf: Fehlenden Datenschutzeinwilligung als Sachmangel</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Datenschutzrecht/Einwilligung/650-OLG-Duesseldorf-Az-I-23-U-18603-Fehlenden-Datenschutzeinwilligung-als-Sachmangel.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Einwilligung</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 20.07.2003, Az. I-23 U 186/03 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Eine mangelhafte datenschutzrechtliche Einwilligung der Betroffenen kann einen Sachmangel für eine Adressdatenbank darstellen. Verpflichtet sich der Lieferant der Datenbank, die Adressen nicht in Zusammenhang mit internetspezifischen Serviceleistungen zu generieren und hält er sich nicht daran, dann ist die von ihm gelieferte Datenbank mangelhaft.
    </content:encoded>
    <pubDate>Thu, 19 Feb 2009 17:31:08 +0100</pubDate>
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    <title>OLG Düsseldorf: Ansprüche von Miturhebern an Computerspielen</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/IT-Vertragsrecht/643-OLG-Duesseldorf-Az-I-20-U-7206-Ansprueche-von-Miturhebern-an-Computerspielen.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>IT-Vertragsrecht</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 25.11.2008, Az. I-20 U 72/06 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    1. Miturheber sind i.S.v. § 8 Abs. 2 S. 1 UrhG als Gesamthandsgemeinschaft zu qualifizieren und können die Ansprüche, die die Verwertung des Werkes betreffen, gem. § 8 Abs. 2 S. 3 UrhG nur gemeinsam geltend machen. Ein Urheber ist zur Geltendmachung von Schadensersatz an sich selbst nicht aktivlegitimiert, wenn ihm nicht die Nutzungsrechte aller Miturheber übertragen worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Anderes gilt jedoch für Unterlassungsansprüche. Auch bloße Miturheber können allein für einen Unterlassungsanspruch aktivlegitimiert sein, weil durch eine Unterlassung nicht der Schutzzweck von § 8 Abs. 2 Satz 3 UrhG untergraben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Das bloße Bestreiten mit dem Hinweis, der vorgelegte Quellcode könne auch eine Parallelentwicklung sein, reicht nicht aus, wenn keine weiteren Anhaltspunkte für eine Manipulation vorliegen.
    </content:encoded>
    <pubDate>Sun, 15 Mar 2009 15:15:19 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
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    <title>LG Berlin: Verstoß gegen GPL - WLAN-Router</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Urheberrecht/Open-Source/556-LG-Berlin-Az-16-O-13406-Verstoss-gegen-GPL-WLAN-Router.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Open Source</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Beschluss vom 21.02.2006, Az. 16 O 134/06 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    Bei einem Verstoß gegen die GPL hat der Autor der Software einen Unterlassungsanspruch gegen den Verletzer.
    </content:encoded>
    <pubDate>Tue, 02 Dec 2008 16:22:56 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
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