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    <title>Telemedicus - Urteilsdatenbank - Schutzfähigkeit von Webseiten</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/</link>
    <description>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft</description>
    <dc:language>de</dc:language>
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    <title>LG Köln: Plagiat eines Social Networks – Facebook vs. StudiVZ</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Wettbewerbsrecht/799-LG-Koeln-Az-33-O-37408-Plagiat-eines-Social-Networks-Facebook-vs.-StudiVZ.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Wettbewerbsrecht</category>
    <author>Thomas Mike Peters</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 16.06.2009, Az. 33 O 374/08 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    1. Das Tatbestandsmerkmal der unlauteren Nachahmung durch Herkunftstäuschung i. S. v. § 4 Nr. 9 a) UWG setzt genau wie das Tatbestandsmerkmal der Rufausbeutung i. S. v. § 4 Nr. 9 b) UWG  voraus, dass das nachgeahmte Erzeugnis eine gewisse Bekanntheit bei nicht unerheblichen Teilen der angesprochenen Verkehrskreise erlangt hat.  Entscheidend ist dabei der Zeitpunkt der Markteinführung der Nachahmung. Bei einem Social Network, das sich bestimmungsgemäß ausschließlich in englischer Sprache an nordamerikanische Schüler und Studenten richtet, sind Deutsche Studenten und Schüler nicht die angesprochenen Verkehrskreise. Insoweit scheidet ein unlauterer Nachahmungs- oder Rufausbeutungstatbestand in Ermangelung einer entsprechenden Bekanntheit auf dem deutschen Markt zu diesem Zeitpunkt aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Bei einer öffentlich zugängliche Webseite handelt es sich weder um Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse, noch um im geschäftlichen Verkehr anvertraute Vorlagen oder Vorschriften technischer Art, im Sinne der §§ 4 Nr. 9 c), 17, 18 UWG. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ein schlichtes und insbesondere an Funktionalitäten orientiertes Design einer Webseite kann grundsätzlich nicht herkunftshinweisend sein. Insofern scheidet regelmäßig auch in Ermangelung einer markenmäßigen Nutzung ein Markenrechtsschutz hierfür aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Darlegung bloßer Vermutungen hinsichtlich einer unzulässigen Vervielfältigungshandlung rechtfertigt noch keinen Besichtigungsanspruch gemäß § 101a Abs. 1 S. 1 UrhG. Hierfür sind insbesondere auch teilweise Übereinstimmungen im Quelltext einer Webseite nicht hinreichend. 
    </content:encoded>
    <pubDate>Thu, 24 Dec 2009 12:18:26 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
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    <title>LG München I: Schutzfähigkeit von Webseiten</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Urheberrecht/Webseiten/311-LG-Muenchen-I-Az-7-O-188804-Schutzfaehigkeit-von-Webseiten.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Webseiten</category>
    <author>Simon Möller</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 11.11.2004, Az. 7 O 1888/04 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    1. Webeiten können als Werke i.S.d. UrhG schutzfähig sein, wenn die Leistung des Designers diejenige eines Durchschnittsdesigners überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Für Webseiten kann auch ein urheberrechtlicher Schutz als Computerprogramm in Frage kommen.
    </content:encoded>
    <pubDate>Sat, 13 Sep 2008 17:52:42 +0200</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
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    <title>OLG Hamm: Schutzfähigkeit von Webseiten</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Urheberrecht/Webseiten/310-OLG-Hamm-Az-4-U-5104-Schutzfaehigkeit-von-Webseiten.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Webseiten</category>
    <author>Simon Möller</author>
    <content:encoded>
	Urteil vom 24.08.2004, Az. 4 U 51/04 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    1. Einzelne Stylesheets in der Gestaltung von Webseiten sind weder als Sprachwerk noch als Werk der bildenden Künste schutzfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ob Webseiten als Ganzes schutzfähig sind, kann an dieser Stelle dahingestellt bleiben.
    </content:encoded>
    <pubDate>Thu, 13 May 2010 00:24:15 +0200</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
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    <title>OLG Rostock: Suchmaschinenoptimierte Webseite als Sprachwerk</title>
    <link>http://www.telemedicus.info/urteile/Urheberrecht/Webseiten/12-OLG-Rostock-Az-2-W-1207-Suchmaschinenoptimierte-Webseite-als-Sprachwerk.html?pk_campaign=feed</link>
    <category>Webseiten</category>
    <author>Adrian Schneider</author>
    <content:encoded>
	Beschluss vom 27.06.2007, Az. 2 W 12/07 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
    1. Webseiten, die lediglich auf einer HTML-Datei basieren, sind regelmäßig keine Computerprogramme im Sinne von § 69a UrhG, da der HTML-Code allein keine ablauffähige Folge von Einzelanweisungen enthält, durch die ein Computer zur Ausführung einer bestimmten Funktion veranlasst würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Eine eigene geistige Schöpfung einer HTML-Kodierung kann nicht angenommen werden, wenn der Quellcode durch ein Designprogramm selbständig generiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die Auswahl, die Einteilung und die Anordnung von Suchbegriffen aus der Alltagssprache auf den Webseiten und im Quelltext können eine individuelle schöpferische Eigenheit im Sinne von § 2 Abs. 2 UrhG bilden, insbesondere wenn sie der Optimierung von Suchmaschinenergebnissen dienen. 
    </content:encoded>
    <pubDate>Thu, 26 Mar 2009 20:58:58 +0100</pubDate>
	<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
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