Kritik an personalisierter Werbung
Montag, 3. Dezember 2007, von Marcus Sonnenberg
Werbung ist der Finanzierungsmotor im Internet und wird allem Anschein nach in Zukunft eine beherrschende Rolle einnehmen. Kürzlich erklärte Microsoft-Firmenchef Steve Ballmer auf einem Aktionärstreffen, dass das Unternehmen seine Einnahmen im Werbebereich massiv steigern wolle. Auch Google baut immer stärker auf die Werbeoption, neuerdings auch im Mobilfunkgeschäft.
Mehr Werbung bei „social networks“
Größtenteils auf Werbung verzichtet haben bisher die Sozialen Netzwerke. Hier ist seit einiger Zeit jedoch Veränderung in Sicht. Bestimmte Werbepraktiken sind aber gerade in YouTube, StudiVZ, Facebook & Co nicht ganz unumstritten.
Mehr Werbung bei „social networks“
Größtenteils auf Werbung verzichtet haben bisher die Sozialen Netzwerke. Hier ist seit einiger Zeit jedoch Veränderung in Sicht. Bestimmte Werbepraktiken sind aber gerade in YouTube, StudiVZ, Facebook & Co nicht ganz unumstritten.
Geschrieben von Marcus Sonnenberg
in Wirtschaft & Wettbewerb
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„Internetökonomie und Ethik“ – Tagung in Münster
Samstag, 1. Dezember 2007, von Anja Assion
Nächste Woche findet in Münster vom 5.-8. Dezember eine Fachtagung zu dem Thema „Internetökonomie und Ethik“ statt. Eingeladen wurden Referenten der verschiedensten Disziplinen, darunter Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, Philosophen, Informatiker und Theologen aus ganz Deutschland. In den Vorträgen geht es zum Beispiel um „Demokratie, Zensur und Kontrolle des Internets“, um „Digital divide“ und um „Die Entstehung von Vertrauen beim elektronischen Handel“. Neben den Referaten soll es vor allem Gelegenheit zur gemeinsamen Diskussion geben.
Wer an einer Teilnahme interessiert ist, kann sich via E-Mail anmelden – noch gibt es freie Plätze! Weitere Informationen können auf der Homepage des Veranstalters, der Akademie Franz-Hitze-Haus, eingesehen werden.
Wer an einer Teilnahme interessiert ist, kann sich via E-Mail anmelden – noch gibt es freie Plätze! Weitere Informationen können auf der Homepage des Veranstalters, der Akademie Franz-Hitze-Haus, eingesehen werden.
Video: Hinter den Kulissen von Google
Samstag, 1. Dezember 2007, von Simon Möller
„Google - Behind the Screen“ behandelt Gegenwart und Zukunft der wichtigsten Internetfirma des 21. Jahrhunderts.

Im Interview: Marissa Meyer, Google Vice President
Der Film schneidet einige der Hauptprobleme an, die Google derzeit auf rechtlicher Ebene hat: Datenschutzrecht, Fusionskontrolle, rundfunkrechtliche Vielfaltsregulierung. Zu Wort kommen sowohl namhafte Kritiker von Google als auch hochrangige Mitarbeiter des Unternehmens. Eine sehr sehenswerte Dokumentation, produziert von Ijsbrand van Veelen und zur Verfügung gestellt von - Google Video. Nach dem Klick.

Im Interview: Marissa Meyer, Google Vice President
Der Film schneidet einige der Hauptprobleme an, die Google derzeit auf rechtlicher Ebene hat: Datenschutzrecht, Fusionskontrolle, rundfunkrechtliche Vielfaltsregulierung. Zu Wort kommen sowohl namhafte Kritiker von Google als auch hochrangige Mitarbeiter des Unternehmens. Eine sehr sehenswerte Dokumentation, produziert von Ijsbrand van Veelen und zur Verfügung gestellt von - Google Video. Nach dem Klick.
BGH zur Kennzeichnungspflicht von Anzeigen
Freitag, 30. November 2007, von Anja Assion
Am vergangenen Dienstag beschäftigte sich der BGH mit der presserechtlichen Kennzeichnungspflicht von Anzeigen.
Ein Zeitschriftenverlag hatte gegen ein Unternehmen auf Zahlung von ca. 9.500 € geklagt. Diese Summe forderte die Klägerin als Entgelt für den Abdruck von textbegleitenden Fotos zu einem Firmenportrait der Beklagten, welches in der Zeitschrift erscheinen sollte. Im Rahmen der Vertragsverhandlungen war zunächst die Rede von dem Abdruck eines kostenlosen Interviews der Beklagten. Erst im späteren Schriftwechsel wurde die Beklagte auf die Kostenpflichtigkeit der Bildveröffentlichung hingewiesen. Diesen Hinweis hat die Beklagte nach eigener Darstellung jedoch übersehen.
Ein Zeitschriftenverlag hatte gegen ein Unternehmen auf Zahlung von ca. 9.500 € geklagt. Diese Summe forderte die Klägerin als Entgelt für den Abdruck von textbegleitenden Fotos zu einem Firmenportrait der Beklagten, welches in der Zeitschrift erscheinen sollte. Im Rahmen der Vertragsverhandlungen war zunächst die Rede von dem Abdruck eines kostenlosen Interviews der Beklagten. Erst im späteren Schriftwechsel wurde die Beklagte auf die Kostenpflichtigkeit der Bildveröffentlichung hingewiesen. Diesen Hinweis hat die Beklagte nach eigener Darstellung jedoch übersehen.
EU-Kommission: Geldbuße gegen Videobänder-Hersteller
Freitag, 23. November 2007, von Jean-Paul Feidt
Die Europäische Kommission hat gegen die Unternehmen Sony, Fuji und Maxell eine Geldbuße in Höhe von 74 Millionen Euro verhängt. Grund für diesen Schritt seien Preisabsprachen auf dem europäischen Markt für professionelle Videobänder. Die Unternehmen, die über einen Marktanteil von mehr als 85 % verfügen, hätten damit gegen das Verbot wettbewerbsbeschränkender Verhaltensweisen gemäß Artikel 81 EG-Vertrag verstoßen.
Weil Sony die Nachprüfungen der Kommission in seinen Geschäftsräumen behindert hat, wurde die Geldbuße für das Unternehmen um 30 % angehoben. So wurde ein Sony-Mitarbeiter dabei beobachtet, wie er Dokumente im Reißwolf vernichtete. Fuji und Maxell, die bei den Ermittlungen mit der Kommission zusammengearbeitet haben, wurde hingegen aufgrund einer Kronzeugenregelung eine Ermäßigung ihrer Geldbußen um 40% und 20% gewährt. Bei der Festsetzung der Geldbußen kamen erstmals die neuen Bußgeldleitlinien der Kommission von 2006 zur Anwendung.
EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes zu der Strafe:
Zur Pressemitteilung der EU-Kommission
Weil Sony die Nachprüfungen der Kommission in seinen Geschäftsräumen behindert hat, wurde die Geldbuße für das Unternehmen um 30 % angehoben. So wurde ein Sony-Mitarbeiter dabei beobachtet, wie er Dokumente im Reißwolf vernichtete. Fuji und Maxell, die bei den Ermittlungen mit der Kommission zusammengearbeitet haben, wurde hingegen aufgrund einer Kronzeugenregelung eine Ermäßigung ihrer Geldbußen um 40% und 20% gewährt. Bei der Festsetzung der Geldbußen kamen erstmals die neuen Bußgeldleitlinien der Kommission von 2006 zur Anwendung.
EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes zu der Strafe:
Mit dieser Entscheidung werden zwei Warnsignale an die sich an Kartellen beteiligenden Unternehmen ausgesandt.(...) Sie zeigt erstens, dass die Kommission auch ohne Unterstützung von Unternehmen, die einen Geldbußenerlass anstreben, gegen Kartelle erfolgreich vorgehen kann und zweitens, dass die Behinderung von Ermittlungen der Kommission streng bestraft wird.
Zur Pressemitteilung der EU-Kommission
Geschrieben von Jean-Paul Feidt
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Aus für Betty: Interaktive Fernbedienung gescheitert
Donnerstag, 22. November 2007, von Julia Globig
Die Swisscom teilte letzte Woche das Ende des Geschäftsbetriebs der Betty TV Deutschland AG mit. „Betty“ war eine interaktive Fernbedienung, über die der Kunde an Fernseh-Gewinnspielen teilnehmen konnte. Erst im Februar dieses Jahres war die Fernbedienung auch in Deutschland erhältlich. Überraschend kam diese Entscheidung dennoch nicht: Bereits vor zwei Wochen meldete die Swisscom das Aus für Betty in der Schweiz. Der Grund: mangelnder Umsatz. Aus dem selben Grund gibt das Unternehmen die Fernbedienung nun auch in Deutschland auf. Laut Pressemitteilung habe man verschiedene strategische Optionen für Betty TV überprüft und trotz intensiver Bemühungen keine überzeugende Lösung gefunden.
Die Meldung bei DWDL.
Die Meldung bei DWDL.
Europäische Kommission prüft Googles Doubleclick-Deal
Samstag, 17. November 2007, von Peter Gretenkord
Die Europäische Kommission unterzieht die Übernahme des Online-Werbevermittlers DoubleClick durch Google einer näheren Überprüfung. So entschied das Gremium vergangenen Dienstag abschließend im Vorprüfverfahren. Mit einem Gebot von 3,1 Millarden US-Dollar hatte Google im April die Bieterschlacht um DoubleClick gewonnen. Jetzt muss sich das Unternehmen wohl noch mindestens bis zum 2. April 2008 gedulden, bis es seine Vorherrschaft im Bereich der Online-Werbung durch die Fusion festigen kann.
Geschrieben von Peter Gretenkord
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EU-Kommission untersagt DVB-T-Förderung in NRW
Samstag, 3. November 2007, von Jean-Paul Feidt
LfM erwägt Klage
Die Europäische Kommission hat die geplante finanzielle Förderung privater Rundfunkanbieter zum Zwecke der Verbreitung ihrer Programme über den DVB-T-Standard untersagt. Eine Prüfung ergab, dass die für Nordrhein-Westfalen geplanten Fördergelder nicht mit den Beihilfevorschriften des EG-Vertrags in Einklang steht.
In Nordrhein-Westfalen wurde das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T) im Mai 2004 eingeführt. Die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien (LfM) wollte den auf der DVB-T-Plattform vertretenen privaten Rundfunkanbietern Fördermittel zur Deckung eines Teils der Übertragungsentgelte gewähren, die sie an den Betreiber des DVB-T-Netzes zahlen. Wie die Kommission mitteilte, sei die geplante Förderung einer in Berlin-Brandenburg gewährten Beihilfe sehr ähnlich gewesen, die ebenfalls als mit dem EU-Beihilferecht unvereinbar erklärt wurde. In dieser Entscheidung habe die Kommission aufgezeigt, wie die Digitalisierung staatlich gefördert werden könnte. NRW habe sein ursprüngliches Vorhaben nicht diesen neuen Gegebenheiten angepasst.
Die Europäische Kommission hat die geplante finanzielle Förderung privater Rundfunkanbieter zum Zwecke der Verbreitung ihrer Programme über den DVB-T-Standard untersagt. Eine Prüfung ergab, dass die für Nordrhein-Westfalen geplanten Fördergelder nicht mit den Beihilfevorschriften des EG-Vertrags in Einklang steht.
In Nordrhein-Westfalen wurde das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T) im Mai 2004 eingeführt. Die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien (LfM) wollte den auf der DVB-T-Plattform vertretenen privaten Rundfunkanbietern Fördermittel zur Deckung eines Teils der Übertragungsentgelte gewähren, die sie an den Betreiber des DVB-T-Netzes zahlen. Wie die Kommission mitteilte, sei die geplante Förderung einer in Berlin-Brandenburg gewährten Beihilfe sehr ähnlich gewesen, die ebenfalls als mit dem EU-Beihilferecht unvereinbar erklärt wurde. In dieser Entscheidung habe die Kommission aufgezeigt, wie die Digitalisierung staatlich gefördert werden könnte. NRW habe sein ursprüngliches Vorhaben nicht diesen neuen Gegebenheiten angepasst.
Geschrieben von Jean-Paul Feidt
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JUVE-Preisträger im Medienrecht
Freitag, 2. November 2007, von Simon Möller
Die JUVE-Awards für 2007 wurden vergeben. Im Bereich des Informations-, Telekommunikations- und Medienrechts haben folgende Kanzleien die Nase vorne:
• Intellectual Property: Bird&Bird
• Medien: Lausen Rechtsanwälte
• Inhouse-Team für IP/Medien: Infineon
• Öffentliches Wirtschaftsrecht: Redeker Sellner Dahs & Widmaier
Die Redaktion gratuliert den Preisträgern.
Zur kompletten Liste der Awardgewinner.
• Intellectual Property: Bird&Bird
• Medien: Lausen Rechtsanwälte
• Inhouse-Team für IP/Medien: Infineon
• Öffentliches Wirtschaftsrecht: Redeker Sellner Dahs & Widmaier
Die Redaktion gratuliert den Preisträgern.
Zur kompletten Liste der Awardgewinner.
Preiserhöhungen: Unitymedia abgemahnt
Montag, 29. Oktober 2007, von Jean-Paul Feidt
Die Verbraucherzentrale NRW hält eine vom Kabelanbieter Unitymedia angekündigte Preiserhöhung für unwirksam und hat das Unternehmen abgemahnt. Die Verbraucherschützer sind der Meinung, dass die Preiserhöhung nicht hinreichend deutlich mitgeteilt wurde. Unitymedia versorgt mit seinem Kabelnetz derzeit ca. fünf Millionen Haushalte in Nordrhein-Westfalen und Hessen.
Geschrieben von Jean-Paul Feidt
in Wirtschaft & Wettbewerb
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