Telemedicus verlässt Jurablogs
Montag, 21. September 2009, von Adrian Schneider
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Kommentare
"Inzwischen sucht nur noch ein Bruchteil der Leser Telemedicus über Jurablogs auf. "
Vielleicht liegt das ja auch am Inhalt? Zudem gibt es ja sehr viel mehr blogs auf jurablogs, so dass sich durchaus ein härterer Wettbewerb eingestellt hat und die Leserschaft verteilt wird.
In letzter Zeit ist mir telemedicus leider nicht mehr aufgefallen, von früher waren mir noch die Wochenrückblicke im Gedächtnis, aber die wenigen Beiträge mögen auch einfach in der Menge der anderen Beiträge anderer Blogs untergehen.
"Immer wieder beobachten wir, dass Unterseiten bei Jurablogs besser bei Google gerankt sind als die Original-Artikel."
Das betrifft doch eher google als jb, oder?
Es ist doch zwangsläufig so, dass jurablogs besser gerankt wird mit der Zeit. Das ist alleine dem pagerank-Algorithmus geschuldet. Je länger eine bestimmte Seite interessante Inhalte aufweist, desto höher wird sie eingestuft. Konsequenz dessen ist dann auch, dass die Unterseiten besser gerankt sind, wenn die Hauptseite höher steigt.
Ich finde es schade, dass man solche techn. Argumente für einen Ausstieg nutzt. Man könnte ja mit dem Betreiber von JB mal darüber reden, wie man den Unmut evtl. beseitigen könnte.
Vielleicht mag ich nicht unbedingt zur gewünschten Leserschaft sein, aber ich denke, dass das "delisten" ein Fehler ist. Aus den Augen, aus dem Sinn...
Vielleicht liegt das ja auch am Inhalt? Zudem gibt es ja sehr viel mehr blogs auf jurablogs, so dass sich durchaus ein härterer Wettbewerb eingestellt hat und die Leserschaft verteilt wird.
In letzter Zeit ist mir telemedicus leider nicht mehr aufgefallen, von früher waren mir noch die Wochenrückblicke im Gedächtnis, aber die wenigen Beiträge mögen auch einfach in der Menge der anderen Beiträge anderer Blogs untergehen.
"Immer wieder beobachten wir, dass Unterseiten bei Jurablogs besser bei Google gerankt sind als die Original-Artikel."
Das betrifft doch eher google als jb, oder?
Es ist doch zwangsläufig so, dass jurablogs besser gerankt wird mit der Zeit. Das ist alleine dem pagerank-Algorithmus geschuldet. Je länger eine bestimmte Seite interessante Inhalte aufweist, desto höher wird sie eingestuft. Konsequenz dessen ist dann auch, dass die Unterseiten besser gerankt sind, wenn die Hauptseite höher steigt.
Ich finde es schade, dass man solche techn. Argumente für einen Ausstieg nutzt. Man könnte ja mit dem Betreiber von JB mal darüber reden, wie man den Unmut evtl. beseitigen könnte.
Vielleicht mag ich nicht unbedingt zur gewünschten Leserschaft sein, aber ich denke, dass das "delisten" ein Fehler ist. Aus den Augen, aus dem Sinn...
Zitat:
Vielleicht liegt das ja auch am Inhalt? Zudem gibt es ja sehr viel mehr blogs auf jurablogs, so dass sich durchaus ein härterer Wettbewerb eingestellt hat und die Leserschaft verteilt wird.
Klar, das kann sein. Wir wollen Jurablogs auch überhaupt keinen Vorwurf machen, dass im Laufe der Zeit immer weniger Klicks von dort kommen. Das kann in der Tat auch an uns und der Konkurrenzsituation liegen. Es spielt aber für unsere Überlegung eine Rolle, was Jurablogs uns eigentlich noch bringt.
Zitat:
Das betrifft doch eher google als jb, oder?
Nein. Die Unterseiten bei Jurablogs sind (m.E. fast ausschließlich) auf Suchmaschinen optimiert und - ohne Matthias Klappenbach Böswilligkeit unterstellen zu wollen - darauf ausgelegt, Nutzer von Suchmaschinen zu generieren.
Mittlerweile ist es bei uns an einigen Tagen schon so, dass mehr Leser über alte Artikel, die als Unterseite bei Jurablogs archiviert sind, zu uns kommen, als über die Startseite von Jurablogs. Jeder dieser Klicks bedeutet, dass Jurablogs uns im Google-Ranking überholt hat.
Wie viele weitere Leser erst gar nicht zu uns in Blog finden, sondern bei Jurablogs "hängen bleiben", können wir nicht ansatzweise einschätzen, wissen aber, dass das in einigen Fällen vorgekommen ist. Und ich kann diese Nutzer auch verstehen: Ich muss auch jedes Mal den externen Link suchen, wenn ich über Google auf einen Artikel bei Jurablogs gestoßen bin.
Zitat:
Ich finde es schade, dass man solche techn. Argumente für einen Ausstieg nutzt. Man könnte ja mit dem Betreiber von JB mal darüber reden, wie man den Unmut evtl. beseitigen könnte.
Ich hatte mit Matthias Klappenbach im Juni mal einige lange E-Mails hin und her geschrieben, ohne dass wir zu einem nennenswerten Ergebnis gekommen sind.
Für mich persönlich sind die technischen Argumente nur ein Symptom: Nach meinem Eindruck stehen die teilnehmenden Blogs bei Jurablogs immer weniger im Mittelpunkt. Und das drückt sich eben auch durch die Suchmaschinenoptimierung und die zahlreichen (für mich nutzlosen) Unterseiten mit reproduziertem Inhalt aus.
Dass Jurablogs für viele andere Blogs immer noch ein großer Gewinn ist, will ich gar nicht abstreiten. Wir haben für uns aber ganz sachlich die Vor- und Nachteile gegenüber gestellt und feststellen müssen, dass es keinen Sinn mehr hat, bei Jurablogs gelistet zu sein.
Ich kann Euch gut verstehen. Irgendwo ist es ein Service, der nicht so richtig einzusehen ist. Der Aufwand von Jurablogs hält sich ziemlich in Grenzen für das, was er an content zurückbekommt. Ich würde es vielleicht auch so machen.
Einfach nur mal so: Ich bin ein großer Fan von Euch. Auf eurem Themengebiet seid ihr die besten. Besser als die Zeit.
Also, gute Entscheidung.
Also, gute Entscheidung.
Wie wärs denn, wenn Ihr eine Konkurrenz zu JB aufbaut, die auf weniger Selbstbeweihräucherung in Form der Suchmaschinenoptimierung ausgelegt ist?
@Matthias Bärwolff: Vielen Dank! 
@mal angemerkt: Warum sollten wir das tun? Aggregatoren sind nicht unsere Baustelle. Wir selektieren Inhalte lieber manuell bzw. erstellen eigene.
@mal angemerkt: Warum sollten wir das tun? Aggregatoren sind nicht unsere Baustelle. Wir selektieren Inhalte lieber manuell bzw. erstellen eigene.
Das ist aber ein guter Gedanke, finde ich. Ein eigener Aggregator für Medienrechts-Blogs mit einer gewissen "Einlasskontrolle" - Bedarf dafür gibt es sicherlich.





