Bußgeldverfahren gegen Impressumsverstöße
Dienstag, 8. September 2009, von Adrian Schneider
Kommentare
Hochinteressant. Vielen Dank fürs Dranbleiben! Hattet Ihr alle Aufsichtsbehörden angeschrieben? Ich hab mich ja mal irgendwo wegen des fehlenden Impressums auf Ryanair.de beschwert, dann aber nie wieder was davon gehört.
Wir haben einen Tipp bekommen und uns daraufhin stichprobenartig mit ein paar Aufsichtsbehörden in Verbindung gesetzt.
zweistellige Zahl? 10? 20?
Bei den Unmengen an Blogs, Shops & Co. ein schlechter Witz. Das heißt wohl, dass noch nicht mal eine Teilzeitkraft im Netz sucht...
Bei den Unmengen an Blogs, Shops & Co. ein schlechter Witz. Das heißt wohl, dass noch nicht mal eine Teilzeitkraft im Netz sucht...
Wie gesagt: Welche genauen Zahlen dahinter stecken, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen. Fest steht aber, dass selbst 10 Verfahren, oder auch nur ein einziges Bußgeldverfahren, überraschend viel ist, verglichen mit dem, was bislang bekannt war.
Hinzu kommt, dass es ja gar nicht so leicht ist, überhaupt herauszufinden, welche Behörde zuständig ist. Dementsprechend werden sich auch die Beschwerden bislang arg in Grenzen halten.
Hinzu kommt, dass es ja gar nicht so leicht ist, überhaupt herauszufinden, welche Behörde zuständig ist. Dementsprechend werden sich auch die Beschwerden bislang arg in Grenzen halten.
Achso, noch als Nachtrag:
Bei der Regierung Mittelfranken ist das Sachgebiet "Sicherheit und Ordnung" zuständig, die Bezirksregierung Düsseldorf hat ein eigenes Dezernat für Telemedien mit drei Mitarbeitern, laut Orga-Plan.
Bei der Regierung Mittelfranken ist das Sachgebiet "Sicherheit und Ordnung" zuständig, die Bezirksregierung Düsseldorf hat ein eigenes Dezernat für Telemedien mit drei Mitarbeitern, laut Orga-Plan.
Super Arbeit Adrian & Team,
da ihr habt klasse Informationen aufgestöbert. Gewerblich, ok, aber dass es im privaten Sektor soviele Bußgeldverfahren gab, hätte ich nicht gedacht.
Es wäre noch interessant welche Sachverhalte im privaten Bereich ausschlaggebend waren. Ob die Behörde aufgrund von Anzeigen tätig wurde oder ob es ein bestimmtes Muster (z.B. redaktionelle Tätigkeit) gibt. Danke!
da ihr habt klasse Informationen aufgestöbert. Gewerblich, ok, aber dass es im privaten Sektor soviele Bußgeldverfahren gab, hätte ich nicht gedacht.
Es wäre noch interessant welche Sachverhalte im privaten Bereich ausschlaggebend waren. Ob die Behörde aufgrund von Anzeigen tätig wurde oder ob es ein bestimmtes Muster (z.B. redaktionelle Tätigkeit) gibt. Danke!
Danke für das Lob! Die BezReg Düsseldorf hat mir mitgeteilt, dass man zwischen gewerblichen und privaten Anbietern keinerlei Unterschied mache. Wie viele der Bußgeldverfahren Private betroffen haben, konnte man mir auf Anhieb jedoch nicht sagen.
Dass die Behörden selbst auf die Suche nach Verstößen gehen, glaube ich nicht. Die entsprechenden Referate sind laut Orgaplan eher dünn besetzt und darüber hinaus ja für alle anderen Fragen bezüglich Telemedien zuständig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Kapazitäten ausreichen, um selbst Nachforschungen anzustellen. Das würde sich auch mit meinen Erfahrungen mit ähnlichen Aufsichtsbehörden decken.
Dass die Behörden selbst auf die Suche nach Verstößen gehen, glaube ich nicht. Die entsprechenden Referate sind laut Orgaplan eher dünn besetzt und darüber hinaus ja für alle anderen Fragen bezüglich Telemedien zuständig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Kapazitäten ausreichen, um selbst Nachforschungen anzustellen. Das würde sich auch mit meinen Erfahrungen mit ähnlichen Aufsichtsbehörden decken.




Bußgeldverfahren gegen Impressumsverstöße - auch private(!!!). Steinmeier fordert Leistungsschutzrecht für Verlage - Aaargh; das war ja zu erwarten nach der Lobbyaktion der Verlage letztens - das verzeihe ich dem Heise-Verlag nicht so schnell. ...
Aufgenommen: 08.09.2009, 11:11h