Wahlcheck: PIRATENPARTEI
Donnerstag, 23. Juli 2009, von Thomas Mike Peters
Kommentare
"Prinzipiell lehnen wir die Kulturflatrate als untaugliches Mittel ab."
"Unsere bisherige Beschäftigung mit diesem Thema lässt uns zu dem begründeten Urteil kommen, dass Urheber auch ohne Kulturflatrate ihre Werke mit marktwirtschaftlichen Mitteln erfolgreich verwerten werden können."
Was soll das denn bedeuten? Was soll denn nun genau am Urheberrecht geändert werden? Oder soll alles bleiben wie es ist?
Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht von diesen Antworten der Piratenpartei. Das klingt alles unausgegoren und unprofessionell.
"Unsere bisherige Beschäftigung mit diesem Thema lässt uns zu dem begründeten Urteil kommen, dass Urheber auch ohne Kulturflatrate ihre Werke mit marktwirtschaftlichen Mitteln erfolgreich verwerten werden können."
Was soll das denn bedeuten? Was soll denn nun genau am Urheberrecht geändert werden? Oder soll alles bleiben wie es ist?
Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht von diesen Antworten der Piratenpartei. Das klingt alles unausgegoren und unprofessionell.
Ich gebe Dir vollkommen recht, Udo. Von einer Partei, die ein so enges und spezifisches Themenspektrum abdeckt, hätte ich bei Fragen, die genau in das Wahlprogramm der Partei passen, auch substanziellere und vor allem professionellere Antworten erwartet.
Die Piraten haben in meinen Augen ihre Chance, sich hier in ihrem Kernbereich zu profilieren und sich von den anderen Parteien überzeugend (sic!) abzusetzen, mit Pauken und Trompeten vergeigt!
Die Piraten haben in meinen Augen ihre Chance, sich hier in ihrem Kernbereich zu profilieren und sich von den anderen Parteien überzeugend (sic!) abzusetzen, mit Pauken und Trompeten vergeigt!
Die "Kulturflatrate" ist ein GEZ-ähnliches Konzept für das Internet (heisst mann bezahlt eine Flatrate im Monat und darf dafür über das Internet Bilder, Musik und Videos konsumieren, wobei die Gelder an die Eigentümer der digitalen Inhalte übertragen werden).
Mit der GEZ ist eine Kulturflatrate nun überhaupt nicht vergleichbar.
Nur um Verwechslungen vorzubeugen: Eine Kuluturflatrate hat nichts mit der GEZ zu tun. Die GEZ dient dem Gebühreninkasso des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Damit wird praktisch die Finanzierung des selbigen sichergestellt. Urheberrechtliche Bezüge hat dieses System keine.
Der Begriff der "Kulturflatrate" beschreibt nach allgemeiner Auffassung vielmehr eine urhberrechtliche Pauschalvergütung, die eben unabhängig von tatsächlichen urheberrechtlich relevanten Nutzungsvorgängen gezahlt wird. Im Gegenzug würden dadurch, dass über die Kulturflatrate eine angemessene Vergütung der Rechte-Inhaber sichergestellt ist, urheberrechtlich relevante Nutzungen im Netz - bspw. Vervielfältigungshandlungen in P2P-Netzwerken - weitestgehend legalisiert werden. Solche Pauschalvergütungen sind im Urheberrecht grds. nichts Neues. Beispielsweise werden im Rundfunkbereich die Nutzungen des GEMA- oder GVL-Repertoires in der Regel pauschal abgerechnet. Und auch die Geräte- und Speichermedienabgabe (§ 54 UrhG) ist eine Art Pauschalvergütung.
Die Einnahmen bei der Kulturflatrate würden nach allgemeiner Ansicht schließlich ebenfalls - nach einem speziellen Verteilungsschlüssel - an die betroffenen Rechteinhaber als Vergütung ausgeschüttet werden.
Der Begriff der "Kulturflatrate" beschreibt nach allgemeiner Auffassung vielmehr eine urhberrechtliche Pauschalvergütung, die eben unabhängig von tatsächlichen urheberrechtlich relevanten Nutzungsvorgängen gezahlt wird. Im Gegenzug würden dadurch, dass über die Kulturflatrate eine angemessene Vergütung der Rechte-Inhaber sichergestellt ist, urheberrechtlich relevante Nutzungen im Netz - bspw. Vervielfältigungshandlungen in P2P-Netzwerken - weitestgehend legalisiert werden. Solche Pauschalvergütungen sind im Urheberrecht grds. nichts Neues. Beispielsweise werden im Rundfunkbereich die Nutzungen des GEMA- oder GVL-Repertoires in der Regel pauschal abgerechnet. Und auch die Geräte- und Speichermedienabgabe (§ 54 UrhG) ist eine Art Pauschalvergütung.
Die Einnahmen bei der Kulturflatrate würden nach allgemeiner Ansicht schließlich ebenfalls - nach einem speziellen Verteilungsschlüssel - an die betroffenen Rechteinhaber als Vergütung ausgeschüttet werden.
Ich denke die Kulturflatrate wird (leider) - wie solche Regelungen generell und die GEZ und die GEMA im besonderen - zu einem großen Verwaltungsapparat führen der die Gelder nach einem intransparenten System und zum Nachteil vieler Künstler verteilt.
Um zu funktionieren muss die Kulturflatrate meiner Meinung nach folgende Anforderungen erfüllen:
- Absolut transparente und gerechte Verteilung an die Künstler
- Möglichst wenig administrativer Aufwand
- Kein Geld an Monopole - "Contend Industrie"
Leider glaube ich nicht das dies so funktionieren wird und bin daher auch zunächst gegen eine solche Regelung.
Um zu funktionieren muss die Kulturflatrate meiner Meinung nach folgende Anforderungen erfüllen:
- Absolut transparente und gerechte Verteilung an die Künstler
- Möglichst wenig administrativer Aufwand
- Kein Geld an Monopole - "Contend Industrie"
Leider glaube ich nicht das dies so funktionieren wird und bin daher auch zunächst gegen eine solche Regelung.
Auch die verschiedenen Ausarbeitungen zur Kulturflatrate sind nicht ganz ausgegoren. Da soll unabhängig von der Nutzung ausbezahlt werden, unabhängig nach der Leistung, oder nach einem wie auch immer gearteten Verteilungsschlüssel. Was ist mit Werken mit beschränkten Nutzungsrechten? Was ist mit Werken, an denen mehr als ein Mensch beteiligt ist, oder an denen auch noch eine Organisation mitbeteiligt ist?
Wer entscheidet ab wann ein Werk eine ausreichende Schöpfungshöhe erreicht um seinen Schöpfer in den pseudoelitären Kreis der Auszahlungswürdigen aufnehmen zu können? Wenn die Auszahlung zusätzlich zur Nutzungsunabhängigkeit leistungsunabhängig erfolgen soll, ist dann nicht jeder ein Schöpfer und hat Anspruch auf Auszahlung? Wäre dann nicht ein bedingungsloses Grundeinkommen ohne den ganzen bürokratischen Schnullifax sinnvoller?
Wie legitimiert man dass jemand knapp über Hartz-IV-Niveau ebensoviel zahlen muss wie der Vorstand eines DAX-30-Konzerns? Sollte man das nicht vielleicht eher am Einkommen berechnen, doch ist das dann nicht wieder eine Steuer?
Software fällt auch unters Urheberrecht, soll die Kulturflatrate auch für diese gelten? Wenn nein, wie legitimiert man das? Wenn ja, wie legitimiert man die Unterstützung für Software, die nichts mit kultureller Teilhabe zu tun hat?
Und so weiter.
Sicherlich kann man KFR nicht mit GEMA und GEZ vergleichen. Wohl aber mit deren Bürokratie! Und sofern die Möglichkeit besteht durch unüberlegten Aktionismus heutige und neue Probleme zu verfestigen statt sie zu lösen, sollte man der KFR wenigstens objektiv-kritisch gegenüberstehen.
Wer entscheidet ab wann ein Werk eine ausreichende Schöpfungshöhe erreicht um seinen Schöpfer in den pseudoelitären Kreis der Auszahlungswürdigen aufnehmen zu können? Wenn die Auszahlung zusätzlich zur Nutzungsunabhängigkeit leistungsunabhängig erfolgen soll, ist dann nicht jeder ein Schöpfer und hat Anspruch auf Auszahlung? Wäre dann nicht ein bedingungsloses Grundeinkommen ohne den ganzen bürokratischen Schnullifax sinnvoller?
Wie legitimiert man dass jemand knapp über Hartz-IV-Niveau ebensoviel zahlen muss wie der Vorstand eines DAX-30-Konzerns? Sollte man das nicht vielleicht eher am Einkommen berechnen, doch ist das dann nicht wieder eine Steuer?
Software fällt auch unters Urheberrecht, soll die Kulturflatrate auch für diese gelten? Wenn nein, wie legitimiert man das? Wenn ja, wie legitimiert man die Unterstützung für Software, die nichts mit kultureller Teilhabe zu tun hat?
Und so weiter.
Sicherlich kann man KFR nicht mit GEMA und GEZ vergleichen. Wohl aber mit deren Bürokratie! Und sofern die Möglichkeit besteht durch unüberlegten Aktionismus heutige und neue Probleme zu verfestigen statt sie zu lösen, sollte man der KFR wenigstens objektiv-kritisch gegenüberstehen.
Die GEZ darf nicht mit der GEMA in einen Topf geworfen werden. Bei der GEZ stehen Rundfunkauftrag und Rundfunkfreiheit dahinter, was die Sache sehr kompliziert und komplex macht und auch die Regelungsmöglichkeiten enorm einschränkt.
Dass die Kulturflatrate kein einfaches Thema ist, das man in 1.500 Zeichen lösen kann, ist klar. Ich finde es nur schade, dass die Piratenpartei hier keine echte Alternative parat hat. Wenn sie die Kulturflatrate per se ablehnt, gleichzeitig aber auch unser aktuelles Urheberrechtsmodell kritisiert, frage ich mich, wie es denn anders geregelt werden könnte.
Dass die Kulturflatrate kein einfaches Thema ist, das man in 1.500 Zeichen lösen kann, ist klar. Ich finde es nur schade, dass die Piratenpartei hier keine echte Alternative parat hat. Wenn sie die Kulturflatrate per se ablehnt, gleichzeitig aber auch unser aktuelles Urheberrechtsmodell kritisiert, frage ich mich, wie es denn anders geregelt werden könnte.
Die Piraten machen sich schon sehr intensiv Gedanken über das Urheberrecht und Konsequenzen, die internationale Auswirkungen haben. Daher sind einige Forderungen möglicherweise beim ersten lesen schwer verständlich und wirken unüberlegt.
Um mal ein Beispiel zu bringen was bei den Piraten so diskutiert wird. budapi hat da eine schöne Frage gestellt:
Tja - DAS ist eine gute Frage. Schauen wir doch mal, was das internationale TRIPS-Abkommen *1 (für uns rechtlich bindend) dazu sagt:
Aus TRIPS Artikel 10:
Wenn ich das recht deute, dann bekomme ich für meine Software die gleichen Rechte wie für Bücher.
Müsste dann nicht auch die VG Wort für Software zuständig sein?
Was meint ihr wohl, was bei der VG Wort passiert wenn nur die Hersteller von Computerspielen (riesen Auflage, hoher Preis) Ihre Rechte von der VG Wort vertreten lassen. Ob da noch genug Geld für die Autoren überbleibt?
Die Piraten sind übrigens für den Austritt aus dem TRIPS-Abkommen.
*1: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbereinkommen_%C3%BCber_handelsbezogene_Aspekte_der_Rechte_des_geistigen_Eigentums
Um mal ein Beispiel zu bringen was bei den Piraten so diskutiert wird. budapi hat da eine schöne Frage gestellt:
> Software fällt auch unters Urheberrecht, soll die
> Kulturflatrate auch für diese gelten? Wenn nein,
> wie legitimiert man das? Wenn ja, wie legitimiert
> man die Unterstützung für Software, die nichts mit
> kultureller Teilhabe zu tun hat?
Tja - DAS ist eine gute Frage. Schauen wir doch mal, was das internationale TRIPS-Abkommen *1 (für uns rechtlich bindend) dazu sagt:
Aus TRIPS Artikel 10:
> Computerprogramme, gleichviel, ob sie in Quellcode
> oder in Maschinenprogrammcode ausgedrückt sind,
> werden als Werke der Literatur nach der Berner
> Übereinkunft (1971) geschützt.
Wenn ich das recht deute, dann bekomme ich für meine Software die gleichen Rechte wie für Bücher.
Müsste dann nicht auch die VG Wort für Software zuständig sein?
Was meint ihr wohl, was bei der VG Wort passiert wenn nur die Hersteller von Computerspielen (riesen Auflage, hoher Preis) Ihre Rechte von der VG Wort vertreten lassen. Ob da noch genug Geld für die Autoren überbleibt?
Die Piraten sind übrigens für den Austritt aus dem TRIPS-Abkommen.
*1: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbereinkommen_%C3%BCber_handelsbezogene_Aspekte_der_Rechte_des_geistigen_Eigentums
Art. 10 TRIPS stellt lediglich fest, dass Computerprogramme dem selben (materiellen) Schutz unterliegen sollen, wie er durch die RBÜ für Werke der Literatur festlegt wird. Über die Folgen bei der Wahrnehmung dieser Rechte trifft die Vorschrift - soweit ich das überblicken kann - keinerlei Regelung. Insofern ist es m. E. recht abstrus, daraus eine Zuständigkeit der VG Wort für Computerprogramme herzuleiten. Die Tätigkeitsbereiche der einzelnen Verwertungsgesellschaften in Deutschland ergeben sich nämlich nach nationalem Recht (insbes. UrhWG) und auch vor allem aus ihren jeweiligen Satzungen.
Ich finde schon, dass die Kulturflatrate vom Gedanken her mit der Gebührenfinanzierung des ör. Rundfunks (GEZ) vergleichbar ist. Bei der GEZ geht´s um die Verwirklichung des Rundfunkauftrags, bei der Kulturflatrate wäre es ein "Kulturauftrag" oder so ähnlich.
Natürlich gäbe es faktisch Unterschiede. Z.B. wären die Leistungsempfänger keine ör. Anstalten, sondern einzelne Private. Und auch die Eintreibung der Gebühren müsste nicht zwingend "GEZ-like" ausgestaltet werden.
Was für die Wähler zählt, ist aber doch vor allem: Sie müssen/dürfen dafür bezahlen, dass ein bestimmter Kulturbereich, der andernfalls nicht überleben würde, weiterexistiert.
Das aktuelle Urheberrecht, bzw. allgemein das Recht der Kulturschaffenden geht ohnehin schon stark in diese Richtungen. Das wären z.B. die genannten Pauschalvergütungen für Leermedien. Aber auch die Sozialabgaben von Kulturschaffenden werden über die KSK schon längst zur Hälfte per "Zwangsgebühr" finanziert. Unter dem Strich lebt ein typischer Kulturschaffender / Künstler heutzutage zu einem Großteil von öffentlichen Geldern.
Natürlich gäbe es faktisch Unterschiede. Z.B. wären die Leistungsempfänger keine ör. Anstalten, sondern einzelne Private. Und auch die Eintreibung der Gebühren müsste nicht zwingend "GEZ-like" ausgestaltet werden.
Was für die Wähler zählt, ist aber doch vor allem: Sie müssen/dürfen dafür bezahlen, dass ein bestimmter Kulturbereich, der andernfalls nicht überleben würde, weiterexistiert.
Das aktuelle Urheberrecht, bzw. allgemein das Recht der Kulturschaffenden geht ohnehin schon stark in diese Richtungen. Das wären z.B. die genannten Pauschalvergütungen für Leermedien. Aber auch die Sozialabgaben von Kulturschaffenden werden über die KSK schon längst zur Hälfte per "Zwangsgebühr" finanziert. Unter dem Strich lebt ein typischer Kulturschaffender / Künstler heutzutage zu einem Großteil von öffentlichen Geldern.
Okay...
Also wenn das da oben die Antworten von "meinem Piraten von nebenan" gewesen wären, und er die sozusagen aus dem Stegreif formuliert hätte, wäre ich vielleicht zufrieden gewesen. Aber wenn das echt alles ist, was der Parteivorstand der Piratenpartei in Deutschland in Sachen Fachkompetenz und Sprachgefühl drauf hat, dann: Gute Nacht!
Im Übrigen meinte "mein Pirat von nebenan" eben, dass er in den Antworten nicht unbedingt das wiederfindet, was seiner Basis-Auffassung nach "die Piratenposition" sei...
Aber der Parteivorstand wird ja wohl besser wissen, wofür die Piratenpartei steht, als mein "Pirat von nebenan". Und wenn der Parteivorstand dann etwas von "Rechteindustrie" sagt und meint, dass sich der Gesetzgeber bei gewissen Regelungen einfach "nicht sicher" war und Konzerne "scheinheilig und verlogen" sind, dann hat er wohl sicher recht...
Übrigens: Am 27. September ist Bundestagswahl und ich weiß nun erst recht nicht mehr, wen ich da wählen soll...
Also wenn das da oben die Antworten von "meinem Piraten von nebenan" gewesen wären, und er die sozusagen aus dem Stegreif formuliert hätte, wäre ich vielleicht zufrieden gewesen. Aber wenn das echt alles ist, was der Parteivorstand der Piratenpartei in Deutschland in Sachen Fachkompetenz und Sprachgefühl drauf hat, dann: Gute Nacht!
Im Übrigen meinte "mein Pirat von nebenan" eben, dass er in den Antworten nicht unbedingt das wiederfindet, was seiner Basis-Auffassung nach "die Piratenposition" sei...
Aber der Parteivorstand wird ja wohl besser wissen, wofür die Piratenpartei steht, als mein "Pirat von nebenan". Und wenn der Parteivorstand dann etwas von "Rechteindustrie" sagt und meint, dass sich der Gesetzgeber bei gewissen Regelungen einfach "nicht sicher" war und Konzerne "scheinheilig und verlogen" sind, dann hat er wohl sicher recht...
Übrigens: Am 27. September ist Bundestagswahl und ich weiß nun erst recht nicht mehr, wen ich da wählen soll...
Schade, sehr enttäuschender Auftritt der Piraten! Hatte mir hier deutlich klarere Antworten gewünscht! Das Niveau der Antworten hebt sich kaum von dem anderer Parteien - siehe Interviews der letzten Tage - ab.
Vielleicht mache ich mein Kreuz bei den Piraten doch lieber erst 2013...
Vielleicht mache ich mein Kreuz bei den Piraten doch lieber erst 2013...
bzgl. mein Vergleich mit der GEZ, meine Aussage war das man für irgendwas einen Festpreis bezahlen muss, ob man es benutzt oder nicht,....
Nebenbei, ich empfinde den Interview als gelungen. Wenn man als "Spaßpartei" ernst macht muss man auch dafür sorgen dass man (insbesondere von den anderen Parteien) ernst genommen wird, sonst hat man keine Chance was zu bewegen (siehe PDS).
Ich bin der Meinung dass die Piratenpartei eine echte Alternative ist (und das von jemand der den Eintrag auf seinem Wahlzettel bei den letzten Kommunalwahlen noch belächelt hat).
Nebenbei, ich empfinde den Interview als gelungen. Wenn man als "Spaßpartei" ernst macht muss man auch dafür sorgen dass man (insbesondere von den anderen Parteien) ernst genommen wird, sonst hat man keine Chance was zu bewegen (siehe PDS).
Ich bin der Meinung dass die Piratenpartei eine echte Alternative ist (und das von jemand der den Eintrag auf seinem Wahlzettel bei den letzten Kommunalwahlen noch belächelt hat).
ich finde die Antworten sehr differenziert. man kann das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Kulturflatrate bedeutet im Ergebnis eine 100% staatliche Kulturfinanzierung und so einen staatlichen Kulturbetrieb. Das ist gar nicht nötig. Es müssen lediglich die Rahmenbedingungen für eine neue Verwerterrolle geschaffen werden, die nicht die Rechte monopolisiert, sondern die eigenen Verwertungshandlungen der Urheber steuert.
@Heiko hast du dir das gestrige Interview der von dir sog. PDS mal durchgelesen? Leider finde ich die dort gegeben Antworten wesentlich differenzierter als die der Piratenpartei.
Leider auch deswegen, weil allein das Wahlprogramm der Piraten zur Bundestagswahl 2009 viel genauere Aussagen zu den besprochenen Themen gibt - es liegt also nicht daran, dass man sich nicht ausreichend mit den Themen auseinandergesetzt hätte. Wirklich schade!
Leider auch deswegen, weil allein das Wahlprogramm der Piraten zur Bundestagswahl 2009 viel genauere Aussagen zu den besprochenen Themen gibt - es liegt also nicht daran, dass man sich nicht ausreichend mit den Themen auseinandergesetzt hätte. Wirklich schade!
Kulturflatrate? Damit noch mehr Schnarchnasen durchgefüttert werden wie die vom ZDF, die sich für eine einfache Mailantwort schon mal fünf Monate Zeit lassen? Siehe http://www.kassandrus.de/blog/?p=822
Das ZDF hat mit einer Kulturflatrate in etwa so viel zu tun wie die GEZ mit der GEMA.
Mir spricht die Piratenpartei mit Ihren Antworten regelrecht aus der Seele. Ich bin tief berührt von Ihren Zielen. Jedes Jahr werden zehntausende Bundesbürger mit Abmahnungen von Geldgierigen Anwälten überflutet und regelrecht getrieben wie die Sau durchs Dorf. Kinobesucher werden mit Nachtsichtgeräten überwacht. Die Forderungen der Musik- und Filmlobby sind übertrieben und unrealistisch. Die grossen Konzern haben die Entwicklung des Internets verschlafen und wir sollen es ausbaden. Durch den technischen Umgehungsparagraph 95a Urheberrecht wird jeder verfassungwiedrig pauschal kriminalisiert. Das Gesetz macht dank der Lobbyisten keine Unterschied ob die Nutzung der technischen Umgehung legal oder illegal ist. Hunderte Videospielehändler sind auf der Grundlage von 95a von Nintendo und Sony abgemahnt worden weil diese Playstation oder Wii Konsolen umgebaut haben. Egal ob dieser Umbau legal oder illegal genutzt wird. Es wird einfach pauschal vorverurteilt. Existenzen wurden vernichtet. Aber jetzt wird zurückgeschlagen. Es gibt endlich wieder Hoffnung gegen diese Ungerechtigkeiten. Meine Stimme hat die Piratenpartei sicher.
immer wieder zu schön zu lesen "Kulturflatrate/ZDF hat nix mit demunddies usw zu tun"
Das ist aber auch nur so weil ihr es nicht hören wollt.
Durch die GEZ wird ein Entgelt für die Rundfunkanstalten gesammelt.
Durch die Kulturflatrate wird ein Entgelt für die Künstler gesammelt.
Und wo ist da jetzt der Unterschied? Kulturflatrate = Verstaatlichung der Kultur.
Das ist aber auch nur so weil ihr es nicht hören wollt.
Durch die GEZ wird ein Entgelt für die Rundfunkanstalten gesammelt.
Durch die Kulturflatrate wird ein Entgelt für die Künstler gesammelt.
Und wo ist da jetzt der Unterschied? Kulturflatrate = Verstaatlichung der Kultur.
Kulturflatrate = Verstaatlichung der Kultur?
Wie ist denn der Status quo? Kultur lebt größten Teils von der Unterstützung des Staates. Die meisten Orchester, Theater und Museen würden ohne staatliche Hilfe nicht existieren. Und auch das Urheberrecht ist staatlicher Schutz - in Form des Urheberrechtsgesetzes.
Daher ist es meines Erachtens vollkommen verfehlt zu behaupten, dass eine Kulturflatrate die Kultur verstaatlichen würde. Es ist vielmehr ein Weg dahin, die Künstler vom Staat ein Stück weit unabhängig zu machen und eine wirklich angemessene Vergütung dieser sicherzustellen.
Wie ist denn der Status quo? Kultur lebt größten Teils von der Unterstützung des Staates. Die meisten Orchester, Theater und Museen würden ohne staatliche Hilfe nicht existieren. Und auch das Urheberrecht ist staatlicher Schutz - in Form des Urheberrechtsgesetzes.
Daher ist es meines Erachtens vollkommen verfehlt zu behaupten, dass eine Kulturflatrate die Kultur verstaatlichen würde. Es ist vielmehr ein Weg dahin, die Künstler vom Staat ein Stück weit unabhängig zu machen und eine wirklich angemessene Vergütung dieser sicherzustellen.
Ich finde die Antworten genau richtig sie spiegel das Parteiprogramm wieder. Wer anderer Meinung ist hat sich das Programm nie richtig durchgelesen!
Ich werde sie mit Freude wählen!
Ich werde sie mit Freude wählen!
@Shadow - du musst ja wissen, ob ich mir das Parteiprogramm durchgelesen habe, oder nicht!!!
Kultur endet in einer Abo-Falle: Alles kostet und statt, Freiheit der Information wird jedem nur gegeben bis seine finanziellen Ressourcen erschöpft sind; Monatlich ausgesaugt.
27. September. Klarmachen zum Ändern!
27. September. Klarmachen zum Ändern!
[gelöscht] diese Piratenpartei Aaron Koenig, Piratenparteivorstand, begrüßt das Schweizer Nein zu Minaretten und verlinkt sein Blog mit einer rechtspopulistischen Anti-Islam-Seite. Nur ein Fauxpas? [gelöscht]
Anmerkung der Redaktion: Hier haben wir zwei Kraftausdrücke gelöscht. Wir freuen uns wirklich über jede Diskussion, die hier - gerne auch leidenschaftlich - geführt wird, aber pauschale Herabsetzungen tragen dazu nicht bei.
Anmerkung der Redaktion: Hier haben wir zwei Kraftausdrücke gelöscht. Wir freuen uns wirklich über jede Diskussion, die hier - gerne auch leidenschaftlich - geführt wird, aber pauschale Herabsetzungen tragen dazu nicht bei.








Jeg har to artikler i siste Bok og Bibliotek: Er bredbåndsavgift løsningen? forsøker å gå i dybden på dette spørsmålet (som for øvrig driver og vaker litt i vannskorpen i valgkampen for tiden). Interessant nok merker jeg meg nå at Piratpartiet (her den tyske utgaven) er imot bredbåndsavgift. De er sterkt skeptisk til den formen for statlig sanksjonert tvangsavgift som...
Aufgenommen: 23.07.2009, 22:10h
Nein, das wollen wir nicht. Wir wollen aber Recht und Gesellschaft wieder ein Stück weit zusammen führen. Dass kopiert wird ist nämlich ein Fakt. Nicht erst seit gestern, nicht erst sei ein paar Wochen, nicht erst seit 1998 (da erblickte Napster das Licht
Aufgenommen: 20.08.2009, 08:08h