Wikileaks.de-Sperrung: Der wahre Hintergrund
Dienstag, 14. April 2009, von Simon Möller
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Kommentare
(Auf einen Link zu Wikileaks.org habe ich aus haftungsrechtlichen Gründen verzichtet.)
Jetzt knickt Ihr also auch schon ein? Bedauerlich. :-/
Jetzt knickt Ihr also auch schon ein? Bedauerlich. :-/
Wieso einknicken? Zumindest ich persönlich habe Wikileaks noch nie für eine moralisch saubere Webseite gehalten. Nicht jedes Geheimnis muss veröffentlicht werden; einige Geheimnisse sind auch zurecht geheim. Das ist nicht nur eine der Grundannahmen des deutschen Presserechts, das entspricht auch meinem persönlichen Gerechtigkeitsgefühl.
Diese (eigentlich simple) Regel sehe ich bei Wikileaks aber nicht beachtet. Insofern würde ich nicht sagen, dass ich, bzw. Telemedicus eingeknickt sind.
Diese (eigentlich simple) Regel sehe ich bei Wikileaks aber nicht beachtet. Insofern würde ich nicht sagen, dass ich, bzw. Telemedicus eingeknickt sind.
Persönlich teile ich Simons Auffassung vollkommen.
Ein "Einknicken" von ihm oder von Telemedicus kann ich dahingehend auch nicht erkennen: Ich kann mich nicht erinnern, dass es hier vormals uneigeschränkte Sympathiebekundungen o. ä. für Wikileaks gab.
Ein "Einknicken" von ihm oder von Telemedicus kann ich dahingehend auch nicht erkennen: Ich kann mich nicht erinnern, dass es hier vormals uneigeschränkte Sympathiebekundungen o. ä. für Wikileaks gab.
Und selbst wenn. Als ausgewiesener Verantwortlicher sowie Domaininhaber bin ich nicht bereit ein Haftungsrisiko auf mich zu nehmen. Ich finde das auch völlig legitim, dass ich meine Energie lieber in andere Dinge stecke, als für einen redaktionell nicht wirklich wertvollen Link ums Prinzip zu kämpfen.






