Wochenrückblick: Volksverhetzung, Schloss-Fotos, JMStV
, von Simon Möller
+++ Bundestag beschließt Änderung des § 130 StGB
+++ EU-Kartellverfahren gegen Google intensiviert sich
+++ Rundfunkbeiträge: Staatsvertrag beschlossen
+++ Bundesrat rügt das De-Mail-Gesetz scharf
+++ BGH zum „Recht am Bild der eigenen Sache”
Wikileaks und der Dornröschenschlaf des Journalismus
, von Tobias Kläner
Julian Assange ist wieder auf freiem Fuß. Zumindest vorläufig und unter Einhaltung strikter Auflagen, die ihm Englands höchstes Zivilgericht auferlegt hat. Ist das nun gut oder schlecht? Die öffentliche Meinung scheint gespalten. Bisweilen ist sie sogar erst dabei, sich zu bilden. Dabei wird auf sie Einfluss genommen von allen Seiten, ein ungefärbtes Bild über WikiLeaks und Assange ist kaum möglich. Journalisten sind jetzt gefordert wie selten in den letzten Jahren. Doch können sie ihrer Rolle als Hüter der Presse- und Meinungsfreiheit überhaupt gerecht werden?
Folgen des Scheiterns des JMStV
, von Simon Möller
BGH: Kündigung von DSL-Verträgen nach Umzug
, von Adrian Schneider
Buttonlösung: Die Entmündigung des mündigen Verbrauchers?
, von Thiemo Wenck
Mit IGEL gegen das Presse-Leistungsschutzrecht
, von Adrian Schneider
Das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage erhitzt seit Monaten die Gemüter. Ohne ein eigenes Leistungsschutzrecht sehen sich die Verlage in ihrer Existenz bedroht. Auf der anderen Seite befürchten Kritiker massive Eingriffe in die Meinungsfreiheit und eine Entmündigung der Autoren.Mit der „Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht”, kurz IGEL, haben sich nun die Gegner eines solchen Leistungsschutzrechtes zusammengeschlossen. Unter www.leistungsschutzrecht.info wollen sie ihre Kritik bündeln und über die Auswirkungen eines Presse-Leistungsschutzrechtes aufklären.
Mehr als 25 Organisationen, Unternehmen und Medienplattformen haben sich der Initiative bereits angeschlossen, darunter Google, der Chaos Computer Club, Creative Commons und Wikimedia Deutschland. Aber auch viele Blogs unterstützen das Projekt – weitere Mitstreiter sind ausdrücklich willkommen.
Zur „Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht”.
Wochenrückblick: WikiLeaks, ACTA, De-Mail
, von Tobias Kläner
+++ WikiLeaks I: Gründer Julian Assange verhaftet
+++ WikiLeaks II: DDoS-Attacken gegen VISA, Mastercard und Co.
+++ ACTA: Endfassung vorgelegt
+++ De-Mail: Klage gegen Deutsche Post AG
+++ „Wetten Dass“: Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen
Wikileaks: Gegenschlag per DDoS – wer zahlt die Zeche?
, von Thiemo Wenck
Im Rahmen der von anonymen Hackern initiierten Operation „Payback“ wird derzeit dazu aufgerufen, seinen Rechner freiwillig in ein Botnetz einzubinden und so zu den Aktionen beizutragen. Eine noble Geste oder ein teurer Fehler?
Schaar: „Nicht jedes Dokument darf im Internet landen“
, von Tobias Kläner
Peter Schaar
Foto: Alle Rechte vorbehalten
Foto: Alle Rechte vorbehalten
Mit Telemedicus spricht Peter Schaar, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, über die Zukunft des Datenschutzrechts im Internet.
