Wochenrückblick: Tauss-Urteil, Netzsperren, Fernabsatz
, von Christiane Müller
+++ FDP in Schleswig-Holstein zu Internetsperren
+++ Betrugsverdacht bei der GEMA
+++ LG Hamburg: Kik vs. NDR
+++ BMJ: Entwurf für Novelle des Fernabsatzrechts
+++ VG Hamburg billigt Akkreditierungsverfahren für Journalisten
+++ Streit um Jugendschutz bei Sky
+++ LG Düsseldorf lässt Musterwiderrufsbelehrung weiter gelten
+++ EU-Kommission kritisiert deutschen TK-Markt
Tauss - Rechtsirrtum oder Pädophiler? (umfassendes Update)
, von Simon Möller
Diesem Argument ist das Gericht nicht gefolgt. Offen ist aber bisher, aus welchen Gründen. Dabei ist genau dieser Punkt kriegsentscheidend: Hat Jörg Tauss schlicht falsch eingeschätzt, welche Rechte und Pflichten ihm als Abgeordneten zustehen - oder hat er sich die Bilder und Videos aus eigenem, privatem Interesse besorgt?
Online-Glücksspiel: Schleswig-Holstein will Sperrverfügungen (Update)
, von Hendrik Wieduwilt
Die Thumbnail-Entscheidung des BGH im Detail
, von Felix Zimmermann
Gesetzesentwurf: Wertersatz bei Widerruf im Fernabsatz
, von Sebastian Winter
Neumann: „Gebühren auch ein Stück kompetitiv machen”
, von Thomas Mike Peters
„Man könnte ja die finanzielle Verteilung zwischen ARD und ZDF auch ein wenig nach den Zuschauerzahlen ausrichten, also die Gebühren auch ein Stück kompetitiv machen”, sagte Neumann der Bremer Zeitung.
Ob ein solches „kompetitives” Modell aber wirklich verfassungrechtlich zulässig wäre, erscheint fraglich. Denn das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Rundfunkrechtsprechung wiederholt darauf hingewiesen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk keinem Quotendruck ausgesetzt sein darf.
Wochenrückblick: Software-Patente, Abmahnungen, JMStV
, von Adrian Schneider
+++ BGH entscheidet zu Software-Patenten
+++ GEMA-Reform und Jugendschutz im Petitionsausschuss
+++ Bundesregierung äußert sich zum Abmahnmissbrauch
+++ Medienpolitiker sprechen sich gegen Jugendmedienschutz-Novelle aus
+++ Digitale Dividende: Frequenzauktion beendet
+++ Durchsuchungen des Bundeskartellamts bei RTL und ProSiebenSat.1
+++ Rundfunkräte verärgert über gelöschte Web-Angebote
Digitale Agenda für ein schnelleres und sichereres Internet
, von Christiane Müller
Schaffung eines „Binnen-Online-Marktes”
Die Kommission stellt fest, dass insbesondere der Markt für Musik-Downloads noch nicht grenzüberschreitend funktioniert. Schuld daran seien insbesondere die unterschiedlichen Urheberrechtsgesetze in den Mitgliedstaaten, die alle zu beachten sind. Die Förderung von grenz-überschreitenden bzw. pan-europäischen Lizenzen durch die Verwertungsgesellschaften könnte hier Abhilfe schaffen; Details will die Kommission noch in diesem Jahr in einer Rahmen-Richtlinie vorschlagen.
Leitfaden: Wiederveröffentlichung älterer Publikationen
, von Adrian Schneider
Im Jahr 2008 wurde deshalb § 137l UrhG eingeführt, in dem solche „Altverträge” geregelt wurden. Unter bestimmten Voraussetzungen gelten danach auch solche Nutzungsrechte als eingeräumt, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch unbekannt waren. Bis Ende 2008 konnten Urheber dem jedoch widersprechen.
Damals wie heute ergeben sich dadurch viele Rechtsfragen: Worauf müssen Bibliotheken, Archive und Forschungsinstitute achten, die damals von Autoren Rechte zur Online-Publikation eingeräumt bekommen haben? Reicht eine E-Mail-Mitteilung, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein? Welche Fristen sind zu beachten? Was ist bei Autoren zu beachten, die im Ausland leben – oder gar verstorben sind?
Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich ein umfassender Leitfaden von Dr. Till Kreutzer, der bei irights.info zum Download steht.
Zum Leitfaden bei irights.info.
